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Google Street View: Aufnahme-Stopp für Deutschland

Wie ein Google-Sprecher mitteilte, wird es in Deutschland keine weiteren Aufnahmen für den Dienst "Street View" mehr geben. Die zwanzig deutschen Städte, die man zur Zeit dort finden kann, stehen weiterhin zur Verfügung, die Bilder werden jedoch nicht mehr aktualisiert.

Gründe für den "Street View"-Stopp wurden nicht genannt, vermutlich ist jedoch der Arbeitsaufwand zu hoch, einzelne Gebäude auf Wunsch von ihren Besitzern unkenntlich zu machen - etwa 250.000 Eigentümer machten von dem Angebot Gebrauch.

Google nutzt die Bilder in erster Linie, um ihr Kartenmaterial mit Straßennamen zu versehen und um die Navigation durch Aufnahme der Straßenbeschilderung zu verbessern. Erst vor kurzem begann auch Microsoft damit, deutsche Städte für ihren Dienst "Streetside" aufzunehmen.


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WebReporter: dylkto87
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Deutschland, Google, Aufnahme, Stopp, Google Street View
Quelle: searchengineland.com

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32 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.04.2011 07:10 Uhr von dylkto87
 
+6 | -4
 
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Ziemlich zwiespältige Sache, solche Komplettaufnahmen von Städten. Einerseits sehr sinnvoll, um sich dort zurechtzufinden oder mal einen kurzen Trip in weit entfernte Orte zu unternehmen, andererseits jedoch auch eine Goldgrube für Unternehmen. Ich habe selbst bei einer Firma gearbeitet, die ihre Daten da gesammelt hat.
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11.04.2011 07:51 Uhr von lowlander
 
+64 | -23
 
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Nur wengen so ein paar Idioten: klemmt sich Deutschland jetzt von so tollen Ideen ab. Oder es wird Microsoft das Feld überlassen, da sie als zweite kommen und sich die Panik mittlerweile gelegt hat. Bei MS werden daher viel weniger Einspruch erheben.
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11.04.2011 08:01 Uhr von Senor_Incognito
 
+25 | -31
 
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Datenschutz eben: Deutschland nimmt Datenschutz eben verdammt ernst. So toll ich Google Street View auch finde, darf man da nicht mit solchen Ausnahmen anfangen.
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11.04.2011 08:14 Uhr von leCauchemar
 
+39 | -28
 
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Ich teile ´lowlander´s Entrüstung.
Ich kann in Google Maps das Dach meines Hauses und meinen Garten sehen, wieso verdammt nochmal wird da kein schwarzer Balken drübergesetzt?
Wenn Menschen nicht wollen, dass man die Front ihres Hauses sieht, sollen sie es nicht an die Straße bauen, so einfach ist das. Ob ich nun Street View benutze oder die Straße entlang gehe macht keinen Unterschied.

[ nachträglich editiert von leCauchemar ]
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11.04.2011 09:03 Uhr von Kergal
 
+34 | -21
 
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ich bin immer wieder überrascht Dieser Datenschutz-Wahnsinn geht mir so auf den Sack. Man verzeihe die Wortwahl, aber hat denn heute keiner mehr ernsthafte Probleme?

Wenn euch so langweilig ist und ihr unbedingt gegen irgendwas sein wollt, dann kümmert euch doch lieber um diese -scheiß- Straßenabo-abzocker.

Datenschutz - meine Tochter bekommt von der Schule keine Adress-/Telefonliste ihrer Klassenkameraden mehr, aber jeder Depp gibt im Internet freiwillig an jeder Ecke seine Kontodaten an.

Es tut mir leid, aber in meinen Augen seid ihr "Datenschützer" zu 80% blöd wie 5 Meter Feldweg.
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11.04.2011 09:09 Uhr von KingPiKe
 
+18 | -11
 
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Datenschutz? Oh ja, ich weiß jetzt alles über meine Nachbarn.
Denn wie jeder weiß, verrät die Hausfassade alles über einen Menschen: Kontostand, sexuelle Vorlieben und Neigungen, Straftaten, Hobbys, Lebenslauf usw usw.

Da bleibt einen nichts verborgen.
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11.04.2011 09:15 Uhr von sacki66
 
+4 | -6
 
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eigentlich schade. ich fand die idee super und viele die sich das mal angeschaut haben bestimmt auch.
natürlich muss man auch die vielen menschen verstehen die nicht wollen das ihr "anwesen" gezeigt wird... könnte ja den nachbar neidisch machen... etc..
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11.04.2011 09:23 Uhr von jens3001
 
+11 | -15
 
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ganz ruhig hier: Streetview ist zwar ein ganz netter Dienst aber mal ehrlich... wirklich _brauchen_ tut man ihn nicht.

Navigieren kann man wesentlich besser mit Strassenkarten, von mir aus Google Maps, u.ä.
Oder eben mit Navis.

Aber Streetview ist höchstens dann interessant, wenn man sich nicht vom Fleck bewegen will um etwas anzusehen.
Einen tatsächlichen Nutzen, z.B. eine verbesserte Navigation, kann ich dadurch nicht erkennen.
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11.04.2011 09:23 Uhr von backward
 
+15 | -3
 
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Telefon CD: Vor ca. 20 Jahren kam die erste Telefon Cd mit Rückwärtssuche heraus. Damals war die Resonanz genau so wie bei Streetview. Heute spricht kaum einer mehr davon. Was man nicht alles damals über Datenschutz, Kriminalität etc. sagte. Alles Schwamm von gestern.
Die Leute geben Ihre Daten vielmehr über Payback, Gewinnspiele oder Sozialenetzwerke preis.
Wenn es wirklich um Datenschutz ginge müßten Unternehmen wie Schufa, Schober und ähnliche sofort Verboten werden.
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11.04.2011 09:34 Uhr von jens3001
 
+11 | -7
 
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an alle Sarkastiker: Streetview ist ja nicht verboten worden.

Google hat es von sich aus eingestellt.


Wie ihr schon sagtet.. wenn jemand ein Problem damit hat soll er halt was unternehmen.
Und 250.000 Leute haben das getan.

Google hat die Konsequenz gezogen und macht nicht mehr Aufnahmen... nicht die Regierung oder ein aufgebrachter Mob.

Ihr solltet euren Sarkasmus nicht hier verschwenden sondern an Google schicken. Die beeindruckt der bestimmt.
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11.04.2011 09:48 Uhr von no_trespassing
 
+7 | -9
 
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Besser ist das vielleicht: Satellitenaufnahmen sind ja ok, aber Häuser zu katalogisieren nützt dem Privatanwender nicht besonders viel.
Die Google Street View Befürworter sind meist dieselben, die auch in Facebook kein großes Problem sehen und argumentieren: Wenn ich nicht meinen Klarnamen dort angebe, kann ich´s auch gleich lassen. Und dann gibt es noch die "Ich hab nix zu verbergen"-Fraktion.

Man kann natürlich immer wieder mit dem 3. Reich und der DDR argumentieren, wo die Regime sich nach Personen-Katalogen die Finger geleckt hätten. Die Deutschen waren in so etwas immer besonders effizient und haben das zur Perversion getrieben. Vielleicht deshalb ein gutes Zeichen, dass die Masse jetzt dahingehend sensibilisiert ist.

Aber man muss nicht nur auf die alte Regime verweisen, dass Datenschutz wichtig ist. Die Zukunft bietet enorme Möglichkeiten, den Leuten jede Identität zu offenbaren. Künftig braucht man sein Handy nur an Leute an der Ladenkasse oder im Zug richten und schon bekommt man alle Daten angezeigt.

Das ist keine Zukunftsmusik, das ist bitterer Ernst. Und fast jeder hat gerne Dinge aus der Vergangenheit, mit denen er gerne nicht mehr konfrontiert sein möchte.

Alle Menschen zu katalogisieren ist im Prinzip genauso, als wenn man von jedem die DNA nimmt. Die einen sagen: Es werden alle Verbrechen künftig aufgeklärt werden können.
Die anderen sagen: Dann können Kinder, die mit Hilfe einer anonymen Samenspende gezeugt wurden, ihren leiblichen Vater wieder feststellen und evtl. vermögensrechtliche Ansprüche stellen. Wenn der Samenspender gewusst hätte, dass das möglich ist, hätte er womöglich niemals diese Spende gemacht.

Oder Erbgutschaden - Versicherungen werden dann etliche Leute auf Sperrvermerk setzen, die schlechtes genetisches Material haben und Leute hofieren, die genetisch gut gestellt sind.

Wir müssen nicht alles aus dem privaten Lebensbereich katalogisieren.
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11.04.2011 09:58 Uhr von no_trespassing
 
+3 | -3
 
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@backward: >>Vor ca. 20 Jahren kam die erste Telefon Cd mit >>Rückwärtssuche heraus. Damals war die Resonanz genau >>so wie bei Streetview.

Die erste Telefonbuch-CD mit Rückwärtssuche hab ich mir damals (1993) gekauft; die wurde damals von der Telekom so erstellt: Man schickte die gedruckten Telefonbücher nach China von zehntausende im Hinterland die Datensätze abtippten. Manh hatte offenbar zu der Produktionszeit (1990-1992) noch keine Möglichkeiten, diese Listen so schön zu exportieren, wie heute. Es gab damals max. Win 3.1. Excel war so noch nicht im Einsatz.

Dann wurde die Invers-Suche untersagt.
Daraufhin machten sich einige Leute selbst an so ein Projekt und katalogisierten mit SQL-DBs eigene Telefondatenbanken. Der neue Eigner DeTeMedien dürfte als Inhaber der Telefonbuch-Datensätze deshalb kalte Füße bekommen haben, weil er befürchten musste, dass Grau-Markt-CDs mit Inverssuche das Geschäft vermiesen.

Daraufhin setzte man wohl die Invers-Suche wieder durch.

Heute kann jeder eigene Telefonbuch-CDs machen, wenn er genügend Zeit und gutes OCR-Scanning-Equipment hat.

Mich würde mal reizen, in ein paar Jahren sämtliche historischen Telefonbücher einzuscannen und in einer riesigen SQL-DB den Bewegungsablauf festzustellen. Wer nutzt welche Nummer wie lange schon, wer zog von wo nach wo, usw.

Und schon springen viele Leute (zurecht) im Dreieck. Man kann sich ja mal den Spaß erlauben, eine Mobilfunknummern-Datenbank aufzumachen, wo man alle Handynummern einträgt, die man lokal bei sich gespeichert hat und ungefragt die Nummer aller seiner Freunde veröffentlicht. Sollte man aber dann anonym machen, denn sonst sind die Freunde evtl. keine mehr.
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11.04.2011 09:59 Uhr von derSchmu2.0
 
+5 | -3
 
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backwar...gute Idee Streetview verbindet dies mit irgendwelchen Rabatten und schon moegens die Leute wieder....es ist schon erstaunlich wie lasch die Leute einerseits mit ihren Daten umgehen und andererseits beim Aufnehmen eines Furzes so pekiert reagieren.
Erklaeren kann ich es mir nur mit falschen Informationen. Einige Buerger, die sich gegen Streetview wehren, glauben doch tatsaechlich, dass es sich dabei um Livebilder handelt...

Aber schoen weiter Payback und so benutzen, da bekommt man dicke Rabbatte und macht ja Boni dann superbilig...is klar
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11.04.2011 10:03 Uhr von Titulowski
 
+12 | -3
 
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Als Einbrecher würd ich mir genau die Häuser raussuchen, die verpixelt wurden.
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11.04.2011 10:13 Uhr von MC_Kay
 
+8 | -4
 
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Aller Anfang ist schwer: Irgendwann wird diese Technologie / dieser Service genauso einzug in den Alltag halten, wie andere auch.

- TabletPCs wurden vor über 10 Jahren belächelt, woraufhin Microsoft und andere sich davon abgewand haben. Heute ist das iPad als deutlich spätere (und meist schlechtere) Kopie der ersten Originale in einigen Bereichen nichtmehr wegzudenken.

- Motion Controlling war bei Sonys PS2 (EyeToy mit Kinetic) auch ein Reinfall. Nun hat MicroSoft das Konzept (wie auch den Namen) überarbeitet und nun für seiner xBox360 adaptiert.

- Grafische Darstellung mittels Polygonen war bei Amiga ein Reinfall und ist heute bei den 3D-Grafiken nichtmehr wegzudenken.

- Flugmaschinen wurden zu Zeiten Leonardo da vincis Zeiten belächelt und nun haben wir Linienflüge zu "fast" jeder Region auf der Welt.

- Navigationssysteme (GPS) wurde bei Einführung belächelt, weil es kein Ersatz für Karten darstellte. Heute hat so gut wie jedes Handy GPS.

.... The Story never ends.

So wird es auch mit "Google Street View" sein. Einer macht immer den ersten Schritt und später wird dieser zum Marathonlauf. Entweder es wird so kopiert oder komplett überarbeitet und von einem anderen Unternehmen angeboten.
Abwarten und Tee/Kaffee trinken.

Wer Rechtschreibfehelr findet, kann sie behalten ;)
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11.04.2011 11:53 Uhr von Rechthaberei
 
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Der Grund weshalb Street View gestoppt ist: http://www.zdnet.de/...
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11.04.2011 12:42 Uhr von jens3001
 
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MC_Kay: du vergleichst also die virtuelle 3D-Ansicht mit Bildern die nichtmal upgedated werden mit der Erfindung des Flugzeugs oder der elektronischen Satelitennavigation?


Klär mich doch bitte mal auf. Wozu ist Google Streetview wirklich gut?
Was ist daran soviel besser als eine 3D-Ansicht mit symbolischen Hausansichten statt der realen?

Erklärs mir bitte. Ich mein das ernst, ich habe keine Ahnung weshalb Streetview eine ähnliche Bedeutung haben sollte wie die ersten Ideen für Flugzeuge.

[ nachträglich editiert von jens3001 ]
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11.04.2011 13:03 Uhr von Floppy77
 
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Man kann auch zu: den unkenntlichen Häusern fahren, sich davor fotografieren lassen und das dann bei Google Maps verlinken.

Ich finde Streetview praktisch, wenn man wo hin muss vo man sich nicht auskennt, kann man den Weg vorher schon einmal ablaufen. Das spart dann später Zeit und man braucht sich nicht auf Passanten verlassen, die meistens selber keinen blassen Schimmer haben.

Leider sind die Aufnahmen teilweise schon recht alt (ca 2 Jahre). Bei uns sind noch Geschäfte zu sehen die schon lange wieder dicht sind oder neu vermietet.

@no_trespassing
"Es gab damals max. Win 3.1. Excel war so noch nicht im Einsatz."

Excel gab es schon vor Win 3.1. Excel 3.0 gab es ab 1990 für Win 3.x.
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11.04.2011 13:07 Uhr von coco01
 
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das geschieht uns recht: Wegen den Schwachmaten bei uns die paranoia haben werden wir was Inovationen angeht immer ein Rückschritt machen. Toll gemacht Leute! Seid ihr jetzt zufrieden?
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11.04.2011 13:31 Uhr von SN_Spitfire
 
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Also wir: mussten unsere gesamten Mitwohnungen/Häuser schwärzen lassen, da es hier vom Haus&Grundbesitzerverein empfohlen wurde bzgl. späterer rechtlicher Schritte von Anwohnern.
Keine Ahnung in welcher Hinsicht.
Finde es prinzipiell eine gute Idee, wobei ich es für schlecht halte, wie die Informationspolitik von Google und jetzt auch Microsoft vonstatten geht. Würden diese rechtzeitig ankündigen, wann sie wo zu welcher Zeit durch die Gegend fahren, könnten sich besorgte User darauf vorbereiten. In welcher Hinsicht auch immer.
Grundsätzlich finde ich den Service nicht schlecht, wobei ich mich auch manchmal frage, was es jemanden bringt, wenn er sieht, wie es in den hintersten Wohngebieten einer Stadt aussieht.
Man wird sehen, was daraus noch wird. Bin die Tage schon einem StreetView Auto mit diesem Kameraaufbau begegnet.
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11.04.2011 13:40 Uhr von jens3001
 
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Floppy77: "Ich finde Streetview praktisch, wenn man wo hin muss vo man sich nicht auskennt, kann man den Weg vorher schon einmal ablaufen"

Okay. Das ist wirklich ein Argument. Dagegen spricht aber:

1. würde das nicht genauso gehen mit einer 3D-Symbol-Grafik anstelle des tatsächlichen Hauses?
2. da die Bilder gar nicht oder nur sehr selten upgedated würden, würde es dir wirklich helfen dich zu orientieren?
3. Strassenkarten, Navis oder Google Maps verschaffen einen Überblick von Oben und das noch im Zusammenhang mit dem übrigen Strassennetz, während man bei Streetview nur die jeweilige Blickrichtung sieht.


Nochmal: Ich meine diese Argumentation ernst. Zum reinen navigieren gibts bessere Möglichkeiten als Streetvew.

Für konstruktive Argumente bin ich gerne offen.
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11.04.2011 14:12 Uhr von tsffm
 
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Google Streetview: Die Informationspolitik von Google war wirklich schlecht. Mein Nachbar hat sein Haus verpixeln lassen weil er dachte man könnte jetzt sehen wann er zuhause ist.
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11.04.2011 15:03 Uhr von hnxonline
 
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Als Vermieter hätte ich es begrüßt wenn sich potenzielle Mieter vorab einen ersten Eindruck vom Gebäude und der Umgebung hätten machen können. Beispielsweise hätte man über Streetview den Schulweg der Kids abgehen können, den nächsten Bäcker oder den Kiosk ausfindig machen usw.

Für mich hatte Streetview nur Vorteile. Schade das es nun dazu nicht mehr kommen wird. Allerdings hätte das auch schlecht ausgehen können wenn die Aufnahmen einen Tag bevor der "Gelbe Sack" abgeholt wird gemacht worden wären. Denn dann sieht es hier immer furchtbar aus.
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11.04.2011 16:00 Uhr von jens3001
 
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hnxonline: " Als Vermieter hätte ich es begrüßt wenn sich potenzielle Mieter vorab einen ersten Eindruck vom Gebäude und der Umgebung hätten machen können. Beispielsweise hätte man über Streetview den Schulweg der Kids abgehen können, den nächsten Bäcker oder den Kiosk ausfindig machen usw."


Okay, gutes Argument.

Aber wieder die Frage... da die Bilder so oder so nicht sehr häufig upgedated würden - hätte das dann wirklich Sinn gehabt?

Einen Überblick über die Umgebung kann man sich auch so mit Google Earth / Maps verschaffen, selbiges gilt für den Schulweg.

Kiosk und Bäcker sind sehr interessant.. aber wie gesagt muss es ja nicht sein das das alles bei z.B. 3 oder 8 jahre alten bildern (vgl. Google Earth) überhaupt noch stimmt.

Es geht so oder so nichts über einen persönlichen Eindruck.



Bitte.. kann mal einer etwas schreiben wozu der Streetview tatsächlich taugt? Also abgesehen davon aus Neugier mal rumzuschaun.

Anstatt mir auf meine ernstgemeinten Fragen einfach ein Minus zu geben wäre ich über eine Antwort dankbar.

Ich bin KEIN Gegner Streetviews. ich würde mein haus nicht wegmachen lassen, da es ja sowieso nur einen Momenteindruck darstellt und nicht regelmässig upgedated wird.

Aber bitte.. wo liegt denn der praktische Nutzen in Streetview, den manche hier so offensiv verteidigen?
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11.04.2011 16:33 Uhr von SN_Spitfire
 
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Den wirklich: praktischen Nutzen sehe ich wie Jens3001 ebenfalls nicht.
Den Weg meiner Kinder zur Schule über StreetView abzugehen ist zwar gut und schön, aber ob es im Endeffekt Sinn macht, lass ich mal dahingestellt.
Wie es aussieht bzgl. zukünftigen Mietern meiner Wohnungen habe ich in meinem vorigen Beitrag schon geschrieben. Der Haus& Grundbesitzerverein schreibt extra seine Mitglieder an, dass man seine Wohnungen "schwärzen" lassen sollte. Ich müsste den Artikel nochmals raussuchen, denn die Gründe weswegen man das machen sollte, waren mir nicht ganz geläufig.
Wenn jemand Interesse an meinen Wohnungen zur Miete hat, kann er sich anderweitig informieren, zumal wir Bilder selbst von der Wohnung einstellen und den Rest GoogleMaps etc. verrichtet. Ob da streetView großartig hilft, lass ich mal dahingestellt. Ich würde es selbst nicht nutzen, da es wie von Vielen schon erwähnt, nur ein Momenteindruck darstellt.

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