Japan: Kraftwerksbetreiber Tepco will weitere Verseuchung verhindern
Der AKW-Betreiber Tepco will eine weitere radioaktive Verseuchung des Pazifiks verhindern. Das für das in Fukushima havarierte Kraftwerk verantwortliche Unternehmen begann mit der Errichtung einer Stahlwand zwischen Reaktorblock 2 und dem Meer, um die Ansaugleitung zu umschließen.
Zusätzlich soll das Ablassen des schwach radioaktiv verseuchten Wassers in den Ozean gestoppt und eine 120 Meter lange Schlammbarriere errichtet werden. China zeigte sich besorgt und appellierte auf die Einhaltung des internationalen Rechts, damit die Umwelt so wenig wie möglich geschädigt wird.
Der radioaktive Wert stieg im Meerwasser nahe des AKW erneut an. Wie Tepco mitteilte, wurden pro Kubikzentimeter 110 Becquerel des radioaktiven Jods 131 gemessen. Dies sei das 2.800-fache der gesetzlich erlaubten Werte. Am vergangenen Mittwoch lag der Wert noch 1.000-fach über dem Grenzwert.