09.04.11 09:11 Uhr
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Azubi schrieb puren Quatsch in sein Berichtsheft: Prüfung trotzdem bestanden

Daniel-Peter Berger (19) war bis vor kurzem noch Azubi zum Kfz-Mechatroniker. Wie alle Azubis musste auch er ein Berichtsheft führen. Sein Chef riet seinen Azubis: "Schreibt einfach viel rein. Hauptsache, es sieht voll aus, dann sind die Prüfer zufrieden."

Daniel nahm das wörtlich und schrieb teilweise nur Mist in das Berichtsheft, wie "Kennzeichenbusenhalter erneuert", "Heckenschützenstoßfänger montiert", "Scheibenwaschwasserfallpumpe erneuert" oder auch "Rückwärtsgangsalto".

Trotzdem kam er anstandslos durch die Prüfung. Die Prüfer würdigten den komischen Ausdrücken anscheinend keinen Blick. Der zuständigen Kreishandwerkerschaft war die Sache im Nachhinein aber richtig peinlich, als sie darüber informiert wurden.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Müll, Prüfung, Azubi, Berichtsheft
Quelle: www.bild.de

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55 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.04.2011 09:23 Uhr von tulex
 
+108 | -6
 
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Tolle Quelle, toller Prüfling!
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09.04.2011 09:37 Uhr von shathh
 
+66 | -4
 
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Super gemacht: Und jetzt wird ihm alles aberkannt - oder wie?

Ich fand das Berichtsheft auch nervig und hab halt viel mit Herrn Copy und Frau Paste gearbeitet - aber es stand immer sinnvolles drin.
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09.04.2011 09:39 Uhr von maretz
 
+19 | -7
 
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na klar: wenn der das wirklich so gemacht hat und das öffentlich macht dann ist der schön blöd (ok, also der typische leser der quelle...).

Denn wer weiss ob irgendein Jurist nicht dann eingeschaltet wird der die Prüfung nachträglich als ungültig erklärt? Denn der Prüfer könnte jetzt ja doch zimlich angepi**t sein - und als Behörde hat der lockeren Zugang zum Juristen...
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09.04.2011 09:40 Uhr von Deniz1008
 
+21 | -12
 
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auch in diesen fall hat Sarrazin recht eine tatsache, ohne zweifel :)
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09.04.2011 09:40 Uhr von CroNeo
 
+20 | -1
 
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Also bei meiner Prüfung wurde auch nicht ein einziges mal in mein Berichtsheft geschaut. Und selbst wenn mal der Prüfer sich stichprobenartig eins von den anderen Prüflingen nahm, hatte der es nur grob drübergeblättert.
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09.04.2011 09:46 Uhr von taKs
 
+5 | -9
 
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lol als ich den titel gelesen hab dachte ich mir nur so "mist, sie haben mich erwischt" xD aber so nen mist wie er hab ich auch nich rein geschrieben ... kennzeichenbusenhalter... klasse ^^
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09.04.2011 09:49 Uhr von Floppy77
 
+26 | -1
 
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Da wird höchstens mal durchgeblättert, lesen wird das keiner. Da hätten die ja viel zu tun. Bei mir hat es damals auch keiner gelesen.
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09.04.2011 10:19 Uhr von blz
 
+15 | -12
 
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Ich persönlich: fand das Berichtsheft gut. Man bekam vom Betrieb Freitags eine halbe Stunde das zu schreiben und da konnte man nochmal alles reflektieren. Geschadet hat es mir nicht und angeschaut wurde es auch. Natürlich wurde nicht alles gelesen.

Dem Kiddie da oben gehört die Fresse poliert, dafür, dass er so grinzt, als ob es eine Leistung wäre dumm und faul zu sein.
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09.04.2011 10:33 Uhr von blade31
 
+20 | -1
 
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Nur: Scheisse in das Berichtsheft schreiben und dann Bild anrufen...

ganz große Klasse...
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09.04.2011 10:42 Uhr von opportunity
 
+10 | -0
 
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Bei dem Gekrakel: hätte ich aber eins auf den Deckel bekommen, Normschrift war bei mir noch Pflicht.
Bei mir stand auch so ziemlich jede Woche das Gleiche drin - hab ja auch nix anderes gemacht.
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09.04.2011 10:56 Uhr von Neveren
 
+6 | -0
 
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@jschling: 6. Ich habe 3. vergessen
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09.04.2011 10:57 Uhr von Petabyte-SSD
 
+5 | -2
 
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Da müüsen sich alle blöd vorkommen: Da schreibt man stundenlang den Mist ab, und dann sieht es nicht mal jemand an
Ging mir genau so
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09.04.2011 10:59 Uhr von SpEeDy235
 
+1 | -0
 
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bei mir: wurden auch oft sinnlose sachen reingeschrieben. meins war in ordnung, aber bei anderen stand teilweise "das übliche" oder sowas drin. bestanden haben auch die.
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09.04.2011 11:00 Uhr von Sneak-Out
 
+1 | -1
 
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Hab: auch nur im ersten Jahr das so gemacht wie man sollte. Danach hab ich drei oder vier Seiten geschrieben, die alle kopiert, gemischt und jeweils nur das aktuelle Datum eingetragen. Hab auch bestanden xD
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09.04.2011 11:02 Uhr von Wolfi4U
 
+4 | -0
 
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Man hat: ja auch während der Ausbildung noch für so ein vollkommen beschissenes Berichtsheft Zeit....

Ich muss diesen Schwachsinn auch schreiben. Auch wenn es mich Nervt schreibe Ich nicht so einen quatsch rein aber trozdem ist das wirklich das überflüssigste was es gibt.
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09.04.2011 11:34 Uhr von w0rkaholic
 
+9 | -2
 
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Ich hatte seinerzeit überhaupt kein Berichtsheft: geschrieben. Mein Ausbilder (kleiner Betrieb) wollte es nie sehen, er hat immer nur ab + zu gefragt ob ich es denn schreiben würde... Zum Ende der Ausbildung musste ich aber natürlich auch eins vorlegen, also hab ich mir ein kleines Programm in Excel gebastelt, wo man die "üblichen" Tätigkeiten auf die eine Seite schreibt und dann noch die Urlaubs- oder Krankheitstage auf die andere. Das Programm hat dann alles über die Jahre hinweg zufällig verteilt, so dass an jedem Tag etwas anderes stand, es aber immer in den Kalender gepasst hat. Dann hat es außerdem die normale Stundenanzahl des Tages (in meinem Fall 8 Stunden) zufällig auf die diversen Tätigkeiten verteilt, so dass in der Summe jeden Tag 8 Stunden rauskamen (Außer an den Schultagen)

Dann habe ich noch meine Unterschrift eingescannt und diese wurde ebenfalls leicht zufällig immer etwas gestreckt oder verkürzt genau unten drunter in das richtige Feld gesetzt. Jetzt musste mein Ausbilder noch alle Seiten auf einmal unterschreiben (was er dann auch getan hat) und ich bin mit dem frisch ausgedruckten, zufällig generierten Heft zur Prüfung. Ich weiß noch, dass die Prüfer gesagt haben "Toll, so ein sauberes Heft haben wir ja schon ewig nicht mehr gesehen...." Ja kein Wunder, wurde ja auch 1 Tag vorher frisch gedruckt! :-)
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09.04.2011 11:39 Uhr von Leviathan09
 
+3 | -0
 
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Kontrolle: Bei mir wurde auch nicht in das Berichtsheft geschaut, dabei haben wir Azubis uns Wochen vorher hingesetzt und 3 1/2 Jahre nachgeschrieben und peinlichst darauf geachtet, dass auch alle dasselbe drinstehen haben.
Ich hätte es an seiner Stelle warscheinlich nicht gesagt.
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09.04.2011 11:45 Uhr von gruetzwurst
 
+4 | -1
 
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@Wolfsburger: Genau so sieht das nämlich aus. Klar hat mich das seinerzeit auch angekotzt, das Berichtsheft zu schreiben. Das ist aber auch eine Absicherung für den Azubi, dass er alle Lerninhalte vermittelt bekommen hat. Im Ernstfall kann er das Prüfungsergebnis anfechten. Daher achten ja die Ausbilder auch darauf, dass alles drinsteht, was drinstehen muss, jedenfalls sollten sie das tun. Mal davon abgesehen, dass es für die Azubis auch eine Wiederholungsübung darstellt, da sie sich nochmals mit dem Lernstoff auseinandersetzen. Achja, ich bin mittlerweile übrigens auch Ausbilder.
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09.04.2011 11:56 Uhr von Prrrrinz
 
+4 | -2
 
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Vollpfosten: Mein Berichtsheft wurde auch nicht durchgeschaut.
Einmal geöffnet durchgeblättert. Fertig

Aber wer will dem prüfer schon auftragen von 20-30 Prüflingen 52 Seiten Prüfberichte zu lesen. Dafür ist in meinen Augen der Ausbilder zuständig.

Den Typ würde ICH als Chef nicht einstellen. Und als Eltern wäre ich auch SEHR stolz wenn MEIN Sohn mit so einem tollen Bericht in der Zeitung steht. HUT AB JUNGE !!!
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09.04.2011 12:22 Uhr von Maniska
 
+3 | -1
 
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Was vielen Azubis egal ist, das berichtsheft ist die EINZIGE Handhabe gegen den Ausbildungsbetrieb wenn man wegen einer schlechten Ausbildung durch die Prüfung rasselt.
Wenn ausbildungsrelevante Inhalte nicht vermittelt wurde hat der azubi ein Recht auf Nachbesserung, das bedeutet die 6 Monate die er bis zur nächsten Prüfung warten muss schon volles Gesellengehalt. Azubi und Ausbilder unterschreiben dafür, dass das was im Berichtsheft steht vermittelt wurde.
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09.04.2011 12:50 Uhr von Halogenium
 
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Die ganzen Handwerkerschaften und Vereine-Kammern: sind nur ünnützes Zeug um Gelder einzusacken und niemals sich mit Arbeit die Finger dreckig zu machen.
Weg damit!
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09.04.2011 13:15 Uhr von AdiSimpson
 
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ich hatte eine: gute ausbildung, aber das berichtsheft habe ich am tag vor der prüfung geschrieben :).
heute lasse ich aber die azubis gründlich ihr berichtsheft schreiben :P
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09.04.2011 13:36 Uhr von Reape®
 
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so werden: auch doktor-titel vergeben.
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09.04.2011 13:38 Uhr von Sandkastenrebell
 
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ach herjee: das olle Berichtsheft.

In der wie vielten Generation kreist meins eigentlich durch den Ausbildungsbetrieb? Wobei "mein" hochgegriffen ist, weil ich mir auch eines von einem vor mir Ausgelernten geliehen hatte...

Frage von mir an den Ausbilder - was zum Geier soll ich über Abteilung X 5 Wochen lang schreiben? Antwort:"ja, da ist nie viel los. Schauen Sie, ob Sie in den Schulbüchern was finden und ändern die Sätze etwas ab."

Tolle Sache. Ich hab das wenigstens gemacht, eigene Worte xD Und hab genauso bestanden wie der, der das Ding wirklich gewissenhaft führte, und genauso hat der Bestanden, der seines immer zu spät abgab und oft noch mal schreiben musste, weil er nur einen Satz hingekliert hatte.

Und was ist? Letzterer war nach der Ausbildung ganz schnell im wahren Leben der Beste von uns in dem Job.

Ob jemand beim Berichtsheft Faxen macht oder etwas faul ist sagt NullKommaNull über das sonstige Verhalten als Lehrling aus.
Dafür sind die Prüfungen, Berufsschulzeugnisse und vor allem, finde ich, die Beurteilungen der Abteilungen/Ausbilder, die direkt mit einem zusammen arbeiteten da.
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09.04.2011 13:51 Uhr von KingPiKe
 
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Berichtsheft. Das nicht jedes Berichtsheft kontrolliert wird, sollte klar sein. Sind halt Stichproblem.

abgesehen davon schadet sich der Azubi damit nur selnbst, wenn er Quatsch reinschreibt. Denn wenn der Azubi durch mangelde Ausbildung die Prüfung nicht besteht, dann wird eben dieses Heft als Beweis herangeführt und geschaut, wie er ausgebildet wurde. Dies ist eine rechtliche Handhabe, da es vom Ausbilder unterzeichnet wird. Sollte sich dann herausstellen, dass der Ausbilder falsch ausgebildet hat, dann wird der Azubi wie eine ausgelernte Arbeitskraft bezahlt.

Aber wenn da natürlich nur solche ein Quatsch drin steht, dann schenkt man dem natürlich keinen Glauben mehr.

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