05.04.11 16:30 Uhr
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Chef des IWF kritisiert Globalisierung und fordert mehr Staat statt Markt

Der Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF), Dominique Strauss-Kahn, äußerte sich in einer Rede vor Studenten in Washington jetzt ungewöhnlich kritisch über die Finanzpolitik des Westens der Vergangenheit.

Nachdem der IWF in der Vergangenheit den uneingeschränkten Markt verteidigte, sagte Strauss-Kahn jetzt wörtlich: "Beim Gestalten des makroökonomischen Rahmens einer neuen Welt wird das Pendel umschwingen - zumindest ein bisschen - vom Markt hin zum Staat".

Die Globalisierung hätte eine "dunkle Seite" hervorgebracht, die sich in einer immer stärker werdenden Kluft zwischen Arm und Reich äußere. Man müsse die Finanzbranche jetzt dazu bewegen, eine soziale Verantwortung zu übernehmen. Dazu könnte man eine Finanztransaktionssteuer nutzen.


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WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Chef, Markt, Staat, IWF, Finanzbranche, Globalisierung
Quelle: www.sueddeutsche.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.04.2011 16:46 Uhr von Klassenfeind
 
+4 | -0
 
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Trotz der späten Einsicht: fehlt mir der Glaube.
Es wird immer so weiter gehen..
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05.04.2011 16:57 Uhr von vmaxxer
 
+1 | -0
 
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Jepp: Schön wär´s
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05.04.2011 18:04 Uhr von artefaktum
 
+3 | -0
 
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Für solche Blasphemie und Gotteslästerei an der einzig wahren Lehre wäre Strauss-Kahn vor einigen Jahren noch von den (Markt)Gläubigen auf dem Scheiterhaufen verbrannt worden ... ;-)
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06.04.2011 07:41 Uhr von LLCoolJay
 
+1 | -0
 
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"...einer neuen Welt": ich habs doch gewusst...
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06.04.2011 12:13 Uhr von Loxy
 
+2 | -0
 
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"Ich höre die Worte allein mir fehlt der Glaube!"

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