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Griechenland: 17,5 Monatsgehälter bei ehemaligem Staatskonzern

Mitarbeiter des griechischen Konzerns ELPE erhalten jährlich 17,5 Monatsgehälter. Mitarbeiter des teilstaatlichen Unternehmens, welches Öl-Derivate verarbeitet und ein Tankstellennetz betreibt, arbeiten nur 197 statt 213 Tage pro Jahr, wie es griechischer Durchschnitt ist. Es herrscht die 38-Stunden-Woche.

Dazu kommen rund 100 Zulagen. Neben Kindergartenplätzen gibt es - trotz Verpflegungszuschuss - freies Kantinenessen, jährlich einen viertägigen Gratisaufenthalt in einem 4-Sterne-Hotel, "Ledigenzuschlag" für Unverheiratete ab 35 sowie neben regulären zweijährigen Lohnerhöhungen alle fünf Jahre ein Treuezuschuss.

Das Durchschnittsgehalt liegt bei 86.000 Euro jährlich, so etwa gibt es eine Kellnerin mit 74.000 Euro Jahreslohn auf der Gehaltsliste. Gleichzeitig liegt die Produktivität der Beschäftigten 60 Prozent unter EU-Durchschnitt. Trotzdem macht das Unternehmen Gewinn: 2010 lag dieser bei 180 Millionen Euro bei einem Umsatz von 8,5 Milliarden Euro.


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WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Wirtschaft, Griechenland, Firma
Quelle: blog.handelsblatt.com

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.04.2011 18:55 Uhr von lealoKay
 
+42 | -1
 
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schoen zu wissen: dass ich alles falsch mache....
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03.04.2011 18:59 Uhr von Mankind3
 
+21 | -0
 
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auf: nach Griechenland :D
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03.04.2011 19:04 Uhr von xjv8
 
+20 | -1
 
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74000€: Jahresgehalt für eine Kellnerin? RESPEKT! Wenn ELPE noch eine Halbtagsstelle für mich hätte, würde ich auch kellnern.
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03.04.2011 19:39 Uhr von ZzaiH
 
+8 | -0
 
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schön zu sehen: wo das geld landet
aber immerhin schreibt der konzern noch schwarze zahlen, bei dem produkt kein wunder
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03.04.2011 20:00 Uhr von jkhulk
 
+8 | -0
 
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Nun: kann man erahnen wie alle anderen sich den sack vollstopfen.
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03.04.2011 20:45 Uhr von Timmer
 
+3 | -0
 
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Korrigiert mich wenn ich falsch liege: Aber "nur" 180 Millionen Euro gewinn bei fast 9 Milliarden Euro Umsatz klingt für mich doch wenig. Ich mein, schön das die da trotzdem Gewinn fahren und der Betrieb anscheinend sehr gut zu den Mitarbeitern ist, nur wow...ich glaub ich werd Grieche, aber diese Zahlen, ist sowas normal?
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03.04.2011 21:06 Uhr von no_trespassing
 
+3 | -0
 
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Solange es privatwirtschaftlich ist, ok: Wenn es aber ein Staatskonzern ist, braucht man sich nicht wundern, dass das Land kein Geld mehr hat.
Dem Staat fehlen dann die Einnahmen. Es gibt Staatsfirmen, die einem Lokführer 300.000 EUR p.a. zahlen.
Auf diese Weise ziehen die die EU-Mittel raus.
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03.04.2011 21:31 Uhr von pitgcbl
 
+3 | -1
 
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die habens ja: und sowas unterstützen wir, eine schande.
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03.04.2011 22:14 Uhr von KingPiKe
 
+1 | -0
 
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@Timmer: Lieber so, als wenn das Unternehmen immer mehr Gewinn rausschlagen will. Wo das endet, haben wi ja schon ft genug gesehen: Entlassungen, Verschiebung in Billiglohnländern, weniger Gehalt und längere Arbeitszeiten.
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03.04.2011 22:36 Uhr von Zephram
 
+2 | -0
 
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So und nicht anders sollte es sein! Bloss, warum ist das nicht für alle so ? Und warum für so wenige hierzulande ? In beiden Ländern machen die Firmen anscheinend Milliardengewinne...

jm2p Zeph
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03.04.2011 23:21 Uhr von Mario1985
 
+1 | -0
 
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LOL: trotzdem noch Gewinn....

naja gemessen am Umsatz ne relativ schlechte Umsatzrendite...... 2% ca. In " normalen" Unternehmen wird in etwa mit Umsatzrenditen von 10% gerechnet....Nur das mal zum Vergleich....
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04.04.2011 00:42 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+2 | -0
 
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Wer kann sich noch erinnern wie sich soziale Marktwirtschaft anfühlte?
.
Hier partizipieren die Beschäftigten offenbar unmittelbar am Unternehmensgewinn. Statt Gewinne an den Casinos zu verzocken und seine Beschäftigten zu knechten, erhalten die Beschäftigten Lohn, Rente, Prämien und Freizeit. Davon profitiert selbstverständlich auch der Binnenmarkt, so etwa der Dorfbäcker oder das Kiosk an der nächsten Straßenecke. Rund 85% im Süden besitzen Eigentum und somit wesentlich mehr Netto vom Brutto als im "XXL-Aufschwungs-Deutschland" Westerwelles, der sich leider nur in den Büchern der Banken wiederfindet.
.
Und genau deshalb gefährdet diese griechische Art von Sozialismus das Geschäftsmodell des Herrn Ackermann. Was ließen sich von den Gewinnen nicht für wunderbare Wetten abschließen oder Wettschulden privater Banken sozialisieren. Dazu müsste man die Beschäftigten künftig nur die Sozial- und Alterversorgung wegnehmen und obendrein staatlich lohnaufstocken...
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04.04.2011 01:08 Uhr von Putzmelone
 
+1 | -0
 
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das haben wir doch schon lange wir haben 24 Monatsgehälter für 4 jahre Arbeit.
Ich werde ab heute den Armen eine Spende machen die brauchen es wirklich.
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04.04.2011 02:05 Uhr von Floppy77
 
+1 | -0
 
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Was für ein Hohn, dass Deutschland denen das finanzieren muss. Da kommt mir alles hoch. Deutschland sollte keine Unterstützung gewähren, bis unsere Löhne und Gehälter auf griechischem Standart sind.
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04.04.2011 07:54 Uhr von wordbux
 
+1 | -1
 
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Griechenland: Man kann sich alles erlauben wenn es genügend andere gibt die einen unterstützen.
Diese EU ist unser Ruin.
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06.04.2011 11:00 Uhr von Il_Ducatista
 
+1 | -0
 
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tja: eine alte chinesische Spruchweisheit (Kung Fu 5tes vorchristliches Jahrtausend) sagt: Wer arbeitet ist ein armer Hund denn er hat keine Zeit zum Geld veridenen,
Ein durchschnittliches Gehalt von 80.000 Teuro und dafür im mediterranem Umfeld leben: raus an die Autobahn und Daumen hoch

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