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Schweiz: Fußballtrainer über Google Streetview vor Polizeiposten ertappt

In Lausanne in der Schweiz wurde Christian Constantin, der Trainer vom FC Sion, via Google Streetview vor einem Polizeiposten gesichtet. Es ist noch unbekannt, was er da verloren hatte. Entdeckt wurde er von einem Wohnungssuchenden auf virtueller Stadtbesichtigung.

Der Betroffene erwiderte, dass er noch nie einen Fuß in diesen Polizeiposten gesetzt habe, vielleicht sei er auf dem Weg zu seinem Anwalt gewesen.

Für Google kommt diese Entdeckung zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt, denn vor kurzen wurde vom Bundesgericht entschieden, dass alle Gesichter auf Google Streetview unkenntlich gemacht werden müssen. Laut einem Rechtsanwalt hätte Constantin gute Chancen bei einer Klage.


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WebReporter: Laydice
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Fußball, Internet, Online, Google, Streetview
Quelle: www.20min.ch

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.04.2011 14:00 Uhr von Laydice
 
+14 | -29
 
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08.04.2011 14:21 Uhr von Freggle82
 
+3 | -4
 
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Was ist das bitte für ein Rechtsanwalt? Google erstellt Panoramabilder, welche unter die Panoramafreiheit fallen bzw. das Kunsturheberrechtsgesetz (bzw. dessen Einschränkungen bei abgebildeten Personen).

http://de.wikipedia.org/... :
Abgebildete Personen

Zwar ist das Abbilden von Personen ohne deren Einwilligung durch § 22 des Kunsturheberrechtsgesetzes (KunstUrhG) verboten. Allerdings wird diese Regelungen durch § 23 KunstUrhG teilweise aufgehoben: Ohne Einwilligung erlaubt sind unter Anderem „Bilder, auf denen die Personen nur als Beiwerk neben einer Landschaft oder sonstigen Örtlichkeit erscheinen“ und „Bilder von Versammlungen, Aufzügen und ähnlichen Vorgängen, an denen die dargestellten Personen teilgenommen haben“.
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08.04.2011 14:28 Uhr von LenoX.Parker
 
+14 | -2
 
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@Autor: Der Unterschied besteht darin, daß es im Internet gespeichert wird.
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08.04.2011 14:50 Uhr von George Taylor
 
+6 | -2
 
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@Freggle82: Was interessieren die Schweizer die deutschen Gesetze?
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08.04.2011 14:50 Uhr von gravity86
 
+5 | -1
 
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Unterschied: Außerdem liegt der Unterschied darin, dass kein Gericht Google dazu verpflichtet hat alle Gesichter in der Wirklichkeit unkenntlich zu machen sondern nur in Streetview ;-)

Ich persönlich finde Steetview auch toll, aber die Gesichter muss man nun wirklich nicht erkennen können. Und wenn jemand nicht im Netz abgelichtet werden möchte ist das ja wohl sein gutes Recht. Und das Recht auf Panoramafreiheit wurde wohl kaum in helseherischer Voraussicht geschaffen, also wurden Dienste wie Streetview gar nicht bedacht. Man kann bei einem solchen Dienst auch kaum von Panoramaaufnahmen im eigentlichen Sinne sprechen. Damit waren wohl eher klassische Fotos gemeint und kein vollständiger "scann" ganzer Städte oder Regionen. Für diese völlig neuartige Darstellung im Internet müsste das Gesetz eigentlich angepasst oder ein neues entworfen werden, damit der durchaus praktische Dienst nicht in die Privatsphäre der Menschen eindringt. Aber die Gesetzgebung in der Schweiz kann ja auch völlig anders aussehen...

[ nachträglich editiert von gravity86 ]
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08.04.2011 15:17 Uhr von Schwertträger
 
+2 | -2
 
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@Autor: Dass man auf der straße meist GLEICH richtigstellen kann, warum man gerade da und da unterwegs ist. UND dass es eben gleich passiert und nicht noch zig Monate später, wenn endlich jemand mal diese Streetview nutzt.
Dazu kommt, dass die bilder eben nicht verschwinden. Das heisst, wenn man einmal in einer blöden Situation abgelichtet wurde, bleibt das für ewig lange Zeit ein Thema und wird nicht vergessen bzw. irgendein Idiot, der es für neu hält, holt es wieder hoch.

Das Stichwort "Wohnungssuchender" sagt doch auch schon einiges. Da bildet sich jemand auf Grund evtl. veralteter Bilder einer Straße eine Meinung, ob er da hinziehen möchte, oder nicht. Super.

Für mehr als einen groben Eindruck und Befriedigung voyeuristischer Neugier taugt der Streetview nicht.

Wer sich etwas anschauen will, soll dort hinfahren/hingehen und selber schauen. Dann wird er auch gleich selber gesehen und die Anwohner haben Gelegenheit, ins Gespräch zu kommen oder zumindest selber auch zu schauen.
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08.04.2011 15:21 Uhr von Schwertträger
 
+8 | -0
 
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Zur News: Wieso ertappt? Ist es seit neuestem strafbar, einen Polizeiposten zu betreten?

Steht das im Gangster-Verhaltenskodex für Durchschnittsbürger ?
("Geh nicht zur Schmiere, egal warum, WIR regeln das und wir wissen, wo Deine Gartenzwerge stehen").

Man kann doch wohl aus 1000 Gründen in einen Polizeiposten gehen, und kaum einer davon ginge irgendjemanden etwas an.

Dazu kommen dann noch 10.000 Gründe, warum man gerade an einem Polizeiposten vorbeigeht, wenn ein Knipswagen des Weges kommt. Und von denen dürften auch die allermeisten niemanden etwas angehen. Die wenigen Gründe, die wirklich die Öffentlichkeit etwas angehen, die wird sie dann auch schon rechtzeitig erfahren.
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08.04.2011 15:36 Uhr von arthurspooner2010
 
+3 | -1
 
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was ist denn das bitte für ne komisch geschriebene news?
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08.04.2011 17:04 Uhr von sharksen
 
+1 | -0
 
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Wenn man das Wort "Polizeistation" durch "Puff" ersetzt, hätte ich die News verstanden, aber so... naja etwas übertrieben
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08.04.2011 17:21 Uhr von Perisecor
 
+0 | -0
 
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Ich schaue mir auf StreetView gerne Hotels und Restaurants an.

Werde aber nun den Rat von Schwertträger befolgen und immer erst in die entsprechenden Städte fliegen, mir das Hotel/Restaurant angucken, zurück fliegen und dann in Ruhe daheim entscheiden, was ich buche.
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09.04.2011 05:13 Uhr von Alice_undergrounD
 
+0 | -0
 
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ööööööööhhhhhhhhhhhhh: wo is der skandal?
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09.04.2011 08:46 Uhr von DoJo85
 
+0 | -0
 
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ja und: geht doch keinen was an, was er da wollte. und interessieren erst recht nicht. viellicht hat jemand seinen gartenzwerg geklaut. macht man daraus dann auch ne news?
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09.04.2011 09:23 Uhr von Alero
 
+0 | -0
 
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Eigentlich fällt mir nur noch eins ein Orson Wells "1984"
Mit Streetview fängt es an. Dann an strategisch wichtigen Punkten noch paar Kameras, wie in London, und jeder Schritt jeder Person ist nachvollziehbar. Dann hören endlich die blöden Fragen auf: "Wo waren Sie am 29.3.2010 um 16.32 Uhr". Rufst dann das entsprechende Band auf und schon ist alles klar. Dann noch bei der Geburt einen RFID-Chip unter die Haut. Paßt!

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