08.04.11 12:51 Uhr
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EU-Kommission plant Preiserhöhung für Dieselkraftstoff

Die EU-Kommission plant eine deutliche Erhöhung der Besteuerung von Dieselkraftstoff. Im Verhältnis zu Benzin soll Diesel bis zu 17 Prozent höher besteuert werden, so die "Frankfurter Allgemeine Zeitung".

Dabei verfolge man die Absicht, nach dem Energiegehalt und nicht, wie bisher, nach der Menge den Steuersatz festzulegen. Dadurch solle eine Gleichstellung zu Bio-Kraftstoffen erreicht werden, welche durch ihren geringeren Energiegehalt bisher benachteiligt gewesen seien, so der Sprecher.

Die Autoindustrie kritisiert den Vorschlag mit der Begründung, dass man die Entwicklung umweltfreundlicher Dieselfahrzeuge durch diesen Schritt behindere, da der Absatz von Diesel-PKW deutlich sinken würde. Jedoch müssen zuerst alle EU-Staaten diesem Plan zustimmen, damit dieser umgesetzt wird.


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WebReporter: Nico1337
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: EU, Diesel, Kommission, EU-Kommission, Rohstoff, Preiserhöhung
Quelle: www.spiegel.de

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29 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.04.2011 12:51 Uhr von Nico1337
 
+38 | -2
 
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Ich halte das bisherige Steuersystem für ausreichend. Außerdem gebe ich der Autoindustrie in dem Punkt recht, dass der Absatz der Dieselfahrzeuge dadurch erheblich nachlassen würde, da deren Hauptvorteil (Günstig im Verbrauch) hinfällig wäre.

Bitte seid nicht zu hart in der Bewertung, das hier ist meine erste News bei ShortNews. ;)

Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit!

PS: Ich würde mich über Anmerkungen und Kritik freuen!
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08.04.2011 13:00 Uhr von Omertabam
 
+14 | -1
 
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@Nico1337: 2x Plus... ;)
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08.04.2011 13:15 Uhr von snowdust
 
+20 | -1
 
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Fishing for compliments, Nico1337 ? Wen treffen denn diese Maßnahmen, wenn nicht all jene beruflichen Vielfahrer, all jene kleinen und mittleren Krauter mit ihrem Fuhrpark und umfassend das
Transportgewerbe. In der 2. Welle letztendlich
dann auch wieder alle anderen Verbraucher, eben
durch zwangsläufige Preiserhöhungen.

Egal, was die in letzter Zeit in Berlin oder in der EU
anstellen, alles wird nur noch teurer, bald unbezahlbar.
Andererseits ergießen sich Füllhörner gefüllt mit Euros
über die Profiteure der Teuerungswellen. Da fragt man
sich doch, worin das alles enden soll ?

[ nachträglich editiert von snowdust ]
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08.04.2011 13:22 Uhr von Nico1337
 
+12 | -1
 
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Danke an euch beide.. :): Danke für eure Meinung... ;)

Letztlich würde eine Erhöhung der Steuer ja auch dazu führen, dass Speditionen mit ihren LKWs (in Deutschland ja eigentlich nur Diesel) es wesentlich schwerer hätten bzw. auch ihre Dienstleistungspreise wieder nach oben schrauben müssten.
Wie du schon gesagt hast, snowdust, alles wird immer teurer, und die EU und die Bundesregierung finden immer wieder Gründe, um dies zu rechtfertigen. Traurig.
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08.04.2011 13:29 Uhr von MrKlein
 
+8 | -1
 
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"Jedoch müssen zuerst alle EU-Staaten diesem Plan zustimmen, damit dieser umgesetzt wird."

hoffen wir das ein staat nicht so denkt^^
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08.04.2011 13:31 Uhr von Nico1337
 
+7 | -0
 
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@Kaanacke: Ja, laut der Quelle ist das der Fall. Man möchte Diesel wegen seines höheren Energiegehaltes eben teurer machen, sodass Biokraftstoff im Vergleich günstiger erscheint. Das ist der Hintergrund der Aktion.
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08.04.2011 13:32 Uhr von Nashira
 
+8 | -2
 
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ich denke da gehts: um Diesel-PKW und nicht um die LKW? die haben doch eh schon nen niedrigeren steuersatz auf ihren diesel als transportmittel.

so wie ich das sehe, soll da nur wieder der normale fahrer geschröpft werden. und mein HDI diesel produziert weniger dreck als ein benziner und ich brauche auch weniger sprit als die meisten E10 oder SuperPlus Schlucker.

sollen sie doch einfach den steuersatz bei den angeblichen biospritsorten senken, da hätte jeder was davon, außer dem staat natürlich^^
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08.04.2011 13:33 Uhr von Nico1337
 
+4 | -0
 
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@MrKlein: Kein Grund zur Sorge, in der Quelle steht, dass Länder wie Deutschland sich noch nicht dafür ausgesprochen haben. In der Vergangenheit war Deutschland auch gegen Sachen wie eine CO2-Steuer oder ähnlichen Ideen.

Einzig die skandinavischen Länder haben sich bisher dafür ausgesprochen. Wollte das eigentlich noch in die News schreiben, aber das passte nicht mehr. :/
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08.04.2011 13:34 Uhr von snowdust
 
+6 | -3
 
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@Nico1337: Als Shortnews-Frischling darfst Du Dich, trotz eigener, enthusiastischer Beitragserstellung, nicht wundern, wenn bei bestimmten politischen Thematiken, die ansonsten eigentlich viel Zuspruch finden, nicht alle Deiner Meinung sind bzw. manchmal sogar deutlich dagegen gevotet wird. Seit Mitte 2005 werden öffentliche Chat-/Foren- und Diskussionsräume verstärkt überwacht und zu umfassende Solidarisierungen in Meinung und Auffassung durch negatives Voting oder teils diskreditierende Stellungnahmen zu verhindern versucht. Nicht abschrecken lassen, einfach weitermachen.
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08.04.2011 13:39 Uhr von Nico1337
 
+6 | -1
 
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snowdust: Danke für Deine: Unterstützung! :) Das ist mir auch schon in meiner Zeit als passiver ShortNews-User aufgefallen. Ich lasse mich davon allerdings nicht demotivieren und werde selbstverständlich weitermachen. Danke für Deine Unterstützung! :)
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08.04.2011 13:41 Uhr von Omertabam
 
+6 | -1
 
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@snowdust: Das kann ich nur bestätigen... Deine News oder dein Kommentar kann noch so gut sein, ein Minus ist dir immer sicher...
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08.04.2011 13:45 Uhr von Exilschmoellner
 
+19 | -1
 
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Da ich jetzt schon: 400 Euro im Monat für die Fahrt zur Arbeit und zurück ausgebe, werde ich wohl meinen Job hinwerfen und einen auf 400 Euro Basis in meiner Heimatstadt suchen, das Auto verkaufen. Mit der gewonnenen Zeit meinen Garten bewirtschaften und mich von ihn ernähren. Und wenn ich mal die Seele baumeln lassen will, dann fahre ich halt mit dem Fahrrad 5 km zum nächsten Kiesteich.
Ich mach den Scheiß nicht mehr mit!
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08.04.2011 13:53 Uhr von snowdust
 
+11 | -0
 
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@Exilschmoellner: Schrei das bloß nicht so laut raus ! Was glaubst Du, wie nahe Du mit Deiner Äußerung dem Nerv des einfachen, aber ständig finanziell neubelasteten Wühlers gekommen bist ? Letztens sprach´ einer auf einer Tagung aus, was andere sich nicht trauten. Er betrachtete sich in heutiger Zeit als "Aufschwungsgeschädigter". - Ironie seines Schicksals !

Übrigens, uns wird ja immer vorgehalten, dass es keine oder nur beschränkte Teuerungswellen gäbe. Das ist eine raffinierte Beschwichtigungsstrategie, denn zeitgleich darf man vernehmen, dass Politiker, wie auch Top-Manager ihre Entlohnungen dem grassierenden Wertverlust anpassen. Mal durch Automatisierungen bei den Diäten oder gleich durch exorbitante Gehaltserhöhungen. Wie gesagt, Mini-, Null- oder Minusrunden bleiben dem Volk vorbehalten und wehe einer meckert, wenn´s dann gnädigerweise mal 5 Euro
mehr im Monat gibt !

[ nachträglich editiert von snowdust ]
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08.04.2011 13:54 Uhr von atrocity
 
+3 | -10
 
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@Exilschmoellner: 400€ Fahrtkosten zur Arbeit pro Monat?

Wenn es dir zu viel ist & du gut in deinem Job bist zahlt dir dein Chef sicher gerne eine Fahrkostenzuschuss.

Lass mich raten, du bist einer der Helden die billig auf dem Land wohnen und dann ewig weit zur Arbeit fahren. Alles nur um nicht die hören Wohnungspreise in der nähe der Arbeit zahlen zu müssen.
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08.04.2011 14:06 Uhr von Exilschmoellner
 
+6 | -1
 
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@ atrocity: Wohne 30 km von meiner Firma weg, die ist selber auf einen kleinen Kuhdorf versteckt, dummerweise arbeite ich aber thüringenweit. Da ich auch noch Waldarbeiter bin, kann ich mir auch kein normales Straßenauto zulegen, sondern es es schon was geländetaugliches sein.
Und nun zu meinem Chef, sein Motto ist: "Was kümmert mich das Leid anderer Menschen." -.-
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08.04.2011 14:12 Uhr von Omertabam
 
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@atrocity: Nein er ist einer der Helden die nicht den Kopf in den Sand stecken und immense Fahrstrecken in Kauf nehmen,weil der Wirschaftsaufschwung an seiner Provinz vorbei gezogen ist... Das alles tut er weil er sein Haus nicht verkaufen will wo sein ganzes Schweiß und Blut drinne steckt und damit er über die Runden kommt und seine Familie ernähren kann... Er geht arbeiten um Gesellschaftfähig zu bleiben um nicht zu der Minderheit zu gehören auf die nur gespuckt wird... Schon mal daran gedacht du Ignorant...
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08.04.2011 14:19 Uhr von snowdust
 
+1 | -2
 
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"Nun stellen Sie sich mal nicht an, 65 km täglich hin und 65 km zurück zum neuen Arbeitsplatz sind doch wohl noch zumutbar !" So und nicht viel anders wird heute argumentiert. Bekommt man dann vor Ort keine preiswerte Bleibe, ist man zum Pendler verurteilt und somit automatisch zum Diesel- oder Erdgas-Piloten. Die von den Regierungsgewaltigen geforderte Flexibilität des Einzelnen bzgl. der Ferne des Arbeitsplatzes würde ja geradezu durch vorgenannte Teuerungsmaßnahmen beim Kraftstoff abgewatscht. Ein Paradoxon !

@Omertabam - vielleicht hat atrocity sein Statement satirisch gemeint und vergessen, dies so zu kennzeichnen ?

[ nachträglich editiert von snowdust ]
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08.04.2011 14:27 Uhr von atrocity
 
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@Exilschmoellner: Du arbeitest in einem ganzen Bundesland verteilt, hast dir extra für die Arbeit ein Auto zugelegt mit dem du in den Wald fahren kannst und darfst das alles selber zahlen?

Normal ist das jeder Meter den man für die Firma mit dem Privatauto fährt (außer der normale Arbeitsweg von Zuhause zur Arbeit und zurück) mit 30cent je Kilometer bezahlt wird.

Wenn du das nicht bekommst lässt Du dich ausnutzen. Da freut sich dein Chef sicher.

@Omertabam : Nein wenn er geschäftlich mit dem Privatauto fährt und dafür kein Geld verlangt dann ist er kein Held sondern Dumm weile r dafür sorgt das Chefs denken sie könnten sich alles erlauben. Damit macht er Löhne kaputt!
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08.04.2011 15:08 Uhr von Zephram
 
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PLANT Preiserhöhung ? scheiss Planwirtschaft o0

Oder eher ne Steuererhöhung ?

scheiss Gierschlünder o0

Naja für die Portugal"Rettung" brauchen se ja mal wieder ^^

jm2p Zeph
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08.04.2011 15:16 Uhr von Ich_denke_erst
 
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Im Ansatz zum Nachdenken! Auch wenn der Ansatz einer Besteuerung nach Energiegehalt richtig ist - warum machen die dann nicht einfach Benzin billiger? Da wäre die Zustimmung der Bevölkerung sicher.
Ich bin eben gerade an unserer Tankstelle vorbeigefahren - Super 1,66, Diesel 1,47 - was ja schon recht heftig ist.
Bei der jetzigen Planung soll die Dieselbesteuerung - anders als in der News beschrieben - nicht um 17% steigen sonder um 17% über der Benzinsteuer liegen - das wären dann ca. 40 Ct. pro Liter mehr. Diesel dann also bei 1,87 €. Die Argumentation dazu habe ich auch schon: Dieselfahrer verbrauchen weniger - also können sie mehr Steuer bezahlen.
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08.04.2011 15:39 Uhr von Nico1337
 
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@Ich_denke_erst: Ich gebe zu, ich habe das etwas missverständlich formuliert, aber eigentlich steht hier, dass es im Vergleich zu Benzin um 17% erhöht werden soll:
"Im Verhältnis zu Benzin soll Diesel bis zu 17 Prozent höher besteuert werden, [...]"

LG
Nico
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08.04.2011 15:44 Uhr von Exilschmoellner
 
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@ atrocity: Wir bekommen laut den Tarifvertrag ab dem 31.km die 30 cent, welche aber dann noch versteuert werden. Hin und Rückfahrt sind aber gesondert zu betrachten. Also fahre ich pro Tag 60 km aus eigener Kasse. Zählst du aber noch den Wertverlust, Verschleiß, Wartung und die anderen Fixkosten dazu, würden selbst 30 Cent Steuerfrei hinten und vorne nicht ausreichen.
Aber was hat man denn für Alternativen? Soll ich dagegen aufbegehren, dann heißt es "Auf Wiedersehen, der nächste steht schon vor der Tür."
Wenigstens muss ich bei dem Laden wo ich jetzt bin, nicht noch mit dem eigenen Werkzeug antreten... alles schon erlebt.
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08.04.2011 15:55 Uhr von Ich_denke_erst
 
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@Nico1337: Kennst Du die Besteuerung von Kraftstoffen?
Ich schreibe sie mal kurz:
Benzin: 66 Ct. /Ltr.
Diesel: 47 Ct./Ltr.
17 % auf 66 Ct. sind dann 77 Ct. Also 30 Ct. per Liter mehr - habe mich vorhin vertippt und 40 Ct. geschrieben.
Trotzdem: gute News - von mir ein Plus!
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08.04.2011 16:34 Uhr von Nico1337
 
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@Ich_denke_erst: Dankeschön für die sehr konstruktive Richtigstellung, jetzt sehe ich es auch!
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08.04.2011 16:44 Uhr von maniistern
 
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Tja das heisst: Pleite der Deutschen Speditionen und Taxiunternehmen oder emense Preiserhöhungen die keiner Bedzahlen kann, also ausweichen auf Ausländische Unternehmen.
wieder mal DANKE für das Kaputtmachen der deutschen wirtschaft. Ich denke man muss anfangen auf den Tisch zu hauen, EGAL wie.
Schmuggel, klauen, anzünden ALLES ist besser als das hier mitzumachen

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