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Fußball: Sportgericht verurteilt St. Pauli offiziell zu Geisterspiel (Update)

Am gestrigen Donnerstag stellte der Kontrollausschuss wegen dem Becherwurf-Skandal seinen Strafantrag gegen den FC St. Pauli. Als Strafmaß wurde ein Geisterspiel gefordert (ShortNews berichtete).

Heute entschied das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes offiziell über den Antrag. Tatsächlich wurde St. Pauli zu einem Geisterspiel gegen den SV Werder Bremen beim nächsten Heimspiel verurteilt.

Jedoch hat St. Pauli sofort Einspruch erhoben. Deswegen muss der weitere Verlauf nun in einer mündlichen Verhandlung in Frankfurt/Main in der nächsten Woche geklärt werden. "Wir möchten dann unseren Standpunkt erläutern", teilte Klub-Präsident Stefan Orth mit.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Fußball, Update, Pauli, Sportgericht
Quelle: www.sport1.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.04.2011 21:08 Uhr von F95Alex
 
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Geisterspiel: Entscheidung ist vertretbar. Das Einzige was mich ein wenig ankotzt ist die Tatsache, dass es dieses Geisterspiel nur gibt weil es einen DFB-Jünger getroffen hat. Wäre ein Spieler oder Trainer verletzt worden, gäbe es ne Geldstrafe un zum 897 Mal die Androhung: Beim nächstens mal......

Als Kahn von dem Golfball oder der Hamburger ( war es Jarolim?) von dem K*lner Trommelstock getroffen wurden gab es keine Geisterspiele und ich denke diese Gegenstände waren gefährlicher als nen halbvoller Wabbelbecher. Natürlich ist die Verletzungsgefahr auch hier groß, aber der DFB misst mit zweierlei Maß. Das find ich nicht OK!

[ nachträglich editiert von F95Alex ]
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08.04.2011 21:16 Uhr von rhubby
 
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total überzogen: ist dieses Urteil. Ein Mann, von 25.000 schmeisst einen vollen Bierbecher in Richtung Linienrichter und trifft. Natürlich geht das gar nicht, aber dafür alle anderen Fans und den Verein zusätzlich zu bestrafen halte ich für total überzogen. Der Mann hatte keine Waffe, kein Feuerwerkskörper, oder sonstiges. Er hatte meiner Meinung auch nicht den Vorsatz den Linienrichter zu treffen. Der Wurf gelingt ihm so nie mehr wieder. Für mich ein absoluter Glücks-(oder Pech) wurf, bei dem auch noch das Bier drin bleibt. Er wird jetzt zur Kasse gebeten. Schadenersatzansprüche und da kommen schnell weit über 1 Million zusammen. D.h. er ist fertig. Das kriegt der nie mehr wieder hin. Suizid würde mich nicht wundern. Mein Urteil hätte gelautet: Pauli hat verloren, Spiel wird 0:3 gewertet (schlechtere Tordifferenz) und der Werfer wird mit 10.000 oder 20.000 Euro für einen sozialen Zweck und Schmerzengeld an den Linienrichter bestraft. Fertig. Jetzt steigt Pauli ab und auch das kriegt er in die Schuhe geschoben.

[ nachträglich editiert von rhubby ]
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09.04.2011 00:51 Uhr von spamsucks
 
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finds auch überzogen man sollte das stadion stürmen. da zeitgleich dom ist, könnte das sogar klappen. :-)

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