02.04.11 19:27 Uhr
 1.843
 

Nordrhein-Westfalen: Der Verbleib von 2.285 Brennelementkugeln ist unklar

Der Verbleib von 2.285 Brennelementkugeln, darin sind circa 2,2 Kilogramm Uran 235 und 23 Kilogramm Thorium 232 enthalten, aus dem Forschungszentrum Jülich (Nordrhein-Westfalen), ist derzeit vollkommen unklar.

Svenja Schulze (SPD), die Wissenschaftsministerin von Nordrhein-Westfalen vermutet, dass die Brennelementkugeln im Forschungsbergwerk Asse (Niedersachsen) gelandet sind.

"Ein erschreckendes Beispiel, wie lax mit radioaktiven Stoffen hier umgegangen wurde", so Hans Christian Markert von den Grünen.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: rheih
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Nordrhein-Westfalen, Verbleib, Brennelement
Quelle: www.wdr.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Nigeria: Mindestens 200 Tote beim Einsturz einer Kirche in der Stadt Uyo
Türkei: Doppelanschlag in Istanbul - Mindestens 29 Tote und 166 Verletzte
Gasexplosion nach Zugunglück in Bulgarien

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
02.04.2011 20:13 Uhr von artefaktum
 
+17 | -0
 
ANZEIGEN
Wer hat denn nicht schon mal was verlegt? Aber mal im Ernst: Da war doch schon mal so was ähnliches. Da wurde in einem deutschen Atomendlager nicht richtig darüber Buch geführt, was da genau und wie viel eingelagert worden ist. Da war dann nach einer Prüfung nach vielen Jahren deutlich mehr radioaktiver Atommüll(!) vor Ort als man dachte.

Jedes halbwegs mittelmäßige Lager hat heute eine Softwarelösung die exakt über den Lagerbestand und Lagerort (häufig sogar in Echtzeit) Auskunft gibt. Wie macht man das in Atomkraftwerken? Auf alten Notizzetteln? Nach Erinnerung? Der Praktikant? Homer Simpson läßt grüssen ...
Kommentar ansehen
02.04.2011 20:32 Uhr von LocNar
 
+7 | -1
 
ANZEIGEN
Kaum zu glauben dass im bürokratischen Deutschland so eine hochbrisante Ware einfach so verloren geht.
Kommentar ansehen
02.04.2011 21:25 Uhr von Floppy77
 
+7 | -3
 
ANZEIGEN
Einfach: mal die Kontos der Verantwortlichen checken oder auf dem Parkplatz schauen was die Leute da so für Autos fahren...dann wird man den Schuldigen schon finden.
Kommentar ansehen
02.04.2011 23:25 Uhr von Biliner
 
+4 | -2
 
ANZEIGEN
Solange: 10 Personen mit irgendwelchem Schriftkram beschäftigt sind geht immer mal was verloren. Und ob da 2200 Brennelemente verloren gegangen sind glaube ich nicht. Diese sind eingelagert aber es fehlt halt ein Schriftstück darüber. Muß man halt ein wenig suchen.
Na und?
Und jetzt Minuse.

[ nachträglich editiert von Biliner ]
Kommentar ansehen
03.04.2011 02:06 Uhr von EdwardTeach
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Tja: solche Stoffe sind ja auch nicht so furchtbar wie 15 Cent, die vergessen wurden zu bezahlen, wofür es aber mindestens 2 Aktenstapel für eine Person gibt.

Ehrlich, sowas macht sauer.
Kommentar ansehen
03.04.2011 02:48 Uhr von hofn4rr
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
unklar: man muss das ganze auch mal positiv betrachten wenn man bedenkt das sich durch den unklaren verbleib eine menge unkosten bei der endlagerung einsparen läßt =>

mit jeder einzelnen kugel können gleich mehrere haushalte kostengünstig und klimafreundlich über jahre hinaus beheitzt werden.

durch die lockerung diverser strahlengrenzwerte läßt sich auch weiterhin unbedenklich gemüse anbauen.

man muss nur wollen, dann geht alles =>
Kommentar ansehen
03.04.2011 03:09 Uhr von chrisli
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Zum glück fehlen noch 15 - 47kg bis zur kritischen Masse von Uran 235
Kommentar ansehen
03.04.2011 10:13 Uhr von K.T.M.
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
So ne Kugel konnte man doch letztens bei eBay ersteigern. Da werden sicherlich einige der 2285 Kugel auch als Souvenir in irgendeiner Schrankwand gewandert sein.
Kommentar ansehen
03.04.2011 11:05 Uhr von Mixuga
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
die sollten mal bei ebay suchen:

http://www.shortnews.de/...

Refresh |<-- <-   1-9/9   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2016 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Nigeria: Mindestens 200 Tote beim Einsturz einer Kirche in der Stadt Uyo
Milliardenkosten - Ölkonzerne müssen alte Bohrinseln abbauen
Fußball/1. Bundesliga: Bayern München schickt Weißwurst-Prämie nach Ingolstadt


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?