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Umfrage: Unzählige Versicherte bereuen Wechsel in private Krankenversicherung

Die Barmer GEK gab vor kurzem eine Umfrage in Auftrag, um die Beliebtheit der privaten Krankenversicherung zu erforschen. Demnach halten die meisten Deutschen die PKV nachwievor für "attraktiv". Rund ein Fünftel der gesetzlich Versicherten würde in die PKV wechseln.

Doch wie sieht die Lage bei den bereits PKV-Versicherten aus? Ein Zehntel der PKV-Versicherten würde sich nicht noch einmal privat versichern wollen. Acht Prozent tätigten die Aussage, dass sie "wahrscheinlich" nicht noch einmal wechseln würden.

Weitere zehn Prozent sind hin und her gerissen und würden nur "eventuell" erneut in die PKV wechseln. Somit zweifeln rund ein Drittel aller privat Versicherten an einem erneuten Wechsel.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Umfrage, Wechsel, Krankenversicherung, Versicherte
Quelle: de.news.yahoo.com

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.04.2011 10:13 Uhr von HansGünter
 
+48 | -1
 
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Also: breuen nur 10% den Wechsel. 20% denken nämlich darüber nach, wieder in eine PKV zu gehen. Von den 70% der zufriedenen Kunden möchte ich jetzt garnicht anfangen.

Irreführende Überschrift und schlechte "News".
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04.04.2011 10:18 Uhr von ted1405
 
+8 | -3
 
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„nach wie vor“ Nach wie vor schreibt sich nach wie vor getrennt!
Ist ja gruselig, das so ganz ohne Leerzeichen zu sehen. *uff*

Soweit ich es weiß, ist´s zudem nahezu unmöglich, aus der PKV wieder in die gesetzliche KV zu wechseln, oder?
Na jedenfalls bin ich ganz glücklich darüber, NICHT in eine PKV gewechselt zu haben, denn was ich in meinem Bekanntenkreis dazu höre, ist alles andere als überzeugend.
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04.04.2011 10:22 Uhr von Sir.Locke
 
+9 | -7
 
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also cih würde auf keinen fall zurück in eine gkv wechseln wollen. leistungen (meiner) pkv sind relativ gut und das zum moderaten preis...
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04.04.2011 10:51 Uhr von shathh
 
+13 | -4
 
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Sir.Locke: Bis du arbeitlos wirst und in den Basistarif fällst, weil du nämlich auch nicht wieder zurückwechseln kannst. Dann kannst du schon froh sein, dass dich überhaupt jemand behandelt.


Die PKV ist nur so lange gut, wie man auch ordentlich Knete verdient. Sie verzeiht keine Schwächen. Besonders ältere Leute können a) ihre Beiträge zur PKV gar nicht mehr bezahlen (extrem teuer!) und werden b) nicht oder nur mangelhaft behandelt auf Grund ihres Tarifs.

Da ist mir die GKV doch lieber.
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04.04.2011 11:01 Uhr von w0rkaholic
 
+18 | -4
 
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Die ganzen Krankenversicherungen sind: doch Verarschung. Alle sollten in einen Topf bezahlen, es ist schreiend ungerecht, dass Leute, denen mehr Geld zur Verfügung steht, sich auch noch günstiger versichern können und dafür oftmals sogar bessere Leistungen erhalten.

Bessere Leistung für weniger Geld, aber nur für Leute, die ohnehin mehr Geld haben - wer auch immer sich das ausgedacht hat ist doch ein Vollidiot!

Diejenigen, die richtig viel Kohle haben, nehmen am System quasi überhaupt nicht mehr teil. Ein Millionär beispielsweise sollte in der Regel keine bis wenige Probleme haben, sämtliche Krankenvorsorgeuntersuchungen und Behandlungen selbst zu bezahlen. Das es Ausnahmen gibt, die mehr Geld kosten, als selbst ein einfacher Millionär zur Verfügung hat stimmt zwar, ist aber unwahrscheinlich. Noch unwahrscheinlicher wird´s, wenn der Herr beispielsweise Einkommensmillionär ist, davon gibt es allerdings in Deutschland ohnehin (je nach Quelle) nur zwischen 10.000 und 15.000 Menschen.

Es gibt aber über 800.000 Dollar-Millionäre in Deutschland, und davon sind nur die wenigsten "einfache" Millionäre. Diese Leute können sich (und ihre Familien) und der Regel zu einem Basis-Tarif mit wahnsinnig hohem Selbstbehalt versichern, dann liegt man bei monatlichen Kosten von unter 100,- EUR.

Weniger als 100,- EUR, die vom Millionär zurück ins System fließen, er beteiligt sich also so gut wie garnicht am so genannten Gesundheitssystem. Sollte ihm krankheitsbedingt etwas zustoßen, kann er es ja aus eigener Tasche zahlen. Das mag für den einen oder anderen sogar fair klingen, hat aber mit einer Solidargemeinschaft einfach nichts mehr zu tun.

"Starke Schultern müssen mehr tragen" heißt es so schön aus der Politik, aber Punkte wie die PKV und die Beitragsbemessungsgrenze beweisen in meinen Augen, dass das nicht stimmt und sorgen weiter dafür, dass die Schere zwischen Arm und Reich größer wird.
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04.04.2011 11:15 Uhr von Sir.Locke
 
+4 | -3
 
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@shathh: "Bis du arbeitlos wirst und in den Basistarif fällst, weil du nämlich auch nicht wieder zurückwechseln kannst"

sorry, aber diese aussage ist absoluter blödsinn der immer wieder verbreitet wird. im falle einer arbeitslosigkeit kann und wird dich die pkv aus dem vertrag rauslassen und mindestens die aok muss dich aufnehmen - da in deutschland die kv inzwischen eine pflichtversicherung ist. selbst unter der vorraussetzung das du schon seit jahren in einer pkv bist (ich glaub 7 jahre sind die goldene grenze) gibt es eine einfache lösung - die arbeitsagentur und seine ableger müssen dann die beiträge zahlen. dieses wurde in mehreren gerichtsverfahren so bestätigt.
ich habe den ausstieg aus einer pkv zurück zur gkv übrigens schon hinter mir, bin allerdings jetzt wieder in einer privaten - und alles ohne jegliche probleme...


"Die PKV ist nur so lange gut, wie man auch ordentlich Knete verdient. Sie verzeiht keine Schwächen. Besonders ältere Leute können a) ihre Beiträge zur PKV gar nicht mehr bezahlen (extrem teuer!) und werden b) nicht oder nur mangelhaft behandelt auf Grund ihres Tarifs."

sorry, aber wo hast du den blödsinn her? du selber legst deine tarifdetails fest, ob du nun 100prozent bei der zahnbehandlung haben möchtest, oder 10 massagen im monat, krankengeld usw... dabei zahlst du jahr für jahr immer den selben preis bis auf die normalen erhöhungen die du überall hast. um mal zahlen zu nennen bei mir waren das bis jetzt zwischen nix und 2 euro irgendwas, und das ist vollkommen im rahmen.
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04.04.2011 12:19 Uhr von suppenteller
 
+8 | -1
 
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Bis jetzt voll zufrieden: mit meiner PKV. Bin seit etwa 8 Jahren privat versichert, ein auf mich perfekt zugeschnittener Vertrag zu günstigen Konditionen.
Dazu 3 Monate Beitragsrückerstattung wenn man im Vorjahr keine Arztrechnungen eingereicht hat - das ist ne sehr gute Erziehungsmaßnahme, nicht gleich mit jedem Kleinkram zum Doc zu rennen!
Einziger Nachteil: keine kostenlose Mitversicherung der Familie.

Aber um ehrlich zu sein, gerecht finde ich das System aus GKV, PKV und Beitragsbemessungsgrenze auch nicht. Aber was ist in einer auf Umverteilung ausgelegten Politik schon gerecht?
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04.04.2011 12:35 Uhr von Arktuss
 
+0 | -0
 
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oha: Alles Topverdiener hier?
Für mich stellt sich die Frage gar nicht erst, ich glaube nicht das ich es bis zur Rente schaffe das nötige Einkommen zu haben.

Ansonsten würde ich wohl gerne wechseln, schon alleine weil ich recht selten beim Arzt bin und dafür trotzdem noch viel Geld bezahle muss.
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04.04.2011 13:23 Uhr von d-fiant
 
+4 | -2
 
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PKV macht es genau richtig sie bieten Pakete an und Du suchst aus wofür Du zahlen willst und wofür nicht.

Wer Angst vor dem Alter hat, nimmt halt Vorsorgetarife. Zahlt in jungen Jahren dafür etwas mehr und kriegt im Alter saftige Beitragsnachlässe.

Außerdem rechnet die PKV wenigstens objektiv. Wenn jemand krank ist bei Antragsstellung zahlt er mehr, wer gesund ist, weniger. Ich find das viel realisitischer als diese Massenkonkursveranstaltung genannt GKV.
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04.04.2011 13:33 Uhr von shathh
 
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Sir.Locke: Siehe:
http://www.youtube.com/...
Interessant ist dabei besonders der Patient, der bei seiner PKV 600 Euro für den Tarif zahlen muss und trotzdem nicht behandelt wird!
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04.04.2011 15:20 Uhr von little_skunk
 
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@w0rkaholic: Wenn ich könnte, würde ich auch in eine PKV wechseln. Ich finde die PKV erheblich gerechter als die GKV. Bei der GKV zahle ich mich dumm und dämlich für nichts. Ich zahle die Untersuchungen von tausenden Menschen, die wegen jeder Kleinigkeit zum Artzt rennen und sich am besten gleich mehrfach untersuchen lassen. Ich zahle außerdem für die Leute mit, die ihr ganzes Leben lang alles unternommen haben um möglichst ungesund zu leben und dann im Alter die Quitung dafür bekommen. Zum dank für meine hohen Beiträge, darf ich für meine wenigen Artztbesuche immer mehr Geld auf den Tisch legen.

Soviel zum Thema Gerechte Beiträge...
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04.04.2011 17:20 Uhr von Mario1985
 
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naja: in die PKV zu wechseln in jungen Jahren, mag verlockend klingen. Mit zunehmendem Alter steigen allerdings auch die Beiträge....

Wenn man da keine entsprechende Idee hat um dort wieder rauszukommen, hat man nicht mehr ganz soviel von seiner Rente..... Naja meine Idee existiert schon, aber werde ich nicht offenbaren....
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05.04.2011 10:03 Uhr von Berufspsycho
 
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DNews Niveau: Der Depp, welcher sich Vorstand der Pleitekasse nennt, widerspricht sich selbst. Er äußert dass mehr in die Private wollen als anders herum. Gleichzeitig beweisen Umfragen dass ehemalige GEK Versicherter seit der Fusion unbedingt raus wollen. Was für ein armes Zeugnis...
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05.04.2011 15:29 Uhr von Bloedi
 
+1 | -1
 
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Ich sehe die Entwicklung der PKV sehr kritsch und böse..

Leider ist die Meldung zu diesem Thema nicht sehr detailliert, aber ich persönlich sehe für die private Krankenversicherung und die diese finanzierenden Mitglieder keine gute Zukunft.

Ich selbst bin bei der Inter Versicherung als Student registriert und sollte im Jahr 2009 mit monatlich ca. 85,- € einsteigen können.
Aufgrund gesundheitlicher Gegebenheiten (Kreislauf und Heuschnupfen) hab ich 45,- € mehr bezahlt, was einer Einstiegsprämie von 130,- € monatlich entsprach.

Nun heulen ja die gesetzlich Versicherten permanent herum, weil sie 5,- € mehr im Monat zahlen müssen, was der realen Kostenbelastung im Gesundheitssystem aber nichtmal ansatzweise entspricht, da die privat versicherten im Grunde genommen den gesamten Kostenschub finanzieren und viele Ärzte auch nur noch existieren können, weil sie private Patienten haben.

Meine eigene monatliche Prämie hat sich nämlich bis zum heutigen Tag von ursprünglichen 130,- € auf geschlagene 235,- € im Monat erhöht.


Diese Entwicklung halte ich für untragbar. Wenn die Kosten schon in einem geringen Zeitraum von ungefähr 3 Jahren derartig ansteigen, dann frage ich mich schon ernsthaft, wo das mal hinführen soll? Zahlen wir dann in weiteren 3 Jahren 450,- € im Monat..?

Mich persönlich interessiert schon sehr, wie sich diesen Irrsinn unsere Regierung eigentlich vorstellt.. und was in 5 Jahren dann 50 Jährige bezahlen sollen? Deren Prämie würde ja dann in Richtung 1.000,- € monatlich reichen, wenn man diesen Steigerungswahnsinn fortführen würde.


Die private Krankenversicherung ist meiner Auffassung nach kein Prestige-Mittel mehr im Gewerbe der Medizin, sondern ein Indikator für den Zusammenbruch des kompletten Krankensystems und möglicherweise des Kapitalismus selbst.


Dieser Irrsinn ist kaum noch zu finanzieren.. und dabei stellt die Inter Versicherung ja noch eine der besten privaten Krankenversicherungen dar, was Leistung und Preis betrifft.

In jedem Fall muß sich die Regierung dringende Gedanken machen, weil das so nichtmehr weitergehen darf.
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05.04.2011 15:34 Uhr von Bloedi
 
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ja.. de-fianti das ist grundsätzlich richtig, aber wo soll das denn noch hinführen?

Die finanzielle Belastung ist absolut abartig, weil wir die Pleite der gesetzlichen Versicherungen bezahlen.. und als Notärsche herhalten..

Im Ergebnis wird die heutige Entwicklung dazu führen, daß die private Krankenversicherung von immer weniger Menschen noch bezahlbar ist und sie viele nichtmehr behalten können und wollen..
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05.04.2011 15:37 Uhr von Bloedi
 
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Matthias1979.. wenn das so weiter geht dann werde ich genau das tun.. und selbst bezahlen, weil es wirklich bald billiger ist, nur zu bezahlen, wenn man wirklich zum Arzt geht, weil die monatliche Belastung absolut abartig geworden ist..

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