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Klage von "Bofrost"-Millionär abgeschmettert: Informationen über Vermögen dürfen veröffentlicht werden

Zum ersten Mal musste sich ein Gericht in Deutschland mit der Frage befassen, ob die Presse das Vermögen von Millionären veröffentlichen darf (ShortNews berichtete). Sie darf, entschied heute das Landgericht München.

Hintergrund des Urteils war eine Klage des "Bofrost"-Gründers Josef Boquoi gegen das "Manager-Magazin", das in einer Reichenliste das geschätzte Vermögen des Millionärs abgedruckt hatte.

Der Richter argumentierte, bei einem Vermögen in Höhe von 950 Millionen Euro bestünde ein öffentliches Interesse. Boquoi bestritt diese Höhe im übrigen, war aber auch nicht bereit, andere Zahlen vorzulegen.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Klage, Millionär, Liste, Vermögen, Bofrost
Quelle: de.news.yahoo.com

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.04.2011 18:20 Uhr von Delios
 
+1 | -0
 
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ahja: in der ersten Nachricht hier dazu hieß es noch ein Millionär aus München. Dann war es schon Josef B. und jetzt der Klarname....

Mal davon abgesehen möchte ich mal wissen woher die Presse überhaupt herhat wieviel Geld jemand hat.
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07.04.2011 18:55 Uhr von Copykill*
 
+2 | -3
 
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Es dürfte sich eher um: öffentliche "Neugierde" handeln.
Mir ist gerade nicht bewusst, weshalb das Einkommen von dem öffentliches Interesse sein sollte.

Ab er im Endeffekt ist es doch nur für Neider Interessant,
die können jetzt wieder anderen die Schuld für Ihre Armut geben. Ob geistige oder finanzielle Armut, das lasse ich mal offen ;-)
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07.04.2011 19:18 Uhr von artefaktum
 
+2 | -0
 
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@Copykill*: "Ab er im Endeffekt ist es doch nur für Neider Interessant, (...).

Das vermute ich auch. Das als politisch linksextrem bekannte "Manager-Magazin" ist ja hinreichlich bekannt für solche Form von linker Neidpropaganda. Da musst du dir nur mal die Leser dieser Zeitschrift ansehen!
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07.04.2011 22:53 Uhr von shadow#
 
+1 | -1
 
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Vermögen verpflichtet: Früher waren Leute mal stolz in diesen Listen aufzutauchen und konnten auch dementsprechendes kulturelles und soziales Engagement vorweisen.
Wo ist sein Problem? Spendet er nur der FDP?
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08.04.2011 18:42 Uhr von ElChefo
 
+1 | -0
 
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shadow#: Er möchte es halt nicht... und da es sein Privatvermögen ist, sollte man eigentlich davon ausgehen, das es seine Sache ist, wem er davon erzählt und wem nicht.

...ich für meinen Teil würde auch nicht wollen, das mein Kontostand veröffentlicht wird - auch wenn dabei äusserst klar ist, das das wirklich niemanden interessieren dürfte bei den paar Penny Fuffzich...

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