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"Pausenmuffel" in Österreich: Häufiger Verzicht auf Ruhezeiten im Job

Laut einer aktuellen Studie der IFES verzichten viele österreichische Arbeitnehmer auf vorgeschriebene Ruhezeiten. Besonders betroffen ist der Gesundheits- und Sozialbereich. Trotz steigender Burnout-Gefährdung werden Pausen oftmals nicht nach Vorschrift eingehalten.

Zehn Prozent der Arbeitnehmer, welche über 35 Stunden pro Woche arbeiten gaben an, dass in ihren Unternehmen keine festgelegten Mittagspausen vorgesehen sind. 23 Prozent jener, die die sich eine Pause gönnen, tun dies sehr unregelmäßig. Je höher die Führungsposition, desto eher wird auf eine Pause verzichtet.

Im Gesundheits- und Sozialbereich gibt es die meisten "Pausenmuffel": rund ein Drittel gab an, auf die Pausen zu verzichten, ein Drittel hält wenigst eine halbe Stunde Pause. Österreichische Arbeitnehmer haben bei Arbeitszeiten, die länger als sechs Stunden dauern, Anspruch auf eine halbe Stunde Pause.


WebReporter: freezie007
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Österreich, Job, Pause, Verzicht, Arbeitszeit
Quelle: wien.orf.at

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.04.2011 19:10 Uhr von Aweed
 
+8 | -0
 
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wenn man: dafür wenigstens eher gehen könnte
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05.04.2011 06:08 Uhr von shadow#
 
+4 | -0
 
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Ich mache auch unregelmäßig Pausen: Ich bin dafür auch manchmal eher weg.
Man braucht eben nicht jeden Mittag eine ganze Stunde.
Wer allerdings konstant mehr als 100% arbeitet, der macht irgendwas falsch...

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