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Krankenhäuser entlassen Patienten aus Sparwut zu früh

Personen, die gerade frisch operiert wurden, werden immer häufiger zu früh entlassen, wodurch sie unnötig mit Problemen zu kämpfen haben.

Im Durchschnitt wird jeder Patient schon vier Tage früher entlassen, als das noch 2003 der Fall war.

Grund dafür ist die Umstellung auf die Abrechnung auf Leistung. Da die Kliniken unter großem wirtschaftlichem Druck stehen, entlassen sie die Patienten so früh wie nur irgendwie möglich.


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WebReporter: Hawkfire
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Krankenhaus, Entlassung, Patient, Sparen
Quelle: www.welt.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.04.2011 14:31 Uhr von skipjack
 
+20 | -1
 
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Im Westen nix neues 1. Ein Verstoss gegen die Grundsätze der Medizin:
>Prävention vor Rehabilitation.

2. Geiz ist geil aus der Werbung, hat aber in der Medizin nix zu suchen.

3. Welche theoretische Streberleiche auch immer damit punkten wollte, bekommt hoffentlich bald eine fette Klage dafür an den Hals.

4. Das ist eben etwas, was ich in unserem kompletten Gesundheitssystem nicht kapieren kann:
Alles wird teuerer, die Leistungen halbieren sich jedoch….
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10.04.2011 15:18 Uhr von Sumeriel
 
+1 | -1
 
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nicht ganz korrekt: doppelpost sorry

[ nachträglich editiert von Sumeriel ]
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10.04.2011 15:20 Uhr von Sumeriel
 
+2 | -2
 
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nicht ganz richtig: Schuld daran sind sicherlich aber nicht die Krankenhäuser. Die Krankenhäuser rechnen nach dem vorgegebenen Gesetzen ab. Dies hat sich nunmal seit den letzten 3 Jahren auch immer mehr verändern. Wo man für eine Herzkatheteruntersuchung vor 5 Jahren noch eine Woche im KH blieb, so macht man dies heute ambulant (bei besserer technischer Ausrüstung und Überwachung). Im Krankenhaus dürfen einfach nur noch akute Probleme behandelt werden, alles was danach kommt ist Aufgabe des niedergelassenen Arztes. Behält man den Patienten über die durchschnittliche Verweildauer hinaus, muss man jeden Tag gegenüber der Krankenkasse rechtfertigen. Oftmals wird hierbei einfach die Rechnung gekürzt (auf Kosten des Krankenhauses). Dazu gab es in letzter Zeit immer mal wieder Artikel, wo die Krankenkassen den Krankenhäusern vorwerfen, oftmals falsch abzurechnen. Dabei handelt es sich bei der Problematik einfach darum, dass die Kassen selbst entscheiden dürfen, ob der Krankenhausaufenthalt für die letzten drei Tage noch gerechtfertigt war oder nicht.

p.s. ich rede ich nicht von der "blutigen Entlassung". Dies sollte in keinen deutschen Krankenhaus vorkommen dürfen.
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10.04.2011 15:24 Uhr von Rob550
 
+6 | -1
 
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@ Ma4711: Leider stimmt deine Rechnung nicht ganz. Ärzte sind in Deutschland sehr teuer. Sie sind der Größte Kostenfaktor, vllt bekommen sie zu viel.

Aber die Hauptursache sehe ich bei den Medikamenten. In Deutschalnd sind diese extrem überteuert. Würden die Kosten hierfür vom Gesetzgeber im zumutbaren Rahmen gehalten werden, dann würde es auch keinen so extremen "Sparwahn" bei den KHs geben.
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10.04.2011 16:09 Uhr von Caedira
 
+1 | -2
 
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Die sollten sich den hippokratischen Eid nochmal durchlesen
und vielleicht nen anderen Job suchen, wenn man mit gutem
Gewissen aus blankem Frust kranke Menschen auf die Straße setzt .
Und prozessieren gegen einen Arzt, ist meist wie die Suche nach einer Ecke in ´nem Kreis.
Bevor manche anfingen zu Streiken waren mehr zufrieden als jetzt, jeder will mehr Geld aber in der Medizin wo es um Leben und Tod geht echt falsch.
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10.04.2011 20:24 Uhr von Berufspsycho
 
+1 | -0
 
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Schwachsinnige Schlußfolgerungen: Die Kliniken setzen lediglich die vorgegebenen Richtlinien um. Wenn es eben eine Liegezeit und dannach kein Geld (Fallpauschale) mehr gibt, kann der Klinik keiner einen Vorwurf machen. Oder er soll sich eben höherwertige privat gegen Mehrbeitrag (zusatz-) versichern.
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10.04.2011 23:21 Uhr von readerlol
 
+0 | -0
 
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stichwort: DRG und Fallpauschalen bedankt euch bei Australien und den Krankenkassen
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11.04.2011 00:24 Uhr von Twaini
 
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neeeee: Es ist ganz traurig das es wichtiger ist das ein plus vor dem € steht als die Gesundheit des Menschen
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11.04.2011 10:19 Uhr von JesusSchmidt
 
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@Twaini: willkommen im kapitalismus...
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11.04.2011 21:32 Uhr von KingPR
 
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Und Hausärzte: behandeln ungern zum Quartalsende. dumdidumdum

Wenn unser lieber Gesundheitsminister / bald-FDP-Vorsitzender halt meinte, dass er weiter in diese Richtung gehen musste, dann passiert das halt. Muss sich keiner wundern.
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12.04.2011 17:16 Uhr von Liebi
 
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Ich fands gut Leisten-OP um 16 Uhr, am nächsten Tag konnte ich selber um 9 Uhr mit dem Auto heimfahren. Nix langweiliges rumliegen im Krankenhaus.

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