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Berlin: Guido Westerwelle wird bald auch kein Vizekanzler mehr sein

Neben dem Parteivorsitz in der FDP, zieht sich Guido Westerwelle nun auch von dem Posten des Vizekanzlers zurück.

Westerwelle sagte am Montag vor dem FDP-Präsidium: "Es ist völlig klar, dass der nächste Parteivorsitzende, wenn er dem Kabinett angehört, auch Vizekanzler wird."

Das FDP-Präsidium tagt zurzeit in Berlin. In erster Linie geht es dabei auch um den Nachfolger von Guido Westerwelle als FDP-Parteivorsitzender.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Berlin, Rücktritt, Guido Westerwelle, Vizekanzler
Quelle: www.20min.ch

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.04.2011 12:15 Uhr von GLX
 
+25 | -8
 
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Hatter wieder mehr: Zeit für seine "Frau".
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04.04.2011 12:33 Uhr von jens3001
 
+18 | -1
 
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So sehr mich das auch freut es erscheint wie ein Bauernopfer.


Anstatt Neuwahlen anzusetzen, bzw. die Regierung komplett zu überarbeiten (incl. Kanzlerin) wird ein hoher Minister gechasst und ein neuer, ebenso korrupter eingesetzt.

Aber Hauptsache es ist etwas unternommen worden.

Das Westerwelle uns als Vizekanzler und FDP-Vorstand erspart bleibt ist nur ein kleines Trostpflaster.
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04.04.2011 12:58 Uhr von str8fromthaNebula
 
+6 | -1
 
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also ich finds ja auch gut: aber irgendwie geht mir das grade alles sehr schnell, googleberg ,westerwelle und merkel am wanken ich mein das sind doch die 3 politiker die jeder bildleser kennt und dann is erstmal kurz stille...
versteht ihr nich,uns wird grade die demokratie versucht zu verkaufen für die die leute in anderen ländern auf die straße gehen als beispiel nenn ich einfach mal vetterwirtschaft.
ok gut nun sind unsere 2promi politiker schonmal weg aber was passiert nun sind die leute überhaupt genug politik und wirtschaftsbewandert das man einschätzen kann was diese veränderungen bewirken ?
das die leute weg mussten is uns allen klar aber bevor ich meine alte hose wegschmeiße besorg ich mir doch eine neue und guck ob die mir passt und ob ich sie mir leisten kann..
ich kann doch nich halbnackt neue sachen kaufen gehen...genauso verhält es sich auch mit dem wissen,nur weil bild so leute emporhebt das bei normaldenkenden die alarmglocken angehen und die selben dann im eiltempo wieder verschwinden...
nunja ich sag mal so rechnet nicht damit das das jetz nur im sinne des volkes passiert,weil ich seh kein volk was etwas fordert ausser das politiker mit image schaden verschwinden sollen ok soweit so gut aber was kommt danach...
wer weiß den ob die sich nich einfach gedacht haben oh mann jeden tag das gerede zu jedem schritt den die machen wir müssen die wegbekommen und leute einsetzen die nicht so auffällig sind aber trotzdem UNSERE interessen schützen,also nich unsere sondern deren ;)
das is sehr viel wahrscheinlicher als das dich dort jemand gedacht hat "oh wir regieren ja am volk vorbei"

[ nachträglich editiert von str8fromthaNebula ]
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04.04.2011 12:58 Uhr von :raven:
 
+16 | -3
 
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Westerwelle muss als Aussenminister abtreten! Bei der Bevölkerung ist Westerwelle noch weniger beliebt als in der FDP selbst.

GUIDO HAU AB!

Am besten wären ohnehin Neuwahlen. Schlimmer als Westerwelle sind nur noch SSchäuble und Merkel.
Wahrscheinlich hat gerade Merkel den politischen Suizid von Westerwelle gefordert, um von ihrer Lobbyistenarbeit abzulenken, denn Schäuble plündert im EU-Interesse weiterhin fast unbekümmert die deutsche Steuerkasse.
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04.04.2011 13:49 Uhr von nichtvergessen
 
+7 | -0
 
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tschoe mit oe: werde ihn genauso vermissen wie Afterbrennen
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04.04.2011 14:40 Uhr von Loxy
 
+15 | -0
 
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Schaaaaaaade Guido hätte so lange bleiben müssen, bis die FDP dauerhaft unter fünf Prozent gefallen wäre.
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04.04.2011 16:19 Uhr von shadow#
 
+4 | -0
 
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Davon wird nichts besser: Die Nachwuchs-Schnösel sind noch schlimmer als Westerwelle.
Das Problem ist nicht die Person, sondern die Partei und die Ideologie die dahintersteht.
Dass die von Westerwelles irrationalem Verhalten eher noch geschwächt wurde war im Vergleich dazu was jetzt kommen kann ein wahrer Segen für Deutschland.
Während er am Rumeiern war, hat es ein Rösler geschafft, zielsicher und mit minimalem Aufwand das deutsche Gesundheitssystem zu demontieren.
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04.04.2011 16:31 Uhr von mort76
 
+14 | -0
 
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Judas, klare Antwort: Ja.

Glaubst du ernsthaft, daß dieses Lobbyistenpack WIRKLICH besser ist als rot-grün?
Inwiefern?
Rot-Grün hat auch viele Fehler gemacht, aber Schwarz-Geld hat diese Fehler dann weitergeführt und vergrößert.

Ich meine- was soll man rot-grün vorwerfen?
Hartz4?
Das hat die CDU noch verschlimmert.
Den Niedriglohnsektor?
Den hat die CDU weiter ausgebaut.
Konzernschmuserei?
Ist noch schlimmer geworden.
Die Gesundheitsreform? Eine Lachnummer.
Der Arbeitsmarkt? Durch Sklavenarbeit ruiniert, nur damit die Quote besser aussieht.
Die Energiepolitik? Ein pures Geschenk an die Konzerne.
Der Aufschwung? Erarbeitet vom Volk, aber nur die Reichen profitieren davon.
Die Bankenkrise? Dank Guttenberg ausschließlich vom Volk ausgebadet.

Dazu noch dieser blamablen Außenminister, der kriminellen Schäuble, die wiederliche VonDerLeyen...nee, mal ernsthaft, was soll unter der CDU denn besser sein?

Die profitieren von den Veränderungen der rot-grünen und schwarz-roten Zeit, ansonsten kommt von schwarz-gelb selbst doch nur Müll.

Ansonsten- klär mich auf, wo denn nun deren Verdienste liegen...und ich meine echte Verdienste oder Verbesserungen- nichts, wofür nur das Volk geschuftet hat, damit unsere Herrschaften davon schmarotzen können...

[ nachträglich editiert von mort76 ]
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04.04.2011 17:02 Uhr von certicek
 
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@jens3001: So sehe ich es auch. Westerwelles Fall ist Merkels Glück. Die CDU/CSU hat keine bessere Politik betrieben als die FDP. Auch mit einem anderen Gesicht wird sich nichts ändern.
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04.04.2011 17:25 Uhr von sabun
 
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ich glaube: Dr. westerwelle wird auch aus der Partei ausstretten müssen(wollen). bei so einem abgang ist dieswr machtverlust nicht mehr zu verkraften. er wird sich zurückziehen.
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04.04.2011 17:27 Uhr von sabun
 
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wann tritt: frau dr. merkel zurück? oder hat er noch halt? wird sie durch den dr. westerwelleersatz hernn dr. rössler mehr halt bekommen. wird sie die nächsten jahre überleben können?
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04.04.2011 19:09 Uhr von mort76
 
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Judas, für mich ist die SPD eher zu so einer Art "CDU light" geworden...was mir aber immer noch lieber ist als die eigentliche CDU.
Zu den Grünen habe ich ein ambivalentes Verhältnis, weil sich bei denen meiner Meinung nach "ganz schlimm" mit "ganz gut" die Waage hält- immer, wenn ich mir denke: "toll, die kann man wieder wählen!", schießen sie einen Bock- das ist fast schon ein Running Gag....
Schwarz-Rot fand ich deswegen eigentlich auch nicht schlecht, weil mit dieser Kombination die CDU-Blockade der SPD-Pläne beendet war, ohne daß die CDU so hemmungslos werden konnte, wie sie es heute ist...
Die Grünen und die Linken wären in dieser Situation dann eine Art Korrektiv für die beiden großen Parteien- so ungefähr sähe meine Wunschkombination aus.

Irgendwie wünsche ich mir die Zeiten zurück, wo man überzeugt zu einer der Parteien stehen konnte- eigentlich mag ich sie alle nicht mehr...
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04.04.2011 23:11 Uhr von ITler84
 
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Eine stinknormale Partei bräuchten wir: eine mit Menschenverstand.

- Wenn jemand eine Bar gehört soll er entscheiden können ob darin geraucht wird. Es muss ja niemand rein.
- Wenn eine Autobahn gerade gut ausgebaute Strecken hat braucht es kein Tempolimit.
- 10€ Gebühr pro Quartal sind nicht nachvollziehbar, dafür zahlt man Versicherungen
- Pflicht GEZ ist genausowenig nachvollziehbar, insbesonders wenn dann kein Bildungsfernsehen läuft sondern nur Schrott.
- Steuererklärungen so vereinfachen das man keinen Berater mehr braucht
- Arbeitslose sollen wieder vom Staat vermittelt werden und nicht von gewinnorientierten Unternehmen
- Man verheizt keine Lebensmittel für Benzin
- Wenn die Bevölkerung keine Nacktscanner will, dann sollten sie auch nicht aufgestellt werden
- Spiele ab 18 sollten nicht geschnitten sein, geschweige denn indiziert - das kann kein Spieler nachvollziehen.
- Ich selber kiffe nicht, aber ich wüsste auch nicht warum das strafbar sein soll
- Warum sind wir immer noch in Afghanistan, Kosovo usw. wenn wir doch eigentlich nur eine Verteidigungsarmee haben.

Alles in allem erfüllt keine Partei diese meines Erachtens ganz einfachen Dinge.. könnte da ewig fortführen. Und wenn jetzt einer mit Anarchie anfängt was bei solchen Diskussionen immer das Totschlagargument ist ->
NEIN DANKE, Polizei und Gesetze sind auch wichtig wenn man nach purem Menschenverstand geht.

Ich werde nächste Bundestagswahl die Grünen wählen, sie sind bei der Auswahl immer noch die beste Alternative für einen normalen Bürger.
Linke werden so oder so viele Stimmen kriegen, die will ich nicht noch mehr pushen, dafür sind sie mir zu radikal.
SPD - das sozial haben sie in den Jahren Schwarz Rot schon längst aufgegeben, stehen einfach für nichts.
CDU - Solide Partei, für meinen Geschmack zu konservativ.
FDP - Liberal ist was anderes, Lügner braucht keiner.
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05.04.2011 02:11 Uhr von Iceman2163
 
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@itler84: die gibt es mittlerweile und nennt sich "die Freiheit".
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05.04.2011 06:34 Uhr von LLCoolJay
 
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@JudasII: hast du grad Schröder positiv erwähnt?

Mir schwinden die Sinne. Das einzige was man positiv nennen könnte wäre seine Weigerung in den Krieg mit den Amis zu ziehen und sein Abgang.

*brrrr*


@ITler84: ganz schlechte Namenswahl :-(
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05.04.2011 19:14 Uhr von ITler84
 
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@Iceman2163: Ich weiss nicht ob das stimmt aber selbst wenn kann man solche kleinen Parteien nicht wählen. Sie müssten mindestens das Geld haben um bekannt zu werden und auch auftreten in diversen Politik "Shows" und auf öffentlichen Plätzen.

Den Fehler eine kleine Partei zu wählen habe ich schonmal begangen und finde das die Stimme einfach verschenkt ist, vor allem wenn dann eine Partei wie die FDP an die Macht kommt.
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08.04.2011 21:05 Uhr von LLCoolJay
 
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Judas II:

Nein, wählen ist nicht sinnlos. Was sich in den letzten 70 Jahren gewaltig geändert hat ist die Möglichkeit zur Kommunikation.
Wahlen sind nicht nur deshalb geheim um den Wähler zu schützen, sondern auch um die Möglichkeit der Absprache zu verhindern.

Über das Internet, Handy, usw. ist sowas inzwischen aber problemlos möglich.

Und das hat sich in den letzten 70 Jahren geändert. Es besteht für den Bürger die Möglichkeit sich abzusprechen, besser zu informieren und sich mitzuteilen.


ITler84: Eine korrekt abgegebene Stimme ist niemals wertlos.
Jede nicht abgegebene Stimme ist wertlos.

Rechenbeispiel (hab ich schon unzählige Male angebracht):

Gehen wir von 40.000.000 Wählern in Deutschland aus.

Bisher wählen ca. 60%, was in etwa 24 Millionen entspricht.

Von diesen 24 Millionen wählen sagen wir mal 30% die CDU, was dann 7,2 Millionen wären.


Aber jetzt rechne mal wie es wäre, wenn die 16 Millionen nicht wählenden Bürger ihre Stimme einer Kleinpartei oder Themenpartei geben würden.
Die eingesessenen CDU-Wähler bleiben bei ihrer Wahl. Aber hoppla... statt 30% sind 7,2 Millionen nur noch 18%.

Die deutsche Politikoberfläche würde sich komplett verändern.

Man müsste das wirklich nur ein einziges Mal zustande bringen.... 40 - 50% Protestwähler.

Es wären chaotische 4 Jahre, wenn überhaupt so lange. Aber nichts anderes würde die grossen Parteien besser wachrütteln als ein Arschtritt von denen, die eigentlich die Macht haben.. den Bürgern.

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