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SMS-Verkehr - Geständnis von freigelassenem Kinderschänder war Berechnung

ShortNews berichtete bereits von dem Fall Andreas S., der einen Deal aushandelte und im Gegenzug für die Schändung eines vierjährigen Nachbarsmädchen nur eine Bewährungsstrafe erhielt.

Nun liegt ein SMS-Protokoll vor, das zeigt, dass das Geständnis lediglich Berechnung war. Die SMS schrieb der 42-Jährige am 6. April einem Freund.

In der SMS schrieb der freigelassene Kinderschänder: "Das Geständnis war die einzige Möglichkeit, aus der Sache rauszukommen ... tut mir leid.".


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WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: SMS, Kinderschänder, Geständnis, Berechnung
Quelle: www.bild.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.04.2011 08:34 Uhr von Bokaj
 
+44 | -0
 
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Ein Geständnis ist fast immer Berechnung auf mildere Strafe.
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08.04.2011 08:56 Uhr von Danymator
 
+21 | -2
 
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Und wieder eine schallende Ohrfeige für die Familie des Opfers.
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08.04.2011 08:59 Uhr von Bender-1729
 
+11 | -0
 
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Wer hätte das gedacht?

[/Ironie off]
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08.04.2011 09:27 Uhr von Hawkeye1976
 
+5 | -5
 
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Also in Anbetracht der Quelle würde ich das Ganze erstmal mit Vorsicht genießen.
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08.04.2011 09:31 Uhr von w0rkaholic
 
+7 | -0
 
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Das Urteil ist auf jeden Fall eine Schande: Aber was die Bild hier wieder in eine SMS (wie beweiskräftig ist das denn?) eines Dritten interpretiert....

Außerdem, was soll ihm denn Leid tun am Geständnis? Die SMS macht ja noch nicht mal Sinn. Es sei denn, er ist unschuldig, die Beweise sprechen aber gegen ihn und er hat nur gestanden, um nicht eine schlimmere Strafe zu bekommen für ein nicht begangenens Verbrechen - dann könnte man sagen "Tut mir leid" evtl. im Zusammenhang, weil er ja den richtigen Täter deckt (unabhängig davon, ob er ihn überhaupt kennt oder nicht).

Wenn er es war und gestanden hat, braucht ihm jedenfalls sein Geständnis nicht leid zu tun sondern wenn überhaupt doch nur die Tat selbst.

Falls jemand eine bessere Idee hat, wieso ihm sein Geständnis leid tun sollte immer raus damit
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08.04.2011 09:35 Uhr von JesusSchmidt
 
+6 | -1
 
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wie hohl ist das denn? erstmal immer dieses unsinnige gerede von "deal". in deutschland gibt es vor gericht keine "deals". geständnisse wirken sich normalerweise IMMER strafmildernd aus.

und das "tut mir leid" in der sms ist ja wohl auch blödsinn - oder hat der den betreffenden freund angeschwärzt?
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08.04.2011 09:59 Uhr von Lucotus
 
+2 | -7
 
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Widerwärtig: Und die feige Sau versteckt ihr Gesicht hinter Sturmhaube und Ordner.

Wie wäre es denn mit der Wiedereinführung der Vogelfreiheit für derartige Straftäter? Ich traue mich zu wetten, dass die meisten von denen aus dem Gerichtsgebäude keine 50 m weit kommen ohne an der nächsten Straßenlaterne zu baumeln...
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08.04.2011 10:07 Uhr von PeterLustig2009
 
+10 | -6
 
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Ist doch immer wieder schön wie die BILD: den Pöbel manipulieen darf, wenn man damit gegen die Justiz wettern kann :)

Da wird aus Kinderschändung Vergewaltigung (klingt ja auch gleich viel grausamer) und aus 22 Monate auf Bewährung wird dann mal eben ein "Freispruch" und schon ist das Geschrei groß.

Mal abgesehen davon, dass es interessanter weise lediglich die BILD ist die über den Fall berichtet (warum nur) könnte man sich auch fragen was der Gegenüber geschrieben hat.

Genauso möglich und wahrscheinlich wie "Ich habe ein Geständnis abgelegt um mildernde Umstände zu bekommen" ist es auch dass seine Bekannten gesagt haben "Wir wollen ncihts mit einem Kinderschänder zu tun haben" er sagt, dass ist alles Blödsinn, woraufhin sein Bekannter erwidert dann erklär es uns und er dann schreibt Das Geständnis war die einzige Möglichkeit, aus der Sache rauszukommen ... tut mir leid."

Jaja möglich ist alles, aber dafür müsste man sein Gehirn einschalten und nicht blind einer Boulevard-Zeitung hinterherrennen :)

Ach so mal kurz ne Frage, wie wahrscheinlich ist es dass ein Straftäter nach dem Urteil eine solche SMS schreibt obwohl die Gefahr einer Revision seitens der Staatsanwaltschaft (2 Wochen nach Urteilsverkündung möglich) besteht UND diese SMS dann auch noch bei BILD landet?
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08.04.2011 10:10 Uhr von atrocity
 
+4 | -1
 
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Nunja: Hat schon mal jemand überlegt das der Angeklagte unschuldig ist, aber aus welchem Grund auch immer so viele beweise gegen ihn vorliegen das er sich dafür entschlossen hat zu gestehen obwohl er gar nicht der Täter ist?

Bei der Wahl zwischen harter Strafe für ein Verbrechen das man nicht begangen hat oder milder Strafe für ein Verbrechen das man nicht begangen hat bei einem "Geständnis" fällt vielen die Wahl nicht schwer.

Einen anderen Grund für so eine SMS kann es in meinen Augen nicht geben. Wobei auch das Kalkül sein könnte.
Man weiß es nicht. Ich hoffe wirklich stark das er nicht unschuldig ist. Weil das würde bedeuten das der Täter noch frei ist.
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08.04.2011 10:27 Uhr von Hawkeye1976
 
+5 | -1
 
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Das alte Lied: Wer den Nachrichten einer Zeitung traut, die zum Beispiel intime erotische Details aus dem Tagebuch eines minderjährigen Mordopfers veröffentlich um bestimmte Regungen bei ihren Lesern zu befriedigen, dem ist nicht mehr zu helfen.

Lösgelöst von diesem Fall bleibt zu sagen, dass in der Regel die Reporter eben nicht alle Fakten der Verhandlung/Ermittlungen kennen. Soetwas wird auch aus Gründen des Opferschutzes nicht öffentlich verhandelt und somit fehlen dem Leser für eine abschließende Bewertung des Vorgangs in der Regel die notwendigen Informationen.
Bei der BLÖD kommt noch hinzu, dass man bei dieser Gossenpostille gerne Fakten auch mal unterschlägt, wenn diese aus einem "Aufreger" eine nachvollziehbare Entscheidung machen würden.
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08.04.2011 11:43 Uhr von xenonatal
 
+0 | -0
 
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Achneee ? Wirklich ? Eine schockierende News !
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08.04.2011 12:54 Uhr von JesusSchmidt
 
+2 | -1
 
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hab jetzt tatsächlich mal die quelle angeschaut: Andreas S. schrieb einem Freund: „Das ist Müll, was ihr erzählt, nur weil ihr nicht wisst, was los ist.“ Der Kumpel schrieb zurück: „Dann sag mir, was los ist.“

Andreas S. (mit mehreren Tippfehlern): „Das Geständnis war die einzige Möglichkeit, aus der Sache rauszukommen ... tut mir leid.“

das klingt ja eher danach, dass er eben NICHT schuldig ist. was natürlich fraglich ist: wie sollte die bild an die sms herangekommen sein? und mit welchem recht veröffentlichen die sowas. kriminelles springer-pack!

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