05.04.11 11:33 Uhr
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Letztes Interview des Protestkünstlers Ai Weiwei vor Verhaftung offenbart Angst

Die "Süddeutsche Zeitung" konnte fünf Tage vor der Verhaftung des regimekritischen, chinesischen Künstlers noch mit Ai Weiwei sprechen. In diesem Interview zeigt sich deutlich, dass auch er Angst vor dem chinesischen Apparat hat, obwohl er die Regierung immer offen kritisiert.

Er erzählt, wie die chinesische Polizei nachts in Häuser von unliebsamen Personen eindringt und sie verhaftet: "Sie sperren solche Menschen einfach für viele Jahre ins Gefängnis. Sie verschwinden einfach."

Nun ist auch Ai Weiwei verschwunden, seit seiner Verhaftung ist von dem Künstler nichts mehr zu hören gewesen. Seine Freunde haben Angst um ihn. Bereits 2009 wurde er von der Polizei so zusammengeschlagen, dass er eine Gehirnblutung erlitt.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Angst, Interview, Verhaftung, Ai Weiwei
Quelle: www.sueddeutsche.de
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