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Ist die Liste der reichsten Deutschen Privatsache?

Weil sein Name auf der Liste der reichsten Deutschen auftaucht, klagt ein Mann nun gegen die Veröffentlichung. Darüber entscheidet bald das Landgericht München.

Der Anwalt des Klägers besteht auf Privatsphäre. Name und geschätztes Vermögen seines Klienten gehörten nicht in ein Magazin, argumentiert der Anwalt. Wenn es sein muss, werden die Kläger durch alle Instanzen ziehen. Einen Präzedenzfall gibt es nämlich noch nicht.

Das Gericht steht nun vor der Aufgabe, darüber zu entscheiden, ob so große Vermögen berichtenswert für die gesellschaftliche Diskussion seien oder ob die "Tüchtigen" ihr Vermögen geheim halten dürfen.


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WebReporter: syndikatM
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Geld, Klage, Liste, Reichtum, Rangliste
Quelle: www.infranken.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.04.2011 15:57 Uhr von smile2
 
+11 | -6
 
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Geld Verständlich! Ich würde auch nicht wollen, dass ganz Deutschland weiß, wie ich heiße und über was für ein Vermögen ich verfüge!! Sowas geht niemanden an.

Außerdem, ist man doch gleich potentielles Opfer von irgendwelchen Verbrechern. "Ach schau mal der hat einige Millionen, da könnten wir doch mal einsteigen!"

Auf Anfrage könnten sie sowas vielleicht veröffentlichen, aber nicht so. Oder würde es einen von euch gefallen, wenn jeder weiß, was ihr auf dem Konto habt? Sicher nicht.
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06.04.2011 16:00 Uhr von artefaktum
 
+5 | -3
 
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Komisch: "Das Gericht steht nun vor der Aufgabe, darüber zu entscheiden, ob so große Vermögen berichtenswert für die gesellschaftliche Diskussion seien oder ob die "Tüchtigen" ihr Vermögen geheim halten dürfen."

Sind denn nur die "Tüchtigen" vermögend?

Zudem: Inwieweit Vermögensverhältnisse offiziell gemacht werden dürfen ist in der Tat eine interessante Frage. Allerdings muss so ein Urteil dann ja für alle gelten: Egal ob sehr vermögend oder nicht.

[ nachträglich editiert von artefaktum ]
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06.04.2011 16:05 Uhr von syndikatM
 
+2 | -4
 
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das muß dann nicht für alle gelten, sondern kann und wird es ja auch jetzt schon, nur für die superreichen gelten - weil es in der "gesellschaftlichen diskussion" relevant ist.

genau so wie du kein einzelfoto einer x-beliebigen privatperson machen darfst, während eine "person des zeitgeschichte", also ein "star" - fotografiert werden darf.

stars haben per gesetz weniger privatssphäre. das wird jetzt auch geklärt, ob das für superreiche gilt.
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06.04.2011 16:11 Uhr von artefaktum
 
+3 | -1
 
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@syndikatM: Du bist aber auch so ein "lupenreiner Demokrat". ;-)
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06.04.2011 16:29 Uhr von shadow#
 
+5 | -2
 
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Jammerlappen: Hat da jemand Probleme mit den gesellschaftlichen Verpflichtungen, die ein großes Vermögen eigentlich mit sich bringen sollte?

Ich erinnere an Schweden, wo jedermanns Einkommen für jeden ersichtlich ist - die haben auch kein Problem damit.
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06.04.2011 16:30 Uhr von KamalaKurt
 
+3 | -1
 
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Ich glaube nicht dass Einbrecher sich vorher die Liste der reichsten Menschen anschauen bevor sie einbrechen. Wenn ich so eine Aufstellung lese, dann habe ich auch das Gelesene vergessen, es sei denn, wenn ich die Auflistung im nächsten Jahr wiederlese und sehe dass Kandidat Nr. 1 auf Platz 4 gerutscht ist und Kandidat 10 jetzt auf Platz 2 steht, dann fallen mir die letzjährigen Daten wieder ein, ohne, dass ich mir aber große Gedanke mache, warum dies passiert ist.

Eigenst den der Verfall der Schicken.... ließ mich aufhorchen. Heute Harzt IV Empfängerin, da sie noch rechtzeitig einen großen Teil ihres Vermögens so untergebracht hat, dass es für den Staat unantastbar ist.
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06.04.2011 17:40 Uhr von shadow#
 
+1 | -2
 
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@KamalaKurt: Für Einbrecher und Erpresser dürfte die Liste nicht geeignet sein.
Da gibt es ja neben dem möglichen Ertrag auch noch den Aufwand.
Ich bezweifle, dass bei jemandem mit 100 Millionen bei gleicher Quadratmeterzahl mehr zu holen ist als bei jemandem mit 2 Millionen.
Ausser natürlich wir kommen in die Region von Bildern alter Meister an der Wand und der massivgoldenen diamantbesetzten Tiolette im Bad... Möglicherweise ist der Schutz aber besser.
Was passieren kann ist höchstens, dass ihn jetzt mehr Frauen kennenlernen wollen ;)
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06.04.2011 18:03 Uhr von kadinsky
 
+1 | -2
 
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wir: setzen den meisten menschlichen auswüchsen eine gesetzliche grenze, nur der gier nicht und so lange das nicht grundlegend geändert wird, bleibt alles wie es ist, nur schlimmer für die meisten und daran wird auch dieses belanglose urteil nichts ändern...
geld funktioniert nur, weil die meisten nicht genug haben....
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06.04.2011 18:32 Uhr von Seridur
 
+3 | -5
 
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natuerlich: ist das privatsache. deutschland ist eh das paradies der neider
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06.04.2011 19:25 Uhr von pentam
 
+0 | -0
 
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@ shadow#: Für Einbrecher vermutlich nicht, aber für Erpresser und besonders für Entführer sind das schon relevante Informationen.
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07.04.2011 15:55 Uhr von KamalaKurt
 
+0 | -0
 
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Ich habe in meinem ersten Kommentar die Erpresser vergessen.

Je reicher diese Leute sind, um so größer ist doch deren Sicherheitsgürtel, was heissen soll, dass man an dere Geld schwieriger rankommt als bei einem der in der Liste an Platz 1000 rangiert, denn der wird gar nicht veröffentlicht, hat aber auch noch einige Millionen auf dem Konto.

@seridur das Paradies der Neider heisst nicht Deutschland sondern Erde.
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11.04.2011 18:45 Uhr von ElChefo
 
+1 | -0
 
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Also (vorrausgesetzt, ich wäre solch ein Reicher)...

...wenn das Magazin unbedingt meinen Namen samt Vermögen veröffentlichen möchte, sollte es auch meine Kosten für die Sicherheit meiner Familie und meiner selbst tragen. Dann hätte ich da auch nichts gegen.

Die Fälle Jakob von Metzler und Jan-Philip Reemtsma sprechen da eine deutliche Sprache. Das Anrecht auf körperliche Unversehrtheit dürfte wohl schwerer wiegen als das "öffentliche Interesse".
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12.04.2011 02:58 Uhr von KamalaKurt
 
+1 | -0
 
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@elChefo vielleicht magsst du in einigen Punkten recht haben, Aber wie sieht es denn in der Wirklichkeit aus. Gehen wir mal davon aus ich bin ein Otto-Normalbürger und du der Millionen hat. Woran erkennt man den Unterschie zwischen dir und mir, wenn wir beide ein Haus bauen? Mehr sage icdh nicht dazu.
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12.04.2011 12:52 Uhr von ElChefo
 
+1 | -0
 
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Kamalakurt: In der Regel würde man es wohl an der Grösse des Hauses und des dazugehörigen Grundstückes merken.
...aber das liegt ja auch wieder in "meinem" Ermessen - wenn ich wollte, würde man den Unterschied zwischen meinem "Superreichen-Haus" und deinem "Normalo-Haus" nicht sehen.

Darum geht es mir ja gerade. Wenn ich nicht will, das mein Privatleben in der Öffentlichkeit breitgetreten will, dann ist das mein Recht - egal ob ich superreich oder bettelarm bin. In letzterem Fall sollte man allerdings zwischen "Öffentlichkeit" und "Subventionsbehörde" unterscheiden, nur um dem direkt mal vorzugreifen.

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