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"Tiertafel Deutschland" fordert kostenlose Behandlung für Tiere von Arbeitslosen

Die "Tiertafel Deutschland" fordert, dass Hartz IV-Empfänger in Zukunft ein Recht auf kostenlose Behandlung ihrer Haustiere bekommen. Die Verantwortlichen sehen es seelisch und gesellschaftlich als sehr wichtig an, dass auch Hartz IV-Empfänger ihre Haustiere behalten und versorgen können.

Laut der niedersächsischen Ärztekammer, die diese Forderung strikt zurückweist, können Hartz IV-Empfänger bereits jetzt einen Antrag auf Kostenminderung stellen, über dessen Gültigkeit ein Gremium entscheidet. Aber für den Deutschen Tierschutzbund ist diese Möglichkeit nicht ausreichend.

Hauptsächlich kritisieren Tierschützer die lange Bearbeitungszeit der Anträge, die für Notfälle einfach zu lang ist. Deshalb behandeln in manchen Großstädten einige Tierärzte oder Vereine diese kranken Haustiere bereits kostenlos. In einigen Städten gibt es außerdem Futtertafeln für die Tiere.


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WebReporter: Susi222
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Deutschland, Tier, Hartz IV, Behandlung, kostenlos, Tiertafel
Quelle: www.goettinger-tageblatt.de

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43 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.04.2011 13:19 Uhr von Mixuga
 
+57 | -9
 
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gleich gehts wieder los und es werden die ersten kommentare kommen, in denen gesagt wird, dass haustiere luxus sind und den H-IV-Empfängern solcher Luxus nicht zusteht.

Ich war verdammt lange auf H-IV und meine beiden Kater hab ich schon gehabt, bevor ich arbeitslos wurde und um nichts in der Welt würde ich die beiden hergeben. Lieber hungere ich selbst, als dass meine beiden katerchen nix zu fressen haben. Sie sind wie Kinder, die nie erwachsen werden und für Kinder hat man zu sorgen und wird jede Hilfe dankbar annehmen.
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03.04.2011 13:24 Uhr von Really.Me
 
+27 | -3
 
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Dafür: Das Tier kann schließlich absolut nichts dafür wer sein "Herrchen" ist.
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03.04.2011 13:29 Uhr von Wieselshow
 
+26 | -3
 
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Bin dafür, viele gehen mit ihrem kranken Tier nicht zum Arzt, weil es einfach teuer wird.
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03.04.2011 13:33 Uhr von PapaDerMandy
 
+30 | -62
 
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03.04.2011 13:35 Uhr von Really.Me
 
+18 | -9
 
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@ PapaDerMandy: Ganz deiner Meinung allerdings sollte man unter der Arbeitslosigkeit nicht das Tier leiden lassen.
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03.04.2011 13:38 Uhr von Mixuga
 
+35 | -10
 
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@PapaDerMandy: "Wer sich ein Tier leisten will, der soll arbeiten gehen"

Würdest Du Dein Kind weggeben, wenn Du arbeitlos wirst?
Glaub mir: Haustiere leiden auch, wenn sie in ein neues zu Hause weggegeben werden und letztlich ist es billiger die Tiere der Arbeitslosen zu subventionieren als sie in Tierheimen unterzubringen.
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03.04.2011 13:40 Uhr von hohesC
 
+21 | -6
 
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Ich hätte auch: so gern ein Hund oder eine Katze, aber ich muss vollzeit arbeiten :,(
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03.04.2011 13:42 Uhr von LoneZealot
 
+13 | -43
 
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03.04.2011 13:44 Uhr von TeleMaster
 
+21 | -1
 
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Völlig kostenlos muss nicht unbedingt sein, aber ein kleiner Zuschuss für Notfälle oder Operationen halte ich für angemessen - diesen Zuschuss sollte man allerdings auch Geringverdienern zugestehen. Ich sehe es ähnlich wie Mixuga; wer ein Tier besitzt und dann irgendwann arbeitslos wird, dem sollte man den "Gefährten" nicht wegnehmen. Viele H4´ler sind bereits jetzt schon einsam in unserer kaputten Gesellschaft.

Nicht nachvollziehen könnte ich, wenn jemand, der bereits arbeitslos ist, sich dann einen Hund anschafft; ein Wellensittich oder eine Ratte würde zur Geselligkeit auch ausreichen.
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03.04.2011 13:46 Uhr von TheBearez
 
+26 | -4
 
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dafür: Natürlich dürfen H-IV Empfänger Haustiere halten !


Wer ein Haustier haben will, der soll es auch kriegen.

Schon allein deswegen, da es viel zu viele Tiere in Heimen gibt, die nicht mal mehr alle Tiere versorgen können!


Und Haustiere sind ungemeine psychische Unterstützung.

Vor allem HartzIV Empfänger würde dies gut tun, da sie von der Arbeitslosigkeit deutlich gezeichnet sind und ein Tier da-neben der Familie- gut Trost schenken kann.
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03.04.2011 13:48 Uhr von Mixuga
 
+22 | -6
 
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@LoneZealot: "Das nenne ich typisch deutsche Denkweise, das Tier hat Vorrang vor dem Kind."

Dein Denkfehler: Du setzt voraus, dass ich Kinder habe. Hätte ich gern aber ist leider unmöglich. Und so wie für mich sind Haustiere auch für viele andere menschen ein Kinderersatz. So etwas nennt man "emotionale Nutztiere". Für viele alleinstehende Arbeitslose sind ihre Haustiere oft der letzte Halt.
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03.04.2011 14:03 Uhr von hofn4rr
 
+9 | -14
 
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kostenlos: tiere können nicht einfach so kostenlos medizinisch versorgt werden, zumindest ist mir kein tierarzt bekannt der für nichts die haustiere irgendwelcher leute behandelt.

genausowenig wie ein gewöhnlicher hausarzt wohl kaum auf seine 10000 euro im monat verzichten möchte, wenn er blitzdiagnosen fabriziert.

soll etwas, egal was, nur weil es sich ein arbeitsloser nicht leisten, von der gesellschaft getragen werden?

die antwort darauf ist selbstverständlich "nein".

die verantwortung für ein tier trägt der halter, nicht die gesellschaft.

den vergleich zwischen kind und haustier verbitte ich mir =>
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03.04.2011 14:04 Uhr von LoneZealot
 
+7 | -26
 
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03.04.2011 14:08 Uhr von Mixuga
 
+12 | -2
 
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@hofn4rr: "tiere können nicht einfach so kostenlos medizinisch versorgt werden, zumindest ist mir kein tierarzt bekannt der für nichts die haustiere irgendwelcher leute behandelt."

Wo steht geschrieben, dass der Tierarzt für lau arbeiten soll? Nirgendwo! Es geht schlichtweg darum, dass Arbeitslose einen Zuschuss für die ärztliche behandlung ihrer haustiere bekommen und das ist für die Kommunen garantiert billiger, als wenn die Arbeitslosen ihre Haustiere ins Tierheim bringen müssen, Wo sie außerdem noch gefüttert und anderweitig versorgt werden müssen.
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03.04.2011 14:18 Uhr von knuddchen
 
+8 | -3
 
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Ich: wäre auch dafür, das diese Tiere kostenlos behandelt werden. Wenn man so schon die Preise sieht, die mir meine beste Freundin genannt hat, was das alles kostet, dann grauts mir echt schon ein Haustier zu halten, da ich selber Hartz IV-Empfänger bin. Außerdem bezahlt man ja schon Haufen Hundesteuer für die Hunde. Wie es bei anderen Tieren aussieht weiss ich nicht. Manchmal frag ich mich echt wofür die Hundesteuer eigentlich ist.

[ nachträglich editiert von knuddchen ]
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03.04.2011 14:23 Uhr von Mixuga
 
+10 | -1
 
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@LoneZealot: Solch eine Einzelfallklärung ist aber praktisch kaum möglich. Die leistungsabteilungen der ARGEn sind ja jetzt schon überlastet. Schon allein wenn die eine Betriebskostenabrechnung sehen ist bei denen alles aus, weil deren Prüfungen eine Sache von Immobilienkaufleuten ist und die Sachbearbeiter davon keinen blassen Schimmer haben. Meine Leistungsbearbeiterin hat es nicht mal auf die Reihe gekriegt, die Gasabrechnung richtig zu lesen. Bevor die irgendeine Einzelfallprüfung für das haustier auf die Reihe kriegen ist das arme Tier jämmerlich verreckt.
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03.04.2011 14:52 Uhr von hofn4rr
 
+3 | -10
 
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@Mixuga: >> .. Es geht schlichtweg darum, dass Arbeitslose einen Zuschuss für die ärztliche behandlung ihrer haustiere bekommen ... <<

wenn es nur darum geht, frage ich mich gerade für was?

ich kenne keinen arbeitslosen, oder h4-empfänger, der sich kein haustier leisten könnte (außer pferde oder die richtung).

kostspielige behandlungen von haustieren sind die ausnahme.
in der regel werden schwer kranke haustiere eingeschläfert, was sich derzeit jeder halter eines haustieres leisten können sollte.

ansonsten gibt es auch noch für arbeitende und nicht arbeitende die alternative einer krankenversicherung.
http://www.vergleichen-und-sparen.de/...

die kosten dafür scheinen überschaubar zusein =>

p. s.
spätestens wenn wieder mal schlechtere zeiten anbrechen sollten (außerhalb des vorstellungsbereiches von bedürftigen), übernimmt die kommune gerne die kosten fürs einschläfern, inklusive kadaververwertung =>
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03.04.2011 15:17 Uhr von Mixuga
 
+7 | -5
 
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@hofn4rr: "kostspielige behandlungen von haustieren sind die ausnahme.
in der regel werden schwer kranke haustiere eingeschläfert, was sich derzeit jeder halter eines haustieres leisten können sollte."

Ob du es glaubst oder nicht: Verantwortungsvolle Tierhalter schläfern das Tier nicht einfach ein, weil es schwer krank ist sondern tun es erst, wenn das Tier darum bittet. Aber für Dich ist das wahrscheinlich nur ein Märchen aus einer anderen Welt.

"ansonsten gibt es auch noch für arbeitende und nicht arbeitende die alternative einer krankenversicherung.
http://www.vergleichen-und-sparen.de/"

Dann verbinden wir doch einfach beide Ideen: Arbeitslose, die nachweislich ihr Haustier bereits vor Beginn der Arbeitslosigkeit hatten, bekommen von der ARGE die Kosten für die Tierkrankenversicherung erstattet. Vielleicht könnte man ja noch über die kosten für Impfungen und Kastration/Sterilisation diskutieren...

"spätestens wenn wieder mal schlechtere zeiten anbrechen sollten (außerhalb des vorstellungsbereiches von bedürftigen), übernimmt die kommune gerne die kosten fürs einschläfern, inklusive kadaververwertung => "

Die "kadaververwertung" übernehme ich selbst auf dem örtlichen Tierfriedhof. Für einen Kater, der jetzt schon über 10 Jahre mein treuer Begleiter ist, ist es mir wert.
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03.04.2011 15:45 Uhr von Podeda
 
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03.04.2011 16:04 Uhr von gamer9991
 
+6 | -3
 
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Nichts für ungut, aber man kann es ja mit dem Tierarzt bereden und die Impfung oder was auch immer in mehreren Raten abstottern...

Ist bei mir das gleiche ich bin Schüler und hab 2 Katzen und hab nicht immer gleich 100 Euro bar auf der Kralle um die Untersuchung & Impfungen gleich zu zahlen....
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03.04.2011 16:08 Uhr von cob060691
 
+18 | -9
 
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podeda: Wenn ich lese, dass sich Leute aufregen, wenn man Tiere und Menschen gleichsetzt, dann fange ich laut an zu lachen xD
Entschuldige, aber deine Dummheit und Ignoranz ist so lächerlich, dass ich diesen Kommnetar erst nach einem mehrminütigem Lachflash schreiben konnte.
Menschen sind Tiere und das sogar die grausamsten auf der Welt.
Und denk dran, er scheißt auf die Wiese vor deinem Haus, weil du das Haus auf sein ehemaliges Territorium gebaut hast. Du bist der Eindringling, aber du bist anscheinend viel zu dämlich um das zu sehen.
Zur News: Gute Sache von der Tiertafel, weiter so!
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03.04.2011 16:17 Uhr von Podeda
 
+6 | -16
 
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03.04.2011 16:21 Uhr von Mixuga
 
+9 | -7
 
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@cob060691: bleib ruhig! Diese Ignoranten wissen nicht, dass die Menschen mit der Enwicklung der Sprache andere Kommunikationsformen verlernt haben. Sie halten es schlichtweg für unmöglich, dass Tiere mit uns reden können, weil sie nicht zuhören können.
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03.04.2011 16:30 Uhr von Podeda
 
+6 | -18
 
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03.04.2011 16:32 Uhr von Lilium
 
+6 | -4
 
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Oh mann: Wenn ich hier so einige Kommentare lese krieg ich eine Krise.. schließe mich der Meinung von Mixuga & co durchaus an..
Eine Förderung sollte allerdings auch für Geringverdiener gelten..

Achso und an den Spezialisten der meinte eine Ratte sei ein geeignetes Haustier für einen H4´ler. Ehhh eher nicht... Ich besitze selbst 3 Farbratten und ab 2Jahren + sind die Tiere nicht nur extrem Krankheitsanfällig sondern bekommen auch gerne Tumoren... meine monatlichen Tierarztkosten belaufen sich auf 80€ die ich nur decken kann da ich aufgrund meiner guten Noten mit einem Stipendium gefördert werde. Ratten sind definitiv keine geeigneten Haustiere..ferner kann JEDES Tier eine Menge Geld kosten wenn es krank wird.. und jedes Tier kann krank werden.

Und zu dem coolen Statement punkto sogar die Nazis haben die Tiere gut behandelt... ehm..wer hat nochmal an seinen geliebten deutschen Schäferhunden Experimente durchgeführt? Ja das muss Stalin gewesen sein...

"Hitler hatte zuvor die Wirksamkeit der Blausäure-Kapseln, die sich zum Zwecke des Freitodes im Bunker befunden hatten, an Blondi testen lassen.[6]"
http://de.wikipedia.org/...

[ nachträglich editiert von Lilium ]

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