Umweltbundesamt: Stromimporte nach Moratorium sind unnötig
Nach dem Atom-Moratorium der Bundesregierung importiert Deutschland mehr Strom aus Frankreich und Tschechien. Laut Bundesumweltamt geht es bei den Importen allerdings nicht um einen Versorgungsengpass - die Energie ist günstiger als die von deutschen Kraftwerken.
Auf lange Sicht ist insbesondere der Import aus Frankreich nicht zur Deckung des deutschen Bedarfs geeignet: Dort wird im Winter der Strom zum Heizen genutzt, im Sommer hingegen werden die Kraftwerke gedrosselt, um den Kühlwassermangel zu kompensieren.
Ein Vertreter erklärt, dass die Deutschen außerdem selbst für den Anteil an Atomenergie in deutschen Netzen verantwortlich sind. Der Anteil sinkt, wenn Bürger sich für zertifizierte Anbieter regenerativer Energien entscheiden.