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Die Oberfläche Titans wurde offenbar nicht von Eisvulkanen gestaltet

Der Saturnmond Titan ist von großem Interesse für die Wissenschaft, weil seine Oberfläche einzigartig im Sonnensystem ist. Eine neue Studie deutet jetzt darauf hin, dass die faszinierenden Landschaften Titans nicht von Eisvulkanen gestaltet wurden, sondern hauptsächlich durch Erosionsprozesse entstanden.

Die Prozesse laufen dort ähnlich ab wie auf der Erde. Die sehr dichte Atmosphäre Titans enthält jedoch größtenteils Stickstoff und der Regen und die Flüsse bestehen aus flüssigen Kohlenwasserstoffen wie Methan. Neben diesen gesicherten Informationen gibt es aber keine Hinweise auf cryovulkanische Aktivitäten.

Die beiden Autoren Jeff Moore (Ames Research Center) und Robert Pappalardo (JPL) denken daher, dass das Innere des Mondes kalt ist und keine Wärmequelle das Entstehen von Eisvulkanen begünstigt. Sie vergleichen Titan mit dem Jupitermond Callisto, dessen Innenleben auch eher kalt und ruhig ist.


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WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Vulkan, Titan, Sonnensystem, Oberfläche
Quelle: www.astropage.eu

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.04.2011 06:25 Uhr von alphanova
 
+21 | -1
 
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Diese Studie könnte die astrobiologische Begeisterung für Titan als möglichen Kandidaten für die Entdeckung primitiven außerirdischen Lebens etwas schmälern. Auch wenn die Oberfläche von Kohlenwasserstoffen bedeckt ist, könnte eine innere Wärmequelle quasi die Initialzündung für solche komplexen biologischen Prozesse sein - wenn es sie denn gibt. Diese Studie kommt zu dem gegenteiligen Ergebnis, was aber kein abschließendes Urteil darstellt.
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11.04.2011 12:16 Uhr von alphanova
 
+12 | -0
 
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@ruckzuckzackzack: man muss dir ja zugestehen, dass du immer denselben Stuss erzählst und deine Meinung nicht nach dem Wind drehst wie andere User... :-P

vor ein paar Jahrzehnten hat man die Steuergelder der hart arbeitenden Bevölkerung zum Beispiel dazu benutzt, um Dinge zu erforschen, die es DIR heute ermöglichen, von zu Hause aus durch eine relativ kleine meist weiße oder schwarze Kiste mit anderen Menschen auf der ganzen Welt zu kommunizieren.

oder andere Dinge, zum Beispiel Laser, die DEINE Hornhautverkrümmung korrigieren könnten, sofern du eine solche hast

Wissenschaft ist für den technischen Fortschritt in allen Fachbereichen notwendig. Das Anpassen von Theorien an die beobachteten Fakten gehört dazu und ist Teil der wissenschaftlichen Arbeit.

Jeder, der das nicht einsieht, ist ignorant und kann froh sein, dass er sich nicht mehr von Ast zu Ast schwingen muss...
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11.04.2011 13:23 Uhr von Keltruzad1956
 
+2 | -0
 
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@rzzz: Ich bin unterweltigt von deiner Weitsicht - Bitte erkläre uns doch, warum wir gerade NICHT wissen sollten, ob es auf Titan flüssigen Kohlenwasserstoff regnet oder nicht.

Vor allem: Wir sind fast 6-7 Milliarden Menschen auf der Erde, wie viele davon befassen sich bitte mit der Erforschung des Alls? 100.000 250.000? und wenn es 10 Millionen wären, wären es noch verschindet wenige, die unser All erforschen, verstehen, beschreiben, im Gegensatz zu denen, die sich mit den 1 Million anderen Arbeiten beschäftigen.

Der Mensch spezialisiert sich immer weiter und das ist sein großer Vorteil, allein deswegen sind wir so erfolgreich.

Zu deinen Elementen: Es ist möglich, das es viele Variationen von uns bekannten "stabilen" Elementen gibt, aber bis wir sie gefunden haben, liegt ihre Nicht-Existenz näher als ihre Existenz.
Das ist genauso wie mit Gott, man kann ihn nicht 100% ausschließen (seine Existenz), jedoch bis ihn jemand findet, kann man mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, das es ihn nicht gibt.

Weltraumforschung hat ihren Sinn genauso wie Materialforschung - Wenn du dich z.b. mal über was beschweren solltest, dann doch lieber: Warum gibt die gesamte Erde für Militär/Waffen ungefähr das zigfache von dem aus, was bei der Weltraumforschung drauf geht?
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11.04.2011 13:43 Uhr von Dodge93
 
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Kohlenwasserstoffe: ---> SPRIT! (Einfach gedacht natürlich ;))

Ab zum Titan, der erste, der ankommt, ist sicherlich Shell.

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