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Fauler Beamter versteckte 3.500 zu bearbeitende Steuerbescheide

Ein Münchener Finanzbeamter stand vor dem Verwaltungsgericht in München, um sich dort wegen versteckter Akten zu rechtfertigen. Der Mann versteckte aus Faulheit 3.500 Steuerbescheide bei sich zu Hause und im Keller der Behörde.

In den versteckten Bescheiden ging es um die Zahlung der Grunderwerbssteuer. Seine Machenschaften wurden erst enttarnt, als ein Hauseigentümer sich nach der zu zahlenden Summe erkundigte und sich Gemeinden wegen des Grundsteuer-Ausfalls beschwerten.

Durch die Faulheit des Beamten entstand ein Schaden von 3.575 Euro. Der Mann wurde vom Gericht allerdings nur degradiert, so dass er künftig als Hausmeister, in der Postelle oder in der Telefonzentrale tätig ist.


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WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Akte, Beamter, Überforderung, Steuerbescheid
Quelle: www.express.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.04.2011 09:09 Uhr von SEELENTROST
 
+27 | -7
 
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Jede(r) andere würde einen auf den "Deckel" bekommen...

oder die Strafe zahlen müssen...

oder schlimmer noch entlassen werden.

WARUM bitteschön Beamte nicht?!
Nur degradiert - Frechheit!
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07.04.2011 09:14 Uhr von Freggle82
 
+17 | -1
 
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Da wird der Bock zum Gärtner gemacht. "Die Briefe entwendete er einfach wieder aus dem Postlauf."...
...arbeitet zukünftig unter anderem in der Poststelle?!
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07.04.2011 09:22 Uhr von Perisecor
 
+9 | -9
 
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@ Seelentrost: Degradiert werden ist natürlich überhaupt keine "auf den Deckel bekommen", was?

Aber man muss sich ja sein verqueres Weltbild aufrecht erhalten, von daher, es sei dir verziehen.

@ Freggle82

Das sind die Positionen, die er zukünftig ausüben könnte. Unwahrscheinlich, dass man ihn nun direkt in die Poststelle versetzt.
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07.04.2011 09:36 Uhr von Mr.Gato
 
+18 | -8
 
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Fauler Beamter: Ist die gleiche Umschreibung wie weisser Schimmel (Pferd), schwarzer Neger, usw,...
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07.04.2011 10:18 Uhr von xyr0x
 
+15 | -0
 
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1,02 € pro Steuerbescheid die gezahlt werden müssen?

Da will ich auch wohnen :P
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07.04.2011 11:12 Uhr von tobe2006
 
+1 | -0
 
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Judas II: naja so hoch kann der verwaltungsaufwand ja nich sein - er hat ja garnichts gemacht :D


auser der verwaltungsaufwand wird damit begründet, das er ja die ganzen akten in den keller bringen musste
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07.04.2011 11:31 Uhr von b0mb
 
+4 | -0
 
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Das Problem habe ich im Moment auch. Meine Freundin hat ihren Steuerbescheid 1 Woche später als ich abgegeben und ihr Geld schon seit 5 Wochen wieder.

Man munkelt es hätte auch was mit der Reihenfolge im Alphabet zu tun, wo sie ganz weit vorne und ich ziemlich weit hinten liege.

Großartig unterscheiden tun sich unsere Bescheid jedefalls nicht.
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07.04.2011 16:33 Uhr von jenny_sturm
 
+0 | -0
 
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Poststelle und nicht Po-stelle xD
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07.04.2011 16:53 Uhr von Woroud
 
+1 | -2
 
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Das Produkte, das ein Finanzbeamter: erbringt, nennt man Steuergerechtigkeit. Das Maß an Steuergerechtigkeit ist qualitativer und nicht quantitativer Natur und ist jedenfalls nicht mit dem Betrag der "hereingeholten Steuern" gleichzusetzen.
Die Frage hinter diesem Problem ist also nicht, wieviel Steuern die Finanzbehörden "gutmachen", sondern wieviel dem Bürger eine ordnungsgemäße und rechtlich transparente Besteuerung wert ist. Natürlich kann man die Arbeit eines Finanzbeamten in einer Kosten und Leistungsrechnung quantifizieren. Das ist dann aber keine Milchmädchen-Rechnung wie die von Judas II.
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08.04.2011 07:41 Uhr von DrMartinus
 
+0 | -1
 
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Wenn es wirklich nur: 3575 Euro waren, die "verloren" gingen (ich gehe mal davon aus, dass die Bescheide noch bearbeitet wurden), ist die Strafe schon heftig. Eine Degradierung bedeutet ja auch Minderung des Verdienstes. Da zahlt er mit Sicherheit indirekt wesentlich mehr als nur 3575 Euro. Selbst wenn er sich bewähren sollte und irgendwann wieder aufsteigt, bleibt er hinter dem zurück, was er dann als Steuerbeamter verdient hätte.
Eine Degradierung auf das Niveau eines Hausmeisters bedeutet mehr als nur eine Gehaltsstufe weniger.
Die Beamtenschelte, die es (auch hier) immer wieder gibt, finde ich ziemlich unangemessen. Die Leute stehen enorm unter Druck heutzutage, da Stellen gestrichen werden, ohne dass der Arbeitsaufwand weniger wird.
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08.04.2011 12:56 Uhr von Perisecor
 
+1 | -1
 
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@ Judas II: Alleine die pauschale Behauptung, Beamte würden nicht richtig arbeiten, disqualifiziert dich doch in jeglicher hinsicht für diese Diskussion.
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08.04.2011 16:34 Uhr von Perisecor
 
+0 | -1
 
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@ Judas II: Das kommt auf so viele Faktoren an. Wahrscheinlich hätte man den Mitarbeiter rausgewofen, ja. Aber was ist schlimm daran, dass er jetzt wieder neu aufsteigen muss?

Der Ruf kommt auch daher, dass viele Menschen neidisch auf Beamte sind. Kann ich ja auch verstehen. Und natürlich gibt es dort auch Trantüten. Die gibt´s auch auch in der Privatwirtschaft. Und auch auf Ämtern gibt es manchmal fähige Leute :)

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