05.04.11 10:51 Uhr
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Laut einer Umfrage sind Riesen-LKW auf unseren Straßen nicht erwünscht

Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstitut Forsa, ist eine Mehrheit gegen die Gigaliner auf unseren Straßen.

1.500 Personen haben an dieser Umfrage teilgenommen. 77 Prozent von ihnen haben sich gegen die Riesen-LKW ausgesprochen. Nur 18 Prozent befürworteten den Einsatz der Gigaliner.

Die Personen, die gegen die Gigaliner gestimmt hatten, nannten auch die Gründe dafür. Das Straßennetz müsste ausgebaut werden und das geht zu Lasten der Steuerzahler. Außerdem gäbe es durch die Riesen-LKW ein größeres Unfallrisiko, weil diese massiger und schwerer seien.


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WebReporter: mcbeer
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Umfrage, Verkehr, LKW, Gigaliner
Quelle: de.news.yahoo.com

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.04.2011 10:57 Uhr von shadow#
 
+9 | -1
 
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Gerne: Wenn dann alles über 3.5t konsequent auf die rechten Spur verbannt wird...
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05.04.2011 10:58 Uhr von nemesis128
 
+4 | -0
 
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Spart euch das Geld und fragt mich! Bei diesen tollen Umfragen liege ich nie daneben - was ja auch nicht schwer ist.
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05.04.2011 11:08 Uhr von darmspuehler
 
+6 | -12
 
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soooo: ein Lötzinn, lieber einen Gigaliner als 3 normale LKW, die haben garantiert nur Fahrradfahrer gefragt
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05.04.2011 11:15 Uhr von Der_Norweger123
 
+0 | -0
 
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Dann ist es ja auch: Schwerer ein anderer "gigaliner" zu überholen. xD
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05.04.2011 11:19 Uhr von shadow#
 
+0 | -2
 
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@Der_Norweger123: Viele Fahrer wissen dass überholen nichts bringt.
Aber glaubst du wirklich dass das die anderen interessieren würde?
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05.04.2011 13:47 Uhr von weg_isser
 
+2 | -0
 
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Ich bin zwar nicht gefragt wurden, aber ich zähl mich zu den 18% unter gewissen Vorraussetzungen, wie Spezial-Führerschein, regelmäßig Nachprüfungen und nur auf Autobahnen und naheliegenden Gewerbegebieten.
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05.04.2011 13:48 Uhr von MarkiMark
 
+1 | -1
 
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@Darmspuehler: Lieber drei normale, als einen 25 Meter langen. Drei einzelne kann ich auf der Landstraße nach und nach überholen, aber so ein Riesending wird fast unmöglich sein. Geschweige denn wenn sich welche gegenseitig auf der Autobahn überholen, da dauert der Vorgang ja 20 Minuten..
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05.04.2011 14:24 Uhr von darmspuehler
 
+1 | -0
 
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ich: geh mal ganz schwer davon aus das die sowieso zu 90% nur auf die autobahn dürfen
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05.04.2011 16:12 Uhr von darmspuehler
 
+1 | -0
 
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deswegen: hatte ich ja 90% geschrieben, dieses Gigaliner Project gab es vor einigen Jahren schonmal (ich glaub im Osten drüben) mit der Auflage hauptsächlich Autobahnnahe Gewerbegebiete oder Produktionsstätten an zu fahren , ist mir schon klar das die dann nicht bei euch durchs Dorf fahren
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12.01.2012 15:13 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
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"Taschenspielertrick der Politik: Zu "Ramsauer ebnet den Riesen-Lastern den Weg" (28. Dezember)

Derjenige, der glaubt, dass es bei den Riesenlastern bei dem derzeit vorgesehenen 44 Tonnen bleibt, muss ein hemmungsloser Optimist und Träumer sein. Gegenüber den bisherigen Lkw erhöht sich das zulässige Gesamtgewicht lediglich um vier Tonnen, diese vier Tonnen werden durch das zusätzliche Leergewicht größtenteils aufgebraucht - kaum mehr Ladung geladen werden kann, zumal durch die drei zusätzlichen Achsen ein zulässiges Gesamtgewicht von 64 Tonnen (8 Achsen mal durchschnittlich 8 Tonnen Achslast) erreicht wird.
Die Politik und die Transportlobby versuchen mal wieder, durch Taschenspielertricks die Bevölkerung für dumm zu verkaufen. Mit einer zusätzlichen Achse an einem herkömmlichen Lkw käme man jetzt schon auf ein Gesamtgewicht von mindestens 50 Tonnen, wenn man wirklich nur 44 Tonnen haben wollte warum geht man nicht diesen Weg? Man beginn mit 44 Tonnen und erhöht dann sukzessive das Gesamtgewicht auf das Maximum von 64 Tonnen. Was für die Straßen und Autobahnen eine wesentlich höhere Belastung bedeutet. Bei den derzeit im Einsatz befindlichen Lkw kann man davon ausgehenk, dass ein 40-Tonnen-Fahrzeug in etwa die gleiche Belastung wie 10.000 Pkw darstellt. Da die Belastung der Straßen durch schwere Fahrzeuge nicht linear, sondern exponentiell ansteigt, werden unsere Autobahnen und Straßen um ein Vielfaches höher belastet werden, als dies derzeit der Fall ist. Jeder Autofahrer weiß, wie desolat jetzt schon unsere Straßenbeläge sind.
Hier gilt wieder einmal der Grundsatz: ´Wehret den Anfängen´. Sind diese Monster erst einmal eingeführt, werden sie auch nicht wieder verschwinden. Wenn man höhere Transportkapazität haben will, sollte man dies über die Bahn bewerkstelligen, in anderen Ländern geht es doch auch, und nicht wie unsere ach so intelligenten Politiker, als Lobbyist (es stellt sich die Frage in welchem Aufsichtsrat Herr Ramsauer wohl sitzt), dies gerne über die Straßen bewältigen würden.
Udo Dautermann, Unkenbach"
aus: Eine große Tageszeitung vom 7. Januar 2012 (Leserbriefe)

Dazu aus gegebenen Anlaß:

"STIMMT´S?


Beansprucht ein Lkw die Straße 10000-mal so stark wie ein Pkw?

...fragt Gunhild Wilms aus Kirchheim-Teck

Welche Tortur würden Sie lieber ertragen: zehn Schläge ins Gesicht mit einer Kraft von je einem Kilo oder einen Schlag mit zehn Kilo?
Eben. Die verheerende Wirkung, die eine Kraft entfaltet, steigt nicht linear mit ihrer Größe, sondern erheblich stärker an - eine zehnmal so große Kraft erzielt mehr als die zehnfache Wirkung.
Das wissen auch Straßenbauingenieure. Sie rechnen seit Jahrzehnten mit dem sogenannten Vierte-Potenz-Gesetz. Das besagt, dass der Verschleiß der Straße durch ein Fahrzeug mit der vierten Potenz seines Gewichts steigt, jeweils bezogen auf eine Achse. Ein Rechenbeispiel: Ein gewöhnlicher Pkw mit einer Tonne Gewicht drückt mit 500 Kilo pro Achse auf die Straße. Bei einem vierachsigen 30-Tonner lasten pro Achse 7,5 Tonnen auf der Straße, das ist das 15-Fache. Das Vierte-Potenz-Gesetz sagt nun: Die Belastung für die Straße und damit der angerichtete Schaden ist pro Achse nicht 15-mal so groß wie beim Pkw, sondern der Faktor beträgt 15**4, also 15 * 15 * 15 * 15, das ist 50625. Da unser Beispiel-Lkw außerdem doppelt so viele Achsen hat wie der Pkw, schädigt er die Straße sogar mehr als 100000-mal so stark.
Und das heißt: Bei ihren Berechnungen können die Ingenieure die Personenwagen eigentlich vernachlässigen, die Abnutzung der Straße erfolgt im Wesentlichen durch die Laster. Das sollten vielleicht auch die Befürworter einer Pkw-Maut bedenken: Geht es nur um den tatsächlichen Schaden, den ein Pkw im Vergleich zum Lkw an der Straße anrichtet, dann dürfte ein Personenwagen für die Bruchteile eines Cents quer durch die Republik fahren.
Christoph Drösser"
DIE ZEIT vom 28. Juli 2011, S. 32

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