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Arbeiter stahlen 300.000 Holzpaletten bei BASF

Im Ludwigshafener Werk des Chemiekonzerns BASF haben in den Jahren 2008 bis 2010 Langfinger ihr Unwesen getrieben. Die Diebe stahlen insgesamt rund 300.000 neue Holzpaletten und verkauften diese weiter.

BASF zog die Konsequenz und erteilte einem Mitarbeiter die fristlose Kündigung. Des Weiteren wurden Werksverbote gegen 16 andere Personen, sowie drei Fremdfirmenmitarbeiter ausgesprochen.

Die Staatsanwaltschaft Frankenthal ermittelt in dem Fall. Insgesamt soll sich der Sachschaden auf rund zwei Millionen Euro belaufen.


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WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Diebstahl, Betrug, 300, Arbeiter, BASF, Palette
Quelle: www.express.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.04.2011 15:33 Uhr von atze-badekappe
 
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Wie: dreißt manche Leute doch sind.Aber andrerseits: Warum dauert es drei Jahre bis das auffällt?
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04.04.2011 15:47 Uhr von lesender
 
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ca. 380 Paletten pro Tag: so etwas muß doch auffallen. Das ist ein 7,5to LKW pro Tag.
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05.04.2011 03:40 Uhr von KamalaKurt
 
+1 | -1
 
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Da sind die Firmenmitarbeiter bis hin zu Geschäftsleitung sschön am Träumen gewesen. Und wo diess aufgefallen war, warum hat man nicht versucht die Töäter auf frischer Tat zu erwischen? Ich denke da hat bei den Mitarbeitern die richtige Einstellung zu ihrem Arbeitgeber gefehlt und bei den Managern sind 2 Mio ehe kein Betrag eher Peanuts
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05.04.2011 06:20 Uhr von LLCoolJay
 
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das geht ganz einfach: Der Typ war für die Palettenkontrolle zuständig.Wenns Neupaletten waren hatten die wohl ne eigene Schreinerei für sowas, er hat dann also die Herstellung in Auftrag gegeben, die Ein- und Ausgänge kontrolliert, usw.

Das ist eine recht undankbare Aufgabe. Also hat ihn anscheinend keiner kontrolliert.

Kaum jemand beachtet die Paletten wirklich. Ein bisschen mehr noch wenns Europaletten sind aber bei Einwegpaletten kann es wirklich laaange dauern bis sowas auffällt.
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05.04.2011 14:53 Uhr von KamalaKurt
 
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@LLCoolJay du hast vielleicht ein Theorie? In welchem Betrieb arbeitest du? In einem mit 6 Mitarbeiten, in dem du der Einkäufer, Verkäufer Rechnungsprüfer und der Lagerverwalter bist. Da ginge es wohl, denn der 5. stellt die Paletten her und der 6. ist der Firmeninhaber, aber einer der ganz dummen Sorte.

Ich habe da eine ganz wage Vermutung. BASF arbeitet mit SAP zusammen und deren Produkte sind nicht immer dass Gelbe vom Ei.
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05.04.2011 18:26 Uhr von DjDali
 
+2 | -0
 
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wat hat SAP damit zu tun ?
Das Paletten flöten gehen ist in der Logistik gang und gäbe.
vllt nicht in der Größenordnung, jedoch tägliches Geschäft.
Einweg statt Euro rausgegeben etc pp.
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06.04.2011 03:38 Uhr von KamalaKurt
 
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@DjDali ganz einfach, die Software die im Paket ausgeliefert wird, ist in Wirklichkeit garnicht völlig für eine induviduelle Nutzung programmiert. Da ist dafür noch viel Geld notwendig und der Betrieb gibt seine Wünsche preis, die dann nachprogrammiert werden. Außerdem ist dass Handling so kompliziert, dass ein Arbeitnehmer, der nicht viel mit EDV zu tun hat, sehr überfordert ist. Zu meiner Zeit wollte die Firma mit dem Stern, das war im Jahre 2002 für ihr Ersatzteilwesen, das weltweit mit einander verbunden war, Sap die Entwicklung für ein neues System geben. Bis heute arbeitet mein vorheriger Arbeitgeber immer noch mit dem alten System. Man hat allerdings von dem Datenbankssystem IDMS auf DB2 gewechselt. SAP hat es in 11 Jahren nicht geschafft die Belange die unsere Abwicklung geleistet hat eine gleichwertige Lösung zu bieten.
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06.04.2011 07:56 Uhr von LLCoolJay
 
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KamalaKurt: Wo ich arbeite ist nicht dein Problem.

Aber ums auch dir nochmal zu erklären:

In grossen Firmen gibt es eine eigene Abteilung die sich nur um die Palettenverwaltung kümmert.
Hat diese Firma auch noch eine eigene Palletten-Schreinerei liegt es nahe das diese der Pallettenabteilung untersteht.

Der Mann wird also ein Mitarbeiter oder sogar der Chef dieser Pallettenabteilung gewesen sein und

a) extra Palletten in Auftrag gegeben haben die der dann hat abholen lassen
b) die Paletten abholen lassen und dann die Bestände gefälscht haben

Eins von den beiden wirds gewesen sein.

In einer grossen Firma wie BASF sind Leergut-LKWs die Palletten liefern oder abholen was ganz alltägliches.
Und mit ein paar Jumbos kann man da innerhalb von ein paar Jahren schon ordentlich was mitgehen lassen bevors einer merkt.

Und das SAP keine gute Software ist halte ich für ein Gerücht.
Das es am Anfang bei jeder Firma riesige Probleme gibt ist aber bekannt und stimmt.
Die Software muss ja erstmal integriert werden. Der Vorteil von SAP ist ja gerade das sie fast universell einsetzbar ist.

Man muss nur erstmal den Rest der Firma, bzw. die Bediener, darauf einstellen.

Wenn deine Firma es in 11 Jahren mit SAP nicht hinbekommen hat effizient zu arbeiten liegt das eher am Bediener als an SAP.
Die Umstellung mit zugegebenerweise hoher Fehlerquote dauert meist zwischen 6 und 12 Monaten. In dieser Zeit muss es auch entsprechende Schulungen geben. Eine Einweisung zwischendurch hilft nichts.
Danach aber ist die Genauigkeit auch extrem hoch.

[ nachträglich editiert von LLCoolJay ]
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06.04.2011 15:13 Uhr von KamalaKurt
 
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LLCoolJay es hat nichts und überhaupt gar nicht funktioniert, da SAP noch nicht einmal die Grundvoraussetzungen geschaffen hat, dass man darauf aufbauen hätte können.

Nur ein Zahlenbeispiel: Das Grundkonzept, das unserem Kunden angeboten wurde kostete 10 Mio €. Man schätzte die zusätzlichen programmtechnischen Nacharbeiten auf nochmals das 5-fache + der langen Programmierzeit, die dies zur Folge gehabt hätte.

Aus Erfahrungsberichten konnte man herauslesen, dass der einfache Arbeiter, wenn das Programm dann den Ansprüchen des Kunden entsprochen hat, statt seinen gewohnten "5 Eingaben auf einmal 10" machen musste, dies nur schwer diesen Leuten anzulernen war und ist. Denn der einfache Arbeiter, soll nicht seine Arbeitszeit am Bildschirm verrichten, sondern er soll produktieren.

Kannst du dir vorstellen, was das für einen Lern- und Ausbildungsaufwand ergibt, wenn an einem System 200.000 Terminals dranhängen, eentspricht vielleicht 300.000 Usern?

Und das waren die Aspekte, dass unser Kunde die Modeerscheinung SAP nicht mitgegangen ist?

Als VW SAP eingeführt hat, war das Werk eine Woche geschlossen, da nichts zusammenpasste und die UHU-Werke in Bühl sind einer Insolvenz knapp entgangen.
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08.04.2011 20:51 Uhr von LLCoolJay
 
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KamalaKurt: Ja, SAP ist eine harte Nuss am Anfang.

Ich habe bei VW in Wolfsburg aber auch mit eigenen Augen gesehen wie SAP, richtig angewendet, ein halbes Wunder vollbringen kann.


Die Anfangsphases mit SAP (wie gesagt ca. 6 Monate bis 1 Jahr) ist immer heftig.
Aber sogar unterbezahlte Bulgaren und Rumänen habe ich in den letzten Jahren damit arbeiten sehen und es funktioniert.

Warum es bei euch / eurem Kunden nicht funktioniert hat müsste man im Einzelfall sehen.
Aber gerade bei SAP ist es halt so das auch sehr viel "wollen" mit dazugehört.
Wenn ihr / dein Kunde nicht davon überzeugt ward und ihr euch bewusst oder unbewusst dagegen gestellt habt wundert es micht nicht das es nicht geklappt hat.

Da du mir jetzt aber vermutlich widersprichst frage ich dich ganz einfach: Wieso haben dann zig produzierende Firmen SAP eingeführt und nach der erwähnten harten Eingewöhnungsphase damit weitergearbeitet und das System angenommen?
Ich zweilfe doch sehr stark daran das SAP nur bei euch / eurem Kunden über Jahre hinweg hartnäckig das Funktionieren verweigert hat.

[ nachträglich editiert von LLCoolJay ]
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09.04.2011 04:39 Uhr von KamalaKurt
 
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@LLCoolJay Ich habe mich wenn ich von unserem Kunden sprach nur auf das Ersatzteilwesen bezogen. In anderen Gebieten wird mit SAP gearbeitet. Und da hat man gelernt, wie schwierig es ist, ein gut funktionierendes System von SAP in Echtbetrieb einzusetzen. Da unser Ersatzteilsystem "SPICS"
(Spare-Part-Inventory-and Count-System) zu umfangreich ist, hat man wohlweislich davon abgesehen. Da ich Spicsadministrator war, kam mir natürlich die Entscheidung entgegen und meinen Kollegen ebenfalls

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