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Fukushima: Tepco will tonnenweise verstrahltes Wasser ins Meer leiten

11.500 Tonnen radioaktiv verstrahltes Wasser sollen vom Unglücksraektor Fukushima ins Meer abgelassen werden. Die Entsorgung des vertrahlten Wassers sei nötig, um Platz zu schaffen, teilte der Betreiber Tepco mit.

Ein japanischer Regierungssprecher sagte, dass das Vorhaben alternativlos sei. Es gehe um etwa 10.000 Tonnen Wasser in Sammelbehältern und 1.500 Tonnen Wasser, welche sich in den Reaktoren befinden. Die Atomsicherheitsbehörde geht von keiner Gesundheitsgefährdung der Menschen aus.

Ein am Reaktorgebäude entstandener Riss, durch den verseuchtes Wasser ins Meer fließt, konnte am Wochenende nicht mit Beton geschlossen werden. Auch ein Versuch, das Leck mit Kunstharz, Sägespänen und Zeitungspapier zu versiegeln, war gescheitert.


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WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Wasser, Meer, Fukushima, Tepco
Quelle: www.heute.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.04.2011 12:24 Uhr von MC_Kay
 
+24 | -6
 
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Immer diese Behörden: "Die Atomsicherheitsbehörde geht von keiner Gesundheitsgefährdung der Menschen aus."

Aber wieviel m³ verstrahltes Wasser bereits ins Meer geflossen ist, wird natürlich nicht gesagt. Oder die menge an Partikel, die über das Meer gezogen sind und irgendwann in das Meerwasser hineinkommen....

Nur blöd, dass die Japaner nahezu ihre gesamte Nahrung aus dem Meer holen. Also wird der Mensch (Japaner) irgendwann verstrahlte Fische essen müssen.

Aber warum sage ich das nur ... schließlich sind doch die Behörden sooooo vertrauenswürdig.

</ironie>
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04.04.2011 12:25 Uhr von shathh
 
+49 | -3
 
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Mit Zeitungspapier? Ich verkneif mir einfach jeglichen Kommentar dazu..
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04.04.2011 12:30 Uhr von Nyze
 
+11 | -1
 
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die haben uns schon so oft für blöd verkauft, dann werden sie es auch diesmal tun (nicht gesundheitsschädigend) -.-
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04.04.2011 12:31 Uhr von stoniiii
 
+4 | -5
 
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Kranke Welt^^
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04.04.2011 12:42 Uhr von Astoreth
 
+21 | -4
 
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beruhigend "Die Atomsicherheitsbehörde geht von keiner Gesundheitsgefährdung der Menschen aus." <-- sie sind auch nicht davon ausgegangen, dass die AKW´s bei Erdbeben zerstört werden.

Aber schön, dass sie _glauben_ dass den _Menschen_ keinen Gefahren droht.. das würde ich an deren Stelle wohl auch sagen.

Und was heißt diese Maßnahme sei nicht alternativlos? Die meinen wohl eher "billig". Wer soviel Geld mit der Gefährdung von Mensch und Tier verdient, der kann auch dafür gerade stehen wenn es schief läuft. Sollen sie das Wasser in den Swimmingpools der Betriebsleiter und Verantwortlichen lagern.
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04.04.2011 12:50 Uhr von Perisecor
 
+15 | -23
 
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@ MC_Kay

Du weißt es wahrscheinlich nicht, aber das Meer ist ein wenig größer als du dir vorstellst und was TEPCO einleiten will, ist extrem wenig.

Gleichwohl holen "die Japaner" auch nicht "nahezu ihre gesamte Nahrung aus dem Meer", sondern betreiben auch Landwirtschaft und Viehzucht.

Das Klischee vom kleinen, bösen, wirren gelben Mann, der nur Fisch frisst, scheint aber noch weit verbreitet zu sein.


@ Astoreth

Das AKW wurde ja auch nicht von Erdbeben zerstört. Im Gegenteil, die wichtigen Anlagen haben dem 10-fachen des beim Bau maximal angenommenen widerstanden.
Problematisch wurde es erst, als der Tsunami den kompletten Notstrom gekillt hat.

Wenn dir so viele Alternativen einfallen, wirst du ja einen dementsprechenden Job haben und deine Einfälle TEPCO mitteilen können.

"Sollen sie das Wasser in den Swimmingpools der Betriebsleiter und Verantwortlichen lagern. "

Private Swimmingpools sind in Japan eher unüblich.
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04.04.2011 13:01 Uhr von b0mb
 
+9 | -5
 
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Es gibt immer eine Alternative! Alternativlos war nicht umsonst in Deutschland das Unwort des Jahres 2010.

Zum Vorhaben selbst kann ich nur hoffen, dass die mal jemand zur Rechenschaft zieht und dafür sorgt, dass die Ihren Müll brav entsorgen und nicht einfach ins Meer leiten.

Unmöglich!
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04.04.2011 13:24 Uhr von mr_shneeply
 
+23 | -1
 
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in spätestens zwei Monaten redet darüber kein Mensch mehr.
Die Presse verliert mehr und mehr das Interesse.
Wenn die Presse nicht mehr darüber schreibt, existiert es auch nicht mehr (zumindest für den Großteil der Menschen).

Ich erinnere an:
brennende Ölfelder,
verseuchtes Nigerdelta,
Öl im Golf von Mexiko,
Tschernobyl (das war übrigens nach dem Störfall noch bis 2000 in Betrieb)
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04.04.2011 13:59 Uhr von ThomasHambrecht
 
+10 | -1
 
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Alles noch harmlos die wirkliche Gefahr geht von den chinesischen AKWs aus. Hier wird politisch alles totgeschwiegen und der Atommüll im nächsten Erdloch verbuddelt.
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04.04.2011 14:20 Uhr von little_skunk
 
+3 | -5
 
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@Perisecor: Ich finde es immer wieder lustig wenn Leute über die angblich Erdbeebensicheren AKWs reden. Oberflächlich betrachtet hat das AKW das Erdbeeben übertanden und der Tsinami war das Problm. Der Tsunami kam natürlich sehr überaschend und auch noch kurz nach dem Erdbeeben. Was für ein unglücklicher Zufall...
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04.04.2011 14:25 Uhr von Loxy
 
+7 | -1
 
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Ist wirklich ungefährlich schließlich gehört es auch zum normalen Betrieb der Aufbereitungsanlage im französischen La Hague, dass man radioaktiven Müll völlig legal ins Meer leitet. *kotz
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04.04.2011 14:46 Uhr von darmspuehler
 
+6 | -0
 
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aja: http://www.tagesschau.de/...

und dann aufregen wenn gozilla ausm meer steigt *ironie*
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04.04.2011 15:11 Uhr von SuGoSu
 
+0 | -0
 
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Zeitungspapier: ^^ professionelle Methoden werden da die ganze zeit schon angewendet. ;)

[ nachträglich editiert von SuGoSu ]
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04.04.2011 15:53 Uhr von T¡ppfehler
 
+5 | -0
 
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Weil Loxy negativ bewertet wurde, stelle ich hier mal den Link zu einem Video rein, dann kann sich Jeder selbst ein Bild machen.

http://vodpod.com/...

Es wundert mich nicht, dass Japan den Atommüll so entsorgt,
denn es wurden Atomexperten aus Frankreich nach Japan bestellt.
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04.04.2011 16:00 Uhr von certicek
 
+1 | -0
 
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Der Informations-GAU: "WHO Nach Tschernobyl wiederholt sich die Geschichte der Weltgesundheitsorganisation. Studien und Daten werden zurückgehalten. Das Problem besteht in einem 50 Jahre alten Abkommen zwischen WHO und Internationaler Atomenergie-Organisation (IAEO)"

Quelle: http://www.taz.de/...
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04.04.2011 17:05 Uhr von hypertrax
 
+3 | -0
 
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bin gespannt was die Japaner dann in den nächsten Jahren alles für seltsame Kreaturen aus dem Meer ziehen.
Die verstrahlten Tiere werden wohl keinen normalen Nachwuchs bekommen. Nicht das die Japaner das dann für eine neue Gattung halten ;)
Da kann nix gutes bei raus kommen. :(
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04.04.2011 17:12 Uhr von Mario1985
 
+2 | -0
 
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LOL: Naja sowas aber auch.... Der Billige Atomstrom sorgt immer noch noch für Furore....
Habe letztens einen Bericht gesehen, dass die Akws nur für Schäden bis zu 2,5Mrd Euro versichert sind.... Tschernobyl hat bisher schon 200MRd. Euro... Sollte man diese Summe+ Nochmal die gleiche Summe für die "Endlagerung" auf unsere Akw-Betreiber umwälzen, würde der KWh-Preis für Atomstrom, der teuerste Strom.... Dank Subventionen vom Staat ist der Strom so billig...
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04.04.2011 17:30 Uhr von Herbstdesaster
 
+2 | -0
 
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Ahso: Nicht schädlich also...

Na, wenn das so ist, können die das Wasser ja trinken oder drin baden. Aber vielleicht erklärt sich die Bundesregierung ja bereit das Wasser zu übernehmen...hier wirds dann halt an H4-Empfänger verteilt.
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04.04.2011 18:07 Uhr von Alice_undergrounD
 
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wasser misst man in litern: nicht tonnen
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04.04.2011 18:39 Uhr von tsuyo
 
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Hab: jetzt richtig bock auf ne Dose Thunfisch.

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