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"taz" deckt auf: Schleichwerbung in Printmedien

In deutschen Printmedien ist Schleichwerbung oft gängige Praxis - zu diesem Ergebnis kam eine verdeckte Recherche der "taz". Getarnt als Mitarbeiter einer Werbeagentur rief ein Journalist bei zehn verschiedenen Verlagshäusern an und erhielt von einigen erstaunliche Angebote.

Bei der "Frankfurter Rundschau" zum Beispiel erstellte man für die vermeintliche Werbeagentur ein Seitenlayout für Artikel zum Thema Geldanlagen in Österreich - Inhalte sollten von der Agentur geliefert werden. Beim "Handelsblatt" hingegen wurde Werbung fast vollständig abgelehnt.

Die "taz" untersuchte zehn verschiedene Medien zunächst verdeckt, anschließend wurden die Chefredakteure zu Schleichwerbung befragt.


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WebReporter: dylkto87
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Werbung, Zeitung, taz, Schleichwerbung, Printmedien
Quelle: www.taz.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.04.2011 12:37 Uhr von dylkto87
 
+8 | -6
 
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Mehr Infos gibt es in dem sehr ausführlichen Ergebnis der Recherche in der Quelle. Schön, dass sich aus den Reihen der Printmedien mal einer traut einen solchen Vorstoß zu wagen. Endlich wieder aufdeckender Journalismus. Weiter so.
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03.04.2011 13:09 Uhr von Klassenfeind
 
+3 | -6
 
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Ach, gottchen Jeder braucht ´nen kleinen Nebenverdienst..nicht war..
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03.04.2011 13:39 Uhr von Sir.Locke
 
+6 | -4
 
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uih, wer hätte das denn erwartet? [/ironie]
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03.04.2011 13:53 Uhr von hohesC
 
+25 | -0
 
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Diese News: ist schleichwerbung für das Handelsblatt ;)))
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03.04.2011 14:22 Uhr von WaveSix
 
+14 | -3
 
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Dieses rote Klopapier beleuchtet aber auch Themen die von anderen Klorollen versteckt oder verfälscht wiedergegeben werden
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03.04.2011 14:24 Uhr von killerkalle
 
+3 | -3
 
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Die Zeitungen: heutzutage ob groß oder klein sind alles Propagandablätter auch das was als vermeintliche Nachricht oder News durchgeht zielt auf irgendetwas ab ....nene lieber internet
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03.04.2011 14:41 Uhr von dylkto87
 
+2 | -0
 
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@killerkalle: Lieber Internet also? Woher kommen denn die Nachrichten hier? Von denselben Autoren, Pressagenturen, Medien, oder nicht? Wo auch immer man seine Nachrichten herholt, für mich gilt grundsätzlich: Vergleich anstatt von einseitiger Berichterstattung. Gut, dass wir noch eine breite Masse an Medien haben, auch wenn es manchmal undurchsichtig erscheint, wer zu wem gehört gibt es zumindest noch politische Richtungen, denen sich die Medien bedienen. Erkennen kann man die zum Beispiel an Beteiligungen von Parteien. Aber nur weil die Sachen im Internet erscheinen sind sie noch lange nicht besser als gedruckt.
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03.04.2011 14:42 Uhr von WaveSix
 
+2 | -1
 
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@ BastB: Du hast recht, neutrale Zeitungen gibt es nicht und natürlich verfälscht auch die Taz. Aber man sollte auch die Probaganta auch im blick haben. Nicht vergessen "Brain.exe" immer einsetzen. ;)
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03.04.2011 14:57 Uhr von Spellingnazi
 
+5 | -1
 
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Sehr gut! Hab mir mal den Artikel komplett angeschaut und alle meine Vermutungen wurden bestätigt. Sehr gut und vielen Dank an die taz!

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