07.04.11 18:49 Uhr
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München: 51-Jähriger fährt Fußgänger an und jagt Zeugen

In München ist es am Mittwoch zu einer handfesten Auseinandersetzung zwischen einem 51-jährigen Mann und mehreren Passanten gekommen.

Nachdem der Autofahrer aufgrund einer übersehenen roten Ampel einen 78-jährigen Rentner angefahren hatte, schlug dieser aus Reflex auf das Auto. Daraufhin schlug der Mann den Rentner mit seiner Faust zu Boden.

Passanten, die das Geschehen beobachtet hatten, riefen die Polizei. Als der Unfallverursacher das sah, verfolgte er einige der Fußgänger. Einer konnte den Schlüssel vom Auto abziehen. Er konnte sich durch die Flucht in ein Lokal vor weiteren Übergriffen des Mannes retten.


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WebReporter: Nickel367
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Auto, München, Fußgänger, Ampel, Übergriff
Quelle: nachrichten.t-online.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.04.2011 18:49 Uhr von Nickel367
 
+14 | -1
 
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Einige Menschen sind einfach unglaublich. Wie kann man nur dazu kommen das Opfer noch stumpf niederzuschlagen? In meinen Augen wäre eine Therapie gegen unkontrollierte Wutausbrüche angebracht.
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07.04.2011 18:55 Uhr von Klassenfeind
 
+6 | -1
 
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Das allerbeste wäre: lange Zeit im Knast und den Entzug des Führerscheins auf Lebenszeit...aber das traut sich kein Richter..
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07.04.2011 19:08 Uhr von Klassenfeind
 
+0 | -3
 
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Therapie ? Da hilft wohl nur Knast, Entzug der Fahrerlaubniss auf Lebenszeit und ein Schmerzensgeld das ihm die Tränen in die Augen treibt !!...aber das traut sich ja eh kein Richter in Deutschland..

Sorry !!!

Doppeltgemoppelt...jetzt weiß ich, warum sich der letzte Komment scheinbar nicht abschicken ließ...

[ nachträglich editiert von Klassenfeind ]
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07.04.2011 19:57 Uhr von Schwertträger
 
+1 | -14
 
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08.04.2011 03:13 Uhr von Schwertträger
 
+1 | -7
 
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@Harun-Al-Raschid: >Kein Richter würde ihm da einen Streich daraus drehen.<
Bist Du Dir da so sicher?
Schlagen aus Reflex?
Das kommt ganz auf den gegnerischen Anwalt an, ob man damit durch käme. Es ist eine Affekthandlung, ja, aber deshalb nicht zwingend komplett straffrei.
Immerhin erwähnt die News nicht, wie stark der Mann angefahren wurde.

Und wieso muss man zwecks Verhinderung weiterer Straftaten den Autoschlüssel abziehen? Hat der Mann mit dem Auto Jagd auf die anderen Passanten gemacht? Nein. Also auch keine vorsorgliche Schlüsselentnahme.
Und was meinst Du mit "Tat"werkzeug? Der Mann hat den Rentner nicht vorsätzlich angefahren, also handelt es sich bei dem Auto auch nicht um ein Tatwerkzeug.
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08.04.2011 11:53 Uhr von Schwertträger
 
+1 | -2
 
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@Harun-Al-Raschid: Ich habe auch nicht gesagt, dass es eindeutig wäre.

>- eine Eskalation der Gewalt mithilfe des Fahrzeugs zu verhindern<

Sah ja nicht danach aus. Der Fahrer war ja bereits ausgestiegen, um die Leute in Faustreichweite zu bringen.
:-)

>- eine mögliche Fahrerflucht zu verhindern.<

Du scheinst Dich ja auszukennen. Ist es legitim, zur Vermeidung einer evtl. zu vermutenden Fahrerflucht einen Autoschlüssel an sich zu nehmen?
Wo ist da die Grenze?

Ich fand das Verhalten nur insofern seltsam, weil ich das nicht getan hätte, da ich es für einen Eingriff in die Belange des Fahrers angesehen hätte.
Den Fahrer festzuhalten, damit er keine weiteren Leute mehr schlagen kann, hätte ich dagegen als berechtigt angesehen.


>Hierbei könnte es sich um eine unbewusste Abwehrhandlung durch Schmerz oder Schock während des plötzlich eingetretenen Schadens am Körper des Rentners handeln, .... <

Sicher könnte es das. Aber die Gegenseite könnte das auch anders sehen.

Ich habe so einen Fall mal mitbekommen, wo jemand beim Zurücksetzen einen Fußgänger angefahren hat. Der Fugänger schlug mit seiner schlüsselbewehrten Faust auf die Heckklappe, die daraufhin verkratzt wurde. Die Lackierung musst er bezahlen, während er als Schmerzensgeld für den Unfall 150 EUR angerechnet bekam. Für ihn ein finanzielles Minus von rund 200 EUR.


>... und psychische Einwirkung durch eine Kollision durch ein schnell fahrendes Fahrzeug erheblich.<

Steht in der News irgendwo, wie schnell das Auto war?
Falls ja, habe ich das nicht gefunden.


Irgendwie habe ich den Eindruck, dass hier alle annehmen, ich wäre auf der Seite des Autofahrers.
Dem ist nicht so. Ich wundere mich lediglich über die Geschehnisse drumherum.
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13.04.2011 10:59 Uhr von jpanse
 
+0 | -0
 
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@Schwertträger: Menschen wie Du sind es, die die private Rechtschutzversicherung Salonfähig gemacht haben.
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13.04.2011 12:39 Uhr von Schwertträger
 
+0 | -0
 
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@jpanse: Eigentlich gerade nicht.

Denn wenn Du genau liest, weisst Du, dass ich bis auf die Sicherstellung des Täters nichts unternommen hätte.

Ich bin lediglich vorsichtiger und nicht so eindeutig mit den Schuldzuweisungen.

Ich habe in meinem Leben bisher niemanden verklagt und wurde auch nicht verklagt. Und ich habe keine private Rechtsschutzversicherung.
(Ich hatte dummerweise nicht mal eine Arbeitsrechtsschutzversicherung, obwohl ich sie hätte brauchen können, als einer meiner Arbeitgeber meinte, sich auflösen zu müssen).

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