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WikiLeaks: Ecuador wirft amerikanischen Botschafter aus dem Land

In Ecuador erklärte der Außenminister Ricardo Patiño die amerikanische Botschafterin Heather Hodges zur unerwünschten Person.

Zuvor waren in WikiLeaks-Dokumenten äußerst kritische Kommentare von Hodges über die politische Situation in Ecuador geäußert worden. So hätte der Präsident über die Korruption führender Beamter gewusst, jedoch diese weiterhin beschäftigt.

Der Außenminister erklärte, dass es sich dabei nur um eine personenbezogene Aktion handelt. Man sei weiterhin an engen diplomatischen Beziehung mit der amerikanischen Regierung interessiert.


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WebReporter: StefanPommel
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Land, WikiLeaks, Botschafter, Ecuador
Quelle: www.guardian.co.uk

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.04.2011 14:51 Uhr von da-raggy-muffin
 
+22 | -6
 
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Den USA auch mal einen Tritt verpassen, finde ich klasse!

Allerdings passt das nicht zusammen mit den engen diplomatischen Beziehungen, die weiterhin gepflegt werden wollen...
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06.04.2011 18:16 Uhr von Perisecor
 
+8 | -13
 
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@ da-raggy-muffin: Genau, was für ein böser Tritt.

Anstatt die korrupten Beamten zu entlassen oder sein gammeliges Dritteweltland ein wenig auf Vordermann zu bringen, schmeißt man eine Botschafterin raus.

Das trifft die USA auf der anderen Seite natürlich auch extrem hart. Eine Existenz der USA ohne Ecuador wäre ja völlig undenkbar.
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06.04.2011 19:17 Uhr von Woroud
 
+2 | -5
 
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Es ist ganz sicher nicht: Aufgabe der Botschafterin, die politischen Verhältnisse oder einzelne Personen im Gastland öffentlich zu kommentieren oder zu kritisieren. Botschafter machen keine Politik, weil sie keine Politiker, sondern nur weisungsgebundene Beamte sind. Die hat solange ihren Munde zu halten, bis sie vom eigenen Außeministerium aufgefordert wird, das oder das öffentlich zu kritisieren. Sowas gehört in einen vertraulichen Bericht, aber nicht in die Öffentlichkeit. Ich kann mir kaum vorstellen, dass das State Department in DC über die Frau Hodges besonders amüsiert ist.
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06.04.2011 19:38 Uhr von Perisecor
 
+4 | -4
 
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@ Woroud: Sie hat das nicht öffentlich kommuniziert. Die internen Dokumente hat Wikileaks unerlaubterweise an die Öffentlichkeit gebracht.
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06.04.2011 20:04 Uhr von Woroud
 
+2 | -5
 
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Eine Wikileaks-Publikation: ist nicht automatisch wahr, weil sie von Wikileaks stammt. Es ist doch höchst unwahrscheinlich, dass das US-Aussenministerium hunderte "undichte" Stellen hat, die massenhaft und täglich klassifizierte Berichte weitergeben. Sowas tut man nur 1-mal und landet anschließend für viele jahre hinter Gittern. Das halbe State-Department quer durch alle Abteilungen müsste längst wegen Geheimnisverrat verhaftet sein.
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06.04.2011 20:18 Uhr von Nyze
 
+3 | -2
 
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Gibts in Ecuador schon die Demokratie ^^


Achtung Sarkasmus...
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06.04.2011 20:34 Uhr von Woroud
 
+2 | -1
 
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Warum leistet man sich in: Europa, Russland, China usw. eigentlich noch Nachrichten- und Geheimdienste, wenn wir doch Wikileaks haben? Und warum betreibt man im US-State-Department überhaupt noch materiellen Geheimschutz, wenn morgen sowieso alles bei Wikileaks zu lesen ist?

Irgendwie ist das doch sehr suspekt :D

"There are no fewer than 251,287 cables from more than 250 US embassies around the world, obtained by WikiLeaks. We present a day-by-day guide to the revelations from the US embassy cables both from the Guardian and its international media partners in the story"
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06.04.2011 20:47 Uhr von Perisecor
 
+1 | -0
 
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@ Woroud: Es geht immer noch um die gleichen Cable, die vor einiger Zeit im Mittelpunkt standen.
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07.04.2011 15:22 Uhr von ente214
 
+1 | -0
 
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miiiiieeeessss: Anstatt die korrupten Beamten zu entlassen oder ein gammeliges Dritteweltland ein wenig auf Vordermann zu bringen, schmeißt man eine Botschafterin raus.
Das trifft die USA auf der anderen Seite natürlich auch extrem hart. Eine Existenz der USA ohne Ecuador wäre ja völlig undenkbar.
typisch drittweltland

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