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"Hexen" sollen rehabilitiert werden

In Freudenberg, einer evangelikal geprägten Kleinstadt in Südwestfalen, ist jetzt ein Antrag auf Ehrenrettung der als Hexen und Zauberer hingerichteten Opfer des frühneuzeitlichen Verfolgungswahns gestellt worden. Diese gelten nämlich bis heute als schuldig.

Die Hexenverfolgung der damaligen Zeit wird oft der Kirche angelastet. Aber in Wahrheit war sie eine Folge von Hysterie und Freude am Denunzieren.

Dem Antragsteller scheint es nicht alleine um eine Entscheidung in Freudenberg zu gehen. Vielmehr erhofft er sich eine nationale Diskussion über das Thema.


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WebReporter: Kelter
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Urteil, Diskriminierung, Hexe, Hexenjagd, Hexenprozess
Quelle: www.24pr.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.04.2011 16:28 Uhr von Kelter
 
+11 | -2
 
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Bei aller Aufklärung sitzt vielen die Angst vor dem Unerklärlichen noch immer tief im Nacken. Neben dem juristischen Aspekt ist auch der Bezug zur heutigen Zeit interessant. Hexenjagden gibt es noch immer. In Deutschland zwar nur als Analogie, aber in Asien und Afrika als sehr reale Bedrohung für Frauen, Männer und auch Kinder.
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06.04.2011 16:47 Uhr von talon100
 
+9 | -2
 
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Kleine Kritik: Nur eine kleine Kritik: Die Hexenverfolgung fand nicht im Mittelalter statt, sondern in der Neuzeit. Steht auch so in der Quelle.
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06.04.2011 18:30 Uhr von Ashert
 
+4 | -5
 
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Nur dumm: Rehabilitieren heißt doch von Schuld freisprechen, aber wer sieht sich denn heute bitte noch in der Tradition der Inquisition und Kirchenhenker?

Das ist so dämlich als würde heute jemand sagen, wir müssen die Juden die im Holocaust umkamen rehabilitieren!
Also ich fass es ja nicht! :|
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06.04.2011 21:49 Uhr von Der_Norweger123
 
+0 | -0
 
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Damals wurde die armen hexen verb(r)annt: heute toben sie in die 0815 branche. xD

Yasmina sieht eh...
grosse ereignisse werfen ihre schatten vor ihnen.
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07.04.2011 09:23 Uhr von JesusSchmidt
 
+0 | -1
 
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absatz 2 ist ´ne glatte lüge: hexenverfolgung ist prinzipiell eine direkte folge des monotheismus. die kirche (egal welche) hat die leute aufgehetzt und angebliche hexen gefoltert - das haben die denunzianten normalerweise nicht gemacht. die "freude" am denuzieren wurde durch finanzielle zuwendungen gefördert, da das erbe der "hexen" unter obrigkeit, kirche und denunziant geteilt wurde.

@Ashert
dein judenvergleich ist dämlich. im gegensatz zu hexen gibt es juden wirklich und "rehabilitiert" waren sie offiziell in deutschland unmittelbar nach kriegsende.

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