04.04.11 22:07 Uhr
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Archäologen finden in Tirol sterbliche Überreste von Kindersoldaten

Für die Archäologen kommt es einer Sensation gleich. Sie fanden bei Grabungen Überreste von Kindern, die vor 300 Jahren als Soldaten eingesetzt wurden. Fundort ist das südlich von Innsbruck gelegene Wipptal. Die Funde stammen aus der Zeit um 1703.

Damals tobten Schlachten zwischen Bayern und Tirolern. Die Kinder stammen aus Bayern und waren zwischen 14 und 18 Jahre alt. Weiter fanden die Archäologen auch Uniformreste. Die Wissenschaftler hoffen auf finanzielle Unterstützung um ihre Grabungsarbeiten auch weiterhin fortsetzen zu können.

"Elf Skelette haben wir geborgen, weitere gesichtet, aber es könnten noch einige mehr sein, die da in der Erde liegen", sagte Grabungsleiter Dr. Alexander Zanesco.


WebReporter: Saftkopp
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Kind, Fund, Archäologie, Tirol, Überreste, Kindersoldat
Quelle: www.tz-online.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.04.2011 23:52 Uhr von certicek
 
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"Einem Bericht des Scotsman vom Samstag (03.02.2007) zufolge hat Großbritannien durch die Entsendung von minderjährigen Soldaten in den Irak gegen ein von Großbritannien ratifiziertes Protokoll der Vereinten Nationen zum Schutz von Kindern verstoßen.

Demnach hat das britische Verteidigungsministerium zugegeben, daß 15 britische Soldaten im Alter von 17 Jahren in den Jahren 2003 und 2004 in den Irak entsandt worden sind. "

Quelle: Google Kindersoldaten + Großbritannien
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05.04.2011 00:15 Uhr von Schwertträger
 
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@certicek: Auch wenn sich viele wie Kinder benehmen, mit 17 ist man nicht mehr unbedingt ein Kind.

Und wenn ein 17-Jähriger unbedingt zur Armee will und mangels anderer Ausbildungseignung sonst nur auf der Straße herumgammeln und weiter abstürzen würde, ist es absolut angeraten, ihn dort in der Armee aufzunehmen. Außerdem gehorchen solch junge Leute besser. Und das ist, was man allgemein braucht in der Armee. Ältere Leute denken zuviel.
Das ist halt so. Kann da nicht so den Skandal sehen bei den Engländern.


Damals einen 14-Jährigen in einen Mann-gegen-Mann-Krieg zu schicken, wenn es auf der Gegenseite auch körperlich und motorisch überlegene 18-Jährige gibt, das ist dann schon eine Spur härter. Allerdings galt man damals in einer Zeit, in der viele Arbeiter mit etwas über dreissig Jahren starben, mit 14 als erwachsen. Aus damaliger Sicht waren das also keine Kindersoldaten.

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