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Stuttgart 21: Rüdiger Grube droht bei Ausstieg mit Milliardenforderung

Nach dem Regierungswechsel in Baden-Württemberg hat sich Bahnchef Rüdiger Grube zum umstrittenen Projekt "Stuttgart 21" zu Wort gemeldet. Er gehe davon aus, dass das Vorhaben zu 100 Prozent durchgeführt wird.

Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn beruft sich dabei auf die "wasserdichten" Verträge mit dem Bundesland. Sollte es zu einem Ausstieg kommen, so werde man die Landesregierung auf 1,5 Milliarden Euro verklagen.

Die neue Grün-Rote Regierung unter dem designierten Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann kündigte nach dem Stresstest im Sommer einen Volksentscheid an. Vor allem die Grünen hatten einen Neubau des Stuttgarter Bahnhofs abgelehnt und so im Wahlkampf beim Volk punkten können.


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WebReporter: sicness66
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Stuttgart, Stuttgart 21, Ausstieg, Rüdiger Grube
Quelle: www.abendblatt.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.04.2011 16:43 Uhr von sicness66
 
+14 | -3
 
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Ich bin gespannt wie sich das Ganze noch entwickeln wird, da ja die SPD einem Neubau zugestimmt hatte. Es wird auch eine Richtungsentscheidung für die Grünen in Sachen Glaubwürdigkeit nicht nur in BW sondern für die gesamte Bundespolitik werden. Aber eins ist sicher. Es wird teuer für den Steuerzahler.
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09.04.2011 17:47 Uhr von lossplasheros
 
+10 | -6
 
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ja die bösen politiker: die wollen alle nur unser schlechtestes...

sicher sind auch alle bestochen - die wollen das unser land schlecht und teuer wird und es uns schlecht geht...

ist klar ...

BW hat schon 60 MRD wegen dem Finanzausgleich gezahlt - jetzt müssen die anderen Länder eben mal 5 Jahre ohne die Milliarden aus BW auskommen
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09.04.2011 18:06 Uhr von blackpope
 
+11 | -1
 
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.. hehe und über Stuttgart21 stolpern die Grünen ... so oder so...
a) der Wutbürger wird geprellt..und wird sich das für die nächsten Wahlen merken ...
b) die Bahn wird geprellt.... und das kostet dann wiederum den Steuerzahler (unnötigerweise... )

Ich möchte nicht in Kretschmanns Schuhen stecken ...
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09.04.2011 18:15 Uhr von tenge
 
+7 | -5
 
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kretschmann: macht es genau richtig
in erster linie ist er ministerpräsident ALLER bürger baden-württembergs, trotz der einstellung seiner partei. ein volksentscheid ist also genau die richtige vorgehensweise bei solch einem dilemma und das ergebnis soll von beiden parteien akzeptiert werden.
genau so soll demokratie funktionieren.
da braucht man keine demokratie der reichen von mappus der mit tränengas im wasserwerfer und knüppeln auf demonstrierende schüler losgeht.

[ nachträglich editiert von tenge ]
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09.04.2011 18:51 Uhr von lina-i
 
+7 | -1
 
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Diese Drohungen der Bahn gab es auch: beim Transrapid. Nachdem der Bund seinen Anteil am Projekt auf eine bestimmte Summe festgelegt hat und eine Erhöhung dieser Summe ausschloss, wurde das Projekt von allen ohne Klagen fallen gelassen.

Auch in Stuttgart braucht nur der Anteil des Landes eingefroren werden. Der Bahnhof wird garantiert teurer als derzeit geplant. Die Bahn wird diesen Aufschlag keinesfalls tragen wollen...
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09.04.2011 19:29 Uhr von Rob550
 
+0 | -3
 
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Dann verstehe ich auch http://www.shortnews.de/... deise News... Ich geh davon aus, dass der werte Herr Grube mit einem Ausstieg rechnet und mit der "Dividendenzahlung" ein gutes Licht auf die Bahn werfen will.
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10.04.2011 00:30 Uhr von Yoshi_87
 
+1 | -3
 
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Vielelicht: Vielleicht sollte er das tun. Vielleicht hat er dann auch einen Auto"unfall"...
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10.04.2011 09:25 Uhr von jschling
 
+2 | -0
 
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ich bin leider für den Ausbau: leider - weil ich eigentlich dagegen bin *g*

aber es kann nicht angehen, dass genauso wie beim Atomausstieg ein politischer Wechsel sämtliche Planungen über den Haufen wirft. Das ist Bananenrepublik, sowas schadet, ganz unabhängig vom Projekt und meiner persönlichen Einstellung dazu, diesem Land extrem, denn es zeigt jedem Investor, wie verlässlich eine Planung in Deutschland ist :-(((
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10.04.2011 09:26 Uhr von Ich_denke_erst
 
+1 | -0
 
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Volksentscheid? Welches Volk soll den abstimmen?
Die Stuttgarter, weil es ihr Bahnhof ist?
Die Baden-Würtenberger, weil es ihr Land ist?
Die Deutschen, weil es ein ICE Bahnhof wird?
Die Europäer, weil es in der europäischen Bahnlinie liegt?

Es geht hier auch um eine europäische Lösung der Verkehrsprobleme!.

Was grün jetzt macht ist Volksverdummung - wir hatten acht Jahre eine Rot-Grüne Regierung - warum haben die da nichts unternommen? Immerhin wird ja schon über 15 Jahre genehmigt und geplant.

Und die Verträge sind wasserdicht - wie ein Vorredner schreibt bringt das nichts in Bezug auf das Atommoratorium?
Da sage ich nur abwarten - das wird über Gerichte geklärt und da hat die Regierung ganz schlechte Karten!
Und wer zahlt den Schadenersatz?
Na klar - der Steuerzahler - wir führen eine neue Steuer ein:
Die Schadenersatzsteuer!
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11.04.2011 19:33 Uhr von Ich_denke_erst
 
+0 | -1
 
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@Siel: Die Stuttgarter - das ist zu kurz gegriffen. Stuttgart 21 wird vom Land Baden Württenberg mitfinanziert also von den Steuern aller.
Also sollten die auch mitabstimmen dürfen.
Das zeigt mir aber schon wie Komplex allein das Abstimmungsthema ist. Über einen Sachverhalt abstimmen zu lassen von dem 90% aller Bürger keine Ahnung haben ist auch gewagt.

Von meiner Argumentation einer Volksabstimmung auf eine Präsidentenwahl zu schliessen ist Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Das eine hat mit dem anderen gar nichts zu tun.

Zurück zu Stuttgart 21: Ich als Bahn würde den Bahnhof so stehen lassen und die ICE Strecke weitläufig um Stuttgart ziehen. Für diese Demonstranten reicht die Anbindung mit uralten Bummelzügen - und das für die nächsten 20 Jahre.
Dann würden wir schon sehen wer dann demonstrieren geht.

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