04.04.11 11:37 Uhr
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Es geht auch ohne AKW - Zehn grüne Alternativen

Seit der Katastrophe in Japan rückt der Ausstieg aus der Atomenergie mehr und mehr in Vordergrund. Dabei könnte alles so einfach sein. Seit Langem entwickeln Forscher unterschiedliche Möglichkeiten, alternative Energie zu erzeugen.

Beispiele wie Windkraftwerke mit dreifacher Leistung oder die Möglichkeit mit piezoelektrischen Bauteilen grüne Energie zu erzeugen zeigen, dass sich Lösungsansätze für den Kernkraftausstieg finden lassen. Methangasanlagen oder Solarpanels, die auf dem Wasser schwimmen, zählen mit zu den Alternativen.

Selbst Urin wird genutzt, um daraus alternative Energie zu erzeugen. Die Brücke der Zukunft beispielsweise soll je Jahr bis zu 47,2 Millionen kWh Energie liefern können.


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WebReporter: jabbel76
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Strom, Energie, Alternative, AKW, Atomstrom
Quelle: www.trendsderzukunft.de

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51 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.04.2011 11:42 Uhr von muhschie
 
+53 | -3
 
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"Selbst Urin wird genutzt, um daraus alternative Energie zu erzeugen."

Ich geh mal fix die Akkus aufladen...
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04.04.2011 12:13 Uhr von GLX
 
+34 | -8
 
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Ein bisschen mehr Realismus bitte Methangasverstromung, ok is grün aber wo kommts denn her? Die Bauern bauen riesen Monokulturen Mais an um ihn nicht zu silieren sondern ans Biogaswerk zu karren? Kann das Sinn und Zweck sein? Schwimmende Solarzellen, ja wo denn ? Bin sehr gespannt was die Grünen jetzt auf Länderebene anbeiten als konzept.
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04.04.2011 12:16 Uhr von K.T.M.
 
+35 | -15
 
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Wozu 10? Solarthermiekraftwerke in Wüsten und fertig ist die Sache. Die USA und China haben genügend geeignete Fläche um den kompletten Strombedarf zu decken. Europa müßte sich halt ein Land in Nordafrika gefügig bom.... äh .... Demokratie einführen. ist halt alles nur eine Frage der Kosten. Wenn man nicht immer so kurzfristig denken würden, wäre man schon viel weiter. Irgentwann muß man die Kosten für alternative Energie sowieso aufbringen. Warum also nicht gleich? Billiger wirds eh nicht mehr.
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04.04.2011 12:17 Uhr von xenonatal
 
+74 | -1
 
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Wenn in der Schlagzeile: 10 Alternativen angekündigt werden will ich die auch im Artikel lesen ! Deshalb MINUS
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04.04.2011 12:26 Uhr von Boon
 
+47 | -34
 
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die: momentane entwicklung zeigt nur die kurzsichtigkeit der meisten menschen.

Ja wir brauchen atomkraftwerke, nein es gibt keine alternativen.

Die riesen anzahl an kraftwerken durch "grüne"energie zu ersetzen ist ein wunschtraum. Solarzellen haben einen wirkungsgrad der minimalst ist, windkraftwerke erzeugen nicht genug und wenn man ein atomkraftwerk kompensieren will, muss man eine riesen anzahl von diesen aufstellen - dien landschaft wirds danken.

Atomkraftwerke werden wir auch in 50 jahren noch haben und sogar noch neu bauen, weil man so, schnell, relativ viel energie erzeugen kann.


Wegen eines unfalls in japan plötzlich alle atomkraftwerke abdrehen zu wollen ist dumm und kurzsichtig. Das europäische stromnetz ist so gesehen nicht viel besser als das amerikanische und dort sind massenstromausfälle ja schon fast an der tagesordnung...

Der energieverbrauch steigt ja vermutlich schon fast exponentiell - sowas durch wind, wasser und sonne zu kompensieren ist ein ding des unmöglichen - noch.
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04.04.2011 12:28 Uhr von sevenOaks
 
+10 | -13
 
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das es nicht genügend: alternativen gibt ist nicht das thema, denn die gibt es ausreichend, wie z.b. wasser, windkraft, und solar, um nur 3 zu nennen.
das problem ist die finanzierung und der ´a*schtritt´ zur umsetzung - aber hier stehen sich manche parteien/beteiligte selbst im weg, wenn man überlandleitungen, blockkraftwerke etc. nicht bauen kann, weil irgendeine seltene, vom aussterben bedrohte froschsorte zuuufällig im geplanten bebauungsgebiet lebt.
nicht wahr, ihr grünen...? ;)

aber zumindest bewegen wir uns jetzt schon mal in die richtige richtung!
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04.04.2011 12:41 Uhr von neo1003
 
+17 | -10
 
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ja toll im grunde wurde hier nur aufgelistet was es für stomgewinnungsmöglichkeiten gibt... das jede einzelne davon allerdings völlig INEFFIZENT und viel zu TEUER für die umsetzung ist steht da nicht... also bleibt mal aufm teppich und wacht auf aus eurer rosaroten bunten ponny-welt! Atom-Energie ist und bleibt zu "wertvoll" als das wir sie einfach abschaffen!
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04.04.2011 12:51 Uhr von Bergab
 
+16 | -1
 
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Realität ? Und wieviele der Ideen sind wirklich spruchreif ?
Solarzellen als Stassenbelag ? - Nette Idee bis der nächste Schwerlaster drüberrollt.
Piezoelektrische Bauteile in Straßen ? - Auch nette Idee, nur wir sind derzeit nicht mal in der Lage in Schuss zu halten, mit welchen Geld sollen nun die Strassen auch noch "umgerüstet" werden ?

Man kann doch darauf spekulieren das Ideen vielleicht irgendwann mal Wirklichkeit werden, und auf Basis von Ideen Entscheidungen treffen.

Ich befürworte jede Form der alternativen Energieerzeugung, aber nur die, die wirklich existieren und nicht in den Köpfen oder Laboren irgendwelcher Wissenschaftler funktionieren.
Und zu guter Letzt muss es auch noch bezahlbar sein.
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04.04.2011 13:51 Uhr von homern
 
+7 | -3
 
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wenn man: den muell die manche politiker und manche ober gruenen zu energie wandeln koennte (selbst bei schlechtem wirkungsgrad) dann braeuchten wir wirklich keine atomkraftwerke mehr

aber solang das nicht geht ist der restliche ansatz nur ein tropfen auf den heissen stein
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04.04.2011 14:05 Uhr von quade34
 
+11 | -3
 
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könnte man doch: die Rotationen in den Köpfen der Ökofetischisten zur Energieerzeugung nutzen. Das wäre was. Da gäbe es aber ein Problem, wegen der ständigen Drehrichtungswechsel.
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04.04.2011 14:55 Uhr von Aviator2005
 
+15 | -3
 
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Kapiert es denn keiner? Das mit den alternativen Energieformen ist ja ganz nett, ABER (noch) nicht Umsetzbar.
Es fehlen die Leitungswege! Windkraft könnte statistisch 20 % der Gesamtstromerzeugung liefern, aber leider nicht dann, wenn wir ihn brauchen und trägt gearde mal mit 2% seinen Anteil zur Gesamtstromerzeugung.
Wenn morgens um 6:30 tausende Wasserkocher eingeschaltet werden, muss der Strom ganz schnell verfügbar sein. Geht mit Wind- oder Solarkraft absolut nicht.
Viele Wind- und Solarkraftanlagen können ihren Strom nicht mal ins Netz liefern. Vor zwei Wochen bin ich die A7 und dann die A27 lang gefahren. ich bin an hunderten von Windkraftwerken vorbei gefahren. Bei über einen Drittel standen die Blätter still (trotz Wind/Segelstellung).

Die Umstellung der Infrastruktur auf alternative Energien dauert Jahrzehnte (Speicherung, Transport, redunante Stromversorgung). Alleine von den ganzen rechtlichen Blabla will ich erst mal nicht reden.

Atomkraft wird uns (leider) noch mindstens 20-30 erhalten bleiben (müssen) und danach haben wir noch 20-1000 Jahre die alten Meiler an der Backe.....

IST leider so. Das ist Realität.
Glaubt nicht den "Spezialisten" aus der grünen Ecke.

.. so .und nun her mit den --------------
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04.04.2011 15:46 Uhr von Aviator2005
 
+13 | -5
 
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Hallo Jalapeno mal überlegt, wie der Strom zu uns kommen soll???

Die Leitungsverluste und die Kosten für den Betrieb der Leitungen wären extrem hoch.....


... mal wieder so ein Argument aus der "Grünen Fundi" Ecke.
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04.04.2011 15:52 Uhr von Soulfire
 
+9 | -0
 
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@Aviator2005: Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung wäre eine Möglichkeit.

Die wissenschaftliche Qualität der Quelle in diesem Artikel muss man aber anzweifeln, wenn man so etwas liest:

"Mit diesen Bauteilen sollen 44 Megawatt Strom je Jahr und je Kilometer Straße erzeugt werden können."

Der Unterschied zwischen Leistung und Energie sollte den Autoren wenigstens schon bewusst sein.
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04.04.2011 15:54 Uhr von Grimmejow91
 
+3 | -3
 
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Sahara ?? okay !! das mag ein Ansatz sein !! leider sind wir meines wissens nach nicht in der Lage so viel Energie zu speichern damit wir auch Nachts was davon haben !! also Sahara Solarnlage schön und gut !! aber nur wenn du am Tag Licht haben willst ^^

[ nachträglich editiert von Grimmejow91 ]
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04.04.2011 15:58 Uhr von Johnny Cache
 
+8 | -0
 
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Herrlich: Natürlich sind das einige blödsinnige Ideen, aber Piezo-Elemente in der Straße zu verbauen ist noch utopischer als Solaranlagen in Afrika.
Ich denke ich bin einfach dankbar wenn in den nächsten Jahren jedes Rad welches in einem Schlagloch abtaucht in einem Stück wieder raus kommt und nicht auf nimmer wiedersehen darin verschwindet.
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04.04.2011 16:06 Uhr von atze-badekappe
 
+8 | -1
 
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Ich: bin trotzdem skeptisch.Wenn Japan nicht gewesen wäre hätte da kein Hahn nach geschrien.Also nicht überstürzen.Der Schuß kann auch gewaltig nach hinten los gehen.
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04.04.2011 17:10 Uhr von K.T.M.
 
+6 | -4
 
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@Grimmejow91: "leider sind wir meines wissens nach nicht in der Lage so viel Energie zu speichern damit wir auch Nachts was davon haben !!"

Mit Solarthermiekraftwerken (nicht zu verwechseln mit Photovoltaik) in Kombination mit thermochemischen Wärmespeichern (da gibt es viele verschiedene Möglichkeiten) kann man problemlos rund um die Uhr Strom erzeugen. Stromtransport zu uns wäre neben HGÜ auch mit YBCO-Kabeln (Hochtemperatursupraleiter) möglich (mit 30% weniger Verlust als bei herkömmlichen Hochspannungsleitungen). Bei einer industriellen Massenfertigung von YBCO-Kabeln wäre der Preis dieser Kabel vergleichbar mit herkömmlichen Stromleitungen aus Kupfer.
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04.04.2011 17:54 Uhr von NeueZeit
 
+9 | -4
 
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@Boon & Aviator: @Boon:

Boon: "die momentane entwicklung zeigt nur die kurzsichtigkeit der meisten menschen."

Absolut richtig!!

Boon: "Ja wir brauchen atomkraftwerke, nein es gibt keine alternativen."

Absolut falsch!

Boon: "...eine riesen anzahl von diesen aufstellen - dien landschaft wirds danken."

Nunja, ein Windrad/Solarpark kann man leicht abbauen und alles ist jut. Schonmal gehört was das Einstampfen eines Atomkraftwerk für Kosten verursacht??....von den Endlagerungskosten will ich gar nicht erst anfangen und erst recht nicht von den Kosten, die aufkommen wenn ein Atomkraftwerk hops geht. Genau an diesen Stellen sehe ich die Kurzsichtigkeit der AtomBefürworter, denn wenn man Subventionen und Folgekosten für die nächsten Generationen zusammennimmt, kommt man locker auf nen Betrag, der unser Land zig mal mit Hochleistungserdkabel versehen könnte (und dabei hab ich keinen Gau mit eingerechnet).

Boon: "Der energieverbrauch steigt ja vermutlich schon fast exponentiell - sowas durch wind, wasser und sonne zu kompensieren ist ein ding des unmöglichen - noch. Kapiert es denn keiner?"

Zig Experten machen klar, wie einfach es sein könnte....wieder Stichwort `dezentrale Stromversorgung` und intelligente `SmartGrids`, gepaart mit Alternativen Mix (je nach örtlicher Begebenheit). Denn das Hauptproblem ist derzeit die `zentrale Stromversorgung`, wo die Grundlast enorm hoch sein muss, damit die INDUSTRIEN laufen. Bei dezentraler Versorgung säh die Rechnung ganz anders aus.

@Aviator2005:

Aviator: "Wenn morgens um 6:30 tausende Wasserkocher eingeschaltet werden, muss der Strom ganz schnell verfügbar sein. Geht mit Wind- oder Solarkraft absolut nicht."

Woher nimmst Du das absolut? Die Hauptstromlastproblematik liegt an der Industrie, nicht am Verbraucher. Sonst wären solch erfolgreiche Pilotprojekte wie Plus-Energiehäuser nur Utopie, dabei sind sie heute schon Realität. Und auch hier (wie oben zu Boon geschrieben) ist die einfachste und auf lange Sicht beste Lösung die `dezentrale Stromversorgung` , die für die grossen Energieversorger inakzeptabel sind, weil sie uns dann nicht mehr melken können.

Aviator:"Viele Wind- und Solarkraftanlagen können ihren Strom nicht mal ins Netz liefern. Vor zwei Wochen bin ich die A7 und dann die A27 lang gefahren. ich bin an hunderten von Windkraftwerken vorbei gefahren. Bei über einen Drittel standen die Blätter still (trotz Wind/Segelstellung)."

Meist stehn die Dinger (sogar bei gutem Wind) still, da sie zuviel produzieren. Problem sind da einmal wieder die Leitungen, die den Strom nicht zum Verbraucher bringen und zum Anderen wieder die Zentrale Versorgung, die eine Grundlast bedarf. Wird diese Grundlast überschritten (weil z.B. viel Wind ist) müssen die Windräder abgestellt werden. Normalerweise (vernünftigerweise) würde man dann ja meinen, dass man besser die Windenergie laufen lässt und die Grundlast von den Atomkraftwerken runterfährt. Aber auch da wieder: Atomkraftwerke (im Gegensatz zu Gas-, Kohle-, Wasserkraftwerke) kann man nicht mal eben etwas runterfahren oder gar abstellen. Sie sind nicht flexibel und nehmen damit den Windrädern ihr Potential. Auch hier bremsen sie die Möglichkeiten.

Aviator: "Glaubt nicht den "Spezialisten" aus der grünen Ecke."

Unabhängig von grün oder gelb ist der Tenor der unabhängigen Experten eigentlich gleich, die ganz klar sagen, dass es möglich ist und dies sogar, wenn man mal weiter als die nächste Legislaturperiode schaut, wesentlich kostengünstiger wird. Die Bankenrettung hat gezeigt, dass, wenn der Wille da ist, Abermilliarden locker gemacht werden können. Aber Banken sind halt wichtiger als Bürger/Gesundheit und Autonomie, so könnte man zumindest meinen ;-)
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04.04.2011 18:13 Uhr von Deejah
 
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warum gibts kein miniwasserkraftwerk in jeder toilette ?

oder Autos die sich selbst wieder aufladen ... technisch schon lange machbar aber nicht gewollt
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04.04.2011 19:03 Uhr von little_skunk
 
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@Deejah: "warum gibts kein miniwasserkraftwerk in jeder toilette ?"

Meinst du das wirklich ernst? Für ein Wasserkraftwerk sind 2 Faktoren ausschlaggebend.
1.) Die Wassermenge pro Sekunde.
2.) Der Wasserdruck bzw der Höhenunterschied, der am Kraftwerk anliegt.

So ein miniwasserkraftwerk macht wenn überhaupt eher im Keller eines Hochauses Sinn. Da wäre immerhin ein kleiner Höhenunterschied vorhanden. Allerdings würde auch da nicht mal ansatzweise die notwendige Wassermenge durchlaufen. Verdrecken würde das Kraftwerk auch recht schnell.

Ich denke das ist nicht wirklich realistisch.

"Autos die sich selbst wieder aufladen ... technisch schon lange machbar aber nicht gewollt"

Jein. Das Auto ist kein perpetuum mobile. Es kann sich nicht selber aufladen. Meinst du vieleicht Bremsrückgewinnung wie beim ICE, Elektroauto oder Hybridauto? Das ist nicht nur technisch machbar sondern auch gewollt und schon lange im Einsatz.

Beim normalen Verbennungsmotor ist es dagegen technisch nicht möglich. Da fehlt einfach der Akku bzw der Elekromotor, der die gewonnen Energie in absehbarer Zeit nutzen könnte.
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04.04.2011 19:49 Uhr von KingPiKe
 
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Gefährliches Halbwissen: Unglaublich, wie viele hier mit gefährlichen Halbwissen glänzen und der festen Meinung sind, dass sie unumstößlich recht haben und alle anderen keine Ahnung hätten und ncihts verstehen...

Dabei haben sich hier doch 98% garnicht mit dem Thema beschäftigt, sondern plappern nur das weiter, was sie woanders aufgeschnappt haben und wo es selbst auch nur dieses Halbwissen gab...
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04.04.2011 20:45 Uhr von sv3nni
 
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Geothermie: frag mich warum das nicht intensiver erforscht wird.

die erde bietet fasts endlos energie - man muss nur tief genug bohren. das problem is nur dass u.U. erdbeben ausgeloest werden; aber man kann ja da bohren wo keiner wohnt, oder in der naehe von vulkanen.

das kraftwerk direkt auf ein vulkan setzen waer auch was aber vlt doch ein bissel riskant ;-)

vlt bieten sich unterwasservulkane an - da hat man gleich das wasser da.
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04.04.2011 23:40 Uhr von Golan
 
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@ Jalapeno: "Kann mir hier mal jemand erzählen, warum wir ein 220V Netz haben, und zu 90 Prozent der Geräte einen Trafo zum runtertransformieren haben? "

Sicher: W = V x A
W = Leistung in Watt
V = Spannung in Volt
A = Strom in Ampere

Wenn eine 2000 Watt Toaster mit 12 Volt betreiben möchtest, fliesst in dem Fall ein Strom von knapp 166 Ampere (bei 230 Volt sind das "nur" ca. 8,7 Ampere).

Der Querschnitt des benötigten Kabels hängt wegen des Leitungsverlustes vom Strom ab, deshalb wird der Strom in Überlandleitungen auch so hoch transformiert.
Und wer möchte schon ein 5 Kilo schweres Kabel an seinem Toaster hängen haben, abgesehen von den Kosten für das teure Kupfer?

Aus diesem Grund haben wir auch Wechselstrom. Kribbelt zwar an der Zunge, aber lässt sich halt sehr leicht auf die gewünschte Spannung transformieren.

Bei einem 12 Volt Versorgungsnetz müssten die Kabel, die man benötigt um Klein-Kuhdorf mit 200 Einwohnern zu versorgen, etwa den Durchmesser eines mittleren LKW´s haben (grob geschätzt). Nicht wirklich eine Alternative.

Klingt komisch? Ist aber so.
Die ganzen Netzteile fliegen also nicht ohne Grund in Deiner Wohnung rum. Falls es dich beruhigt.
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05.04.2011 01:43 Uhr von Tleining