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Nach harter Kritik von Ver.di: Netto führt endlich Mindestlohn ein (Update)

Der Supermarkt-Discounter Netto musste sich vor kurzem mit der harten Kritik der Gewerkschaft Ver.di auseinandersetzen. Netto wurde vorgeworfen, Lohndumping zu betreiben, da sie angeblich nur 5,50 Euro Stundenlohn zahlen und sich ihre Arbeiter von den Jobcentern holen (ShortNews berichtete).

Netto hat jetzt darauf reagiert. Ab sofort erhalten bundesweit alle Aushilfen von Netto einen Mindestlohn von 7,50 Euro pro Stunde. Tarifliche Zulagen gibt es zusätzlich.

"Ein partnerschaftliches Verhältnis zu unseren Mitarbeitern sowie eine faire Zusammenarbeit mit unseren Betriebsräten hat für uns oberste Priorität", sagte Franz Pröls, Geschäftsführer von Netto Marken-Discount. Er erklärte aber auch, dass es einige Mitarbeiter gibt, die über zehn Euro Lohn erhalten.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Update, Kritik, Mindestlohn, Netto, Ver.di
Quelle: www.focus.de

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.04.2011 19:09 Uhr von Rainer_Langhans
 
+19 | -18
 
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Also Sorry: aber wenn es immer wieder genügend "Affen" gibt - die für so wenig arbeiten gehen... = schlimm und selber Schuld.
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02.04.2011 19:26 Uhr von tobe2006
 
+9 | -1
 
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jou: sehs bei meiner freundin.
macht bei nem netto ausbildung, die musste eigentlich immer 6tage die woche arbeiten und eignetlich immer 10std/tag! und selbst wennse 2ma die woche schule hatte musste se trotzdem 4tage schaffen... abartig was da abging..aber NIEMAND traute sich dort was zu sagen aus angst vor ner kündigung (ja ich weiß geht grad bei azubis net so leicht) aber trotzdem.. die war auch regelmäßig richtig fertig (psychich) von dem lade... hat in de berufsschule nur scheiß noten geschrieben weilse keine zeit zum lerne hatte und dann noch anschiss vom chef bekomm..

jetz konnte se endlich vor ca nem monat die filiale wechseln. und komischerweiße klappt da alles... ganz normale 8std/ am tag. immer ne 5tage woche...etc.
schon komisch das ganze...

trifft ja auch genau auf das zu was heimkind geschrieben hat
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02.04.2011 19:42 Uhr von CrazyWolf1981
 
+14 | -0
 
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Dass die Arge da mitmacht: wundert mich net. Die schönen damit die Arbeitslosenzahlen obwohl kaum jemand von dem Geld leben kann. Das ist bei denen zumutbar und wenn sich einer weigert das mitzumachen bekommt er keine Kohle mehr. Die hats auch nie interessiert wenn die Leute an Call-Center verschleudern die damals ja nur Leute am Telefon übern Tisch gezogen haben.
Ich muss von meiner Arbeit (40 Stunden Woche) leben können und die Arbeit mit gutem Gewissen machen können. Auf alles andere würde ich mich nicht einlassen.
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02.04.2011 19:51 Uhr von n25
 
+4 | -0
 
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Ach das hat oberste Priorität?
Deswegen muss sich erst jemand beschweren, damit jemand reagiert!
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02.04.2011 19:53 Uhr von Really.Me
 
+3 | -19
 
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02.04.2011 20:16 Uhr von Petabyte-SSD
 
+7 | -4
 
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@Rainer: Genau so ist es.
Kenne etliche Deppen, die für 900 oder 1000 EUR/Monat schuften gehen.
Wenn man dann Miete und die Kosten für das Auto(Notwendiges Übel) abzieht, dann ist ein Hartz4 Empfänger ein König dagegen(Und braucht nciht Malochen)
Wenn jeder diese niedrig bezahlten Arbeiten verweigern würde, dann würden auch die Löhne steigen.
Unterm Strich wäre die Belastung für die Allgemeinheit auch nciht höher, weil mehr Leute arbeiten würden, statt Stütze zu beantragen
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02.04.2011 20:45 Uhr von Really.Me
 
+3 | -16
 
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02.04.2011 21:55 Uhr von CoffeMaker
 
+13 | -1
 
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"Wenn die Leute es nicht schaffen sich einen Ausbildungsplatz zu suchen um dann eine Chance auf einen fair bezahlten Job zu haben finde ich es richtig das sie vom Amt zu soetwas gezwungen werden."

Keine Ahnung wo du lebst, aber bei (offiziellen) 3 Millionen Arbeitslosen drückt das die Löhne ohne Ende und das nicht nur für Helferjobs. Der Arbeitgeber sagt sich "irgendeinen Bekloppten der für 5€ Brutto arbeitet findet sich schon".

Helferjobs müssen auch getan werden, wer soll sie sonst tun? Das heißt aber nicht das man denjenigen unterbezahlt und er sich die andere Hälfte vom Amt holen soll. Dann kann er gleich mal zu Hause bleiben weil dann ist es egal ob der Arbeitslose Geld vom Amt sich in die Tasche steckt oder der Arbeitgeber vom Amt kassiert (weil das Geld was vom Amt für den Arbeiter aufgestockt wird spart er sich).
Wenn einer Arbeitslosenhilfe kassiert ist das Pfui, wenn ein Arbeitgeber Jobs gibt wo man noch zum Amt muss um leben zu können dann wird sowas von Huldigung verlangt (ich komm da ausm Grinsen nicht raus) weil sie ja Jobs geben, das die sich die Taschen vollstopfen auf Kosten der Gesellschaft will da keiner sehen, Hauptsache Arbeit.

Und in Sachen "gezwungen", das ist vom Amt sowas von hirnrissig zu denken das ein Arbeitgeber Arbeiter einstellt die gezwungen worden sind. Sobald der Arbeitgeber mitbekommt das der Job aufgezwungen wurde lehnt er es ab, weil er will Leute haben die für 5€ knüppeln und einer der zur Arbeit gezwungen wird der knüppelt nicht. Was das Arbeitsamt da macht läuft ganz einfach auf Sanktionen aus, sie wissen das und warten auf Fehler der Arbeitslosen um ihnen das Geld kürzen zu können. Mit Jobvermittlung hat das nichts mehr zu tun, wo es keine Arbeit gibt gibt es keine Arbeit aber man kann trotzdem Geld sparen wenn man Arbeitslose schikaniert.

Das also gut zu heißen zeugt von niederem Intellekt..
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02.04.2011 22:21 Uhr von Really.Me
 
+1 | -13
 
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02.04.2011 23:14 Uhr von Winneh
 
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Rainer, Peta, Really: Wenn man soeine Stelle vom Amt bekommt _muss_ man sich für so einen Hungerlohn verkaufen - ansonsten wird am ALG1 gestrichen. Dann hat man die Wahl zwischen Job a. mit 5€ b. mit 5,50€ oder Job c. mit 3,90€ und dann heissts "wie, sie WOLLEN nicht arbeiten?"
Viel spass im Anschluss mit dem Amt!

Really.Me
Wenn jeder Job mit mind. 10€ bezahlt werden würde, hätten die Menschen halbwegs genug Geld in der Tasche - was ohne Umwege direkt in die Wirtschaft fliesst.
Denn der "kleine" Bürger gibt es auch aus und hortet es nicht wie ein Irrer!
Statt den Menschen keinen anständigen Lohn zuzugestehen wovon auch wirklich jeder ohne Hilfe überleben kann, solltet ihr euren Ansatz mal überdenken!

Wenn nicht jeder Konzern profitgeil wäre und Gewinne immer mind. verdoppelt werden müssten, hätte jede Putzfrau, Kassiererin oder Lagerist genug Geld um zum Leben. Nur ist das leider nicht im Interesse der Konzerne oder unserer Politik (die schliesslich eh nur aus Vorstandsmitgliedern der Grosskonzerne besteht..).

Keiner wäre auf Zuschüsse vom Amt angewiesen um über die Runden zu kommen = Staatskasse wird entlastet. Die Menschen geben das Geld auch aus = Geld fliesst in die Wirtschaft.
Solange die "grossen" Deutschen allerdings so dermassen profitgeil sind, wird das nie was werden.
Denn nach jetzigem system verliert immer nur einer.

[ nachträglich editiert von Winneh ]
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02.04.2011 23:22 Uhr von Kappii
 
+4 | -0
 
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zu sagen: wenn ich es als Kunden billig haben möchte muss ich auch Sklaven-ähnliche Verhätnisse akzeptieren ist Blödsinn. Natürlich kauf ich gerne da ein wo es billig ist, aber auch wenn es Naiv klingt kann ich doch von dem Unternehmen erwarten das ihre Mitarbeiter gerecht behandelt werden.

Man kann doch nicht von mir als Kunden erwarten ständig zu kontrollieren unter welchen Konditionen die Mitarbeiter arbeiten. Und meistens würd ich an die nötigen Informationen eh nicht ran kommen.
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03.04.2011 00:31 Uhr von CoffeMaker
 
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@Really.Me du verstehst den Sinn nicht.
Kapitalismus lehrt uns das alles einen bestimmten Wert hat und wenn man sich das nicht leisten kann kann man es sich nicht kaufen.

Die Arbeitskraft hat auch einen gewissen Wert. Sie sollte
- an der Qualifikation
- an den jeweils aktuellen Konsumkosten
- an der Schwere der Arbeit
gemessen werden.

Wir leben schließlich nicht mehr im Feudalismus oder in der Sklavenhaltergesellschaftsordnung.

Kann sich die ein Arbeitgeber nicht leisten kann er sie nicht bekommen.
Eine Subvention durch den Staat heißt Geld an den Arbeitgeber verschenken, der Staat bezahlt dafür das der Mensch arbeitet und den Gewinn der Firma erhöht? Na dann kann der Staat gleich mal Firmen aufmachen da kommen die Gewinne gleich wieder der Gesellschaft zugute und nicht nur einem.

Hast du gewusst das die Sozialgelder (Alg usw..) mehrer Zwecke erfüllen? Sie dienen nicht nur dem Lebenserhalt sondern sorgen dafür das die Kriminalität gering bleibt und beugt Lohndumping vor. Es sorgt quasie dafür das dein gut bezahlter Arsch im Sessel bleibt und du nicht vor der Haustür deinen "hart" erarbeiteten schnöden Mammon los wirst.

Es geht nicht darum jdem 10 €/h zu geben, aber ich halte momentan 8€/h für die unterste Grenze (aber wirkich unterste) Stell dir selbst mal die Frage bei so manchen Hilfsjobs was man dir geben müsste um das du den machen würdest weil der für dich absolut eklig / ungeeignet / zu anstrengend (oder was auch immer) ist.

Wenn du die Politik betrachtest sollst du konsumieren um die Wirtschaft in Gang zu halten, du sollst fürs Alter vorsorgen und gleichzeitig viele Steuern zahlen um die Sozialität zu gewährleisten und aber auch dich als Mensch selbst entfalten/verwirklichen (das ist ja schließlich der Unterschied zwischen dem Kapitalismus und dem pösen Sozialismus hab ich mir mal sagen lassen). Na mach das mal mit 6€ die Stunde. Viel Spass dabei.

Das System kränkelt weil es ungelenkt ist, das sieht man vor allem das wirklich wichtige Jobs schlecht bezahlt und unwichtige Jobs total überbezahlt werden.
Niemand mißgönnt dem Arbeitgeber den guten Profit solange er seine Angestellten gut bezahlt.

Trinkgeld gebe ich teilweise mehr als 10% und das obwohl ich es auch nicht gerade dick habe, allerdings weiß ich bei manchen das sie von Hause her schlecht bezahlt werden (Bäckereiverkäuferinnen, Friseusen usw..)

[ nachträglich editiert von CoffeMaker ]
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03.04.2011 05:13 Uhr von BS_Stereo
 
+3 | -1
 
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Kein Einzelfall! Habe in einem Call Center für die Otto Group gearbeitet (Bestellannahme; Kundenservice). Der Stundenlohn betrug 5 Euro. Der Druck auf die Mitarbeiter von oben war enorm. Man musste 15 Minuten vor dem eigentlichen Arbeitsbeginn da sein (wurde natürlich nicht bezahlt), Lohnfortzahlung bei Krankheit/Urlaub gabs auch nicht... Immerhin fährt der Chef einen schönen Mercedes cls.

Hilft nur ein gesetzlicher Mindestlohn...

[ nachträglich editiert von BS_Stereo ]
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03.04.2011 08:56 Uhr von Nebelfrost
 
+1 | -2
 
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das mit den billiglöhnen ist sicher absolut verwerflich, aber solange es leute gibt, die für solche löhne arbeiten gehen, hat auch keiner das recht, sich zu beschweren.

mit dsds verhält es sich genauso. solange es leute gibt, die diesen schwachsinn gucken, wird er auch gesendet werden. solange leute immer wieder die falschen parteien wählen, werden diese auch an der macht bleiben und es wird sich in deutschland nichts ändern.

stellt euch vor, es ist krieg und niemand geht hin.
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03.04.2011 09:54 Uhr von Really.Me
 
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Okay: @ Kappii, Aldi, Lidl, Schlecker waren doch oft genug in den Nachrichten. Ist irgend eine der Firmen pleite gegangen weil plötzlich der Kundenstrom eingebrochen ist? Lächerliche Behauptung man hätte da von nichts gewusst. Aber macht euch nur weiter etwas vor ;-)

10€ Stundenlohn für alle...
Gehen wir mal weiter, es gibt ja jetzt schon genug Leute die mit einem Nettolohn >1.500€ rumjammer.
Wird dann noch der Friseur teurer, die Post erhöht das Porto, usw. haben wir die nächsten die sich darüber aufregen das schon wieder alles teurer wird und sie mehr Gehalt wollen.

Und euer soziales gequatsche geht mir auf die Nerven. Da redet ihr groß davon das die Menschen hier so viel verdienen sollen das sie davon super leben können, aber wie die Waren im Ausland hergestellt werden ist euch wieder scheiß egal.
Fairer Lohn in Deutschland ja, aber das Handy muss schon billig sein.
Finde da das iPhone Beispiel immer super, in China springen die Menschen aus Fenstern und hier präsentiert der tolle Deutsche voller stolz sein Handy.

Und wenn jemand für 5€ im Callcenter arbeiten muss, dann sollte man sich selber mal fragen warum es nicht zu einem besseren Job gereicht hat. Ja die Politik ist daran schuld das sie nicht jedem den Traumjob vor die Wohnungstür trägt.
Deutschland ist groß, es gibt Millionen Firmen, jeder hat die Freiheit sich eine andere Stelle zu suchen. Ich habe selber bei einer Firma für 750€ Netto gearbeitet und habe mir dann einen anderen Job gesucht...dafür musste ich zwar 600Km umziehen aber so ist das eben. Ich bin aktiv geworden, habe mir Mühe gegeben etwas zu ändern, genau darum geht mir diese "ach ich bin so schlecht dran" Mentalität auf die Nerven. Wer es selber nicht schafft etwas aus seinem Leben zu machen hat auch nichts besseres verdient!
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03.04.2011 11:24 Uhr von CoffeMaker
 
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@Really.Me es müsste dir aufgefallen sein das die Preise schneller steigen wie die Gehälter, das also die achso "hohen" Gehälter an denhohen Preisen verantwortlich sind das kannst du einem 7jährigen erzählen. Die Preise werden mit Absicht getrieben um die fetten Gewinne noch fetter zu machen. Es ist ohne weiteres möglich selbst in den Erzeugerländern fair die Leute zu bezahlen und trotzdem Profit zu machen, allerdings wird man dann als Unternehmer kein 50facher Milliardär. Und hier stellt sich die Frage für diese Unternehmermenschen: Wieviel Geld ist genug?

Zu sagen "ihr wollt ja alle das so billig" ist Blödsinn, vielen bleibt ja garnichts anderes übrig als das billigste vom billigen zu kaufen weil sie kaum Geld haben. Von gut 50 Millionen Jobs sind knapp 30 Millionen sogenannte "Taschengeldjobs".

Gut du bist umgezogen wegen dem gutbezahlten Job. Was ist wenn du den verlierst und keinen gutbezahlten Job mehr in der Ecke bekommst? Wie oft willst du umziehen wegen einem neuen Job? Was ist wenn deine Frau einen Job hat und in der anderen Ecke wo du Arbeit bekommst aber sie nicht? Wollt ihr euch dann trennen? Wochenendbeziehung? Oder wie stellst du dir das vor?
Gerade im Osten sehe ich viele Beziehungen kaputt gehen weil der Mann woanders arbeiten gehen muss.
Das soziale Umfeld ist genauso wichtig wie Arbeit.

Ich bin bereits 3 mal wegen nem Job umgezogen und irgendwann muss mal schluss sein. Wir sind schließlich keine Nomaden.
Natürlich ist die Politik daran schuld, sie soll ja das ganze etwas lenken. So wie sie umher reisen und für die Firmen neue Verträge mit anderen Ländern schließen gehört es zu ihrer Aufgabe die Firmen dazu zubringen sich dort nieder zu lassen wo hohe Arbeitslosigkeit herrscht.
Das machen sie ja auch zum Teil, allerdings wird gerade im Osten in Eldoradomanier nur Billigjobs aufgebaut.
Wenn es also nach dir ginge müssten alle aus den neuen Bundesländern rüber in die alten Bundesländer gehen. Na die Menschen in den alten Bundesländern werden sich bedanken. Von der daraus resultierenden Verödung im Osten mal ganz zu schweigen.

"dann sollte man sich selber mal fragen warum es nicht zu einem besseren Job gereicht hat"

Was du da schreibst ist Egoismus pur. Frei nach dem Motto "du bist dumm also kannst du vor dir hinvegetieren".
Da kann ich echt nur mit dem Kopf schütteln.
Jeder Mensch macht die Arbeit die er kann, was nicht heißt das er verelenden muss. Jeder Job muss gemacht werden. Das du das nicht raffst. Wir können nicht alle nur Facharbeit machen. Wer macht dann die Drecksarbeit?
Der Hucker aufm Bau ist genauso wichtig wie der Maurer.

Du kommst echt so rüber wie "ich bin ein Gelernter, all die Ungelernten sind nur Dreck an meinen Stiefeln". Das ist asozial. Aber ich denke du bist noch relativ jung, du lernst es noch, spätestens wenn du wieder aus irgendwelchen Gründen auf der Strasse sitzt.
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03.04.2011 11:24 Uhr von a.berwanger
 
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Lohndumping? Wer hats erfunden? bzw. immer mehr möglich gemacht? Made by the deutsche Parteiendiktatur!
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03.04.2011 11:36 Uhr von Winneh
 
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Really.Me: Du scheinst es nicht zu verstehen.
In Deutschland muss (will) jeder 500%-1000% Gewinn (oder natürlich mehr) erwirtschaften, DAS macht hier alles so teuer! Der Mensch ist geldgeil, das ist das Problem - und dafür geht er über Leichen! Statt alles auf die Kunden abzuwälzen, einfach mal den Gewinn _nicht_ verdreifachen pro Quartal (verdoppeln reicht schliesslich auch), dann wirds auch nicht ständig teurer.
Die Neben- und Unterhaltskosten müssen runter, dann reichts auch für alle problemlos!
Das du das nicht begreifst verstehe ich nicht, es ist schliesslich schom mehrmals vernünftig erklärt worden.

"Und wenn jemand für 5€ im Callcenter arbeiten muss, dann sollte man sich selber mal fragen warum es nicht zu einem besseren Job gereicht hat."

Mein Cousin ist Diplom Informatiker und hängt momantan ebenfalls im Callcenter. Da 200 Bewerbungen (Deutschland weit) scheinbar noch nicht gereicht haben. Er hätte putzen können bei Penny, quatschen im Callcenter oder Pizza ausfahren und keiner der Jobs gab mehr als 4,90€. Sowas interessiert die Kollegen beim Arbeitsamt nicht, denn wenns nicht reicht - gibts eben Stütze.

Dein Ansatzpunkt ist Falsch, suche nicht bei den Niedriglöhnen sondern bei der Gewinnspanne der Konzerne!
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03.04.2011 11:49 Uhr von Really.Me
 
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Ich habe hier nach meinem Umzug mittlerweile den 2ten Job. Und da kann ich gleich wieder den nächsten Punkt ins Spiel bringen, an meinen aktuellen Job bin ich über die böse Zeitarbeit gekommen.

Neben meiner Arbeit gehe ich momentan zur Abendschule und mache mein Abi nach, ich habe einen 12h Tag und darf Samstags auch um 6 aufstehen. Und ja genau, darum nehme ich es mir auch heraus zu sagen "Leute die es nur bis ins Callcenter schaffen sollten sich mal fragen woran es liegt".

Nur jammer ich nicht. Mein Gott, jeder hat in seinem Leben die Chance was zu erreichen. Es ist bezeichnend das sich da halb Deutschland auf die Politik verlässt.

Ich Lebe nach dem Motto "jeder ist seines Glückes Schmied". Sicher ich könnte hier auch bei jeder News über Gehälter oder was auch immer posten wie ungerecht ich mich behandelt fühle. Warum fressen die Benzinkosten einen Großteil meines Gehaltes auf, bla bla bla.
Aber für so etwas Zeit aufzuwenden...da kann ich meine Zeit auch sinnvoller nutzen!

Und zum Thema Gewinnmaximierung bei Unternehmen...sowas kann man keiner Firma vorwerfen! Es ist kein Sozialhilfeverein sondern ein Unternehmen!

Und da kommen wir zum nächsten Punkt, wenn halb Deutschland so tolle Ideen hat wie man das Leben hier verbessern kann warum schließt man sich keiner Partei an/gründet eine eigene und betreibt mit diesen sozialen Ideen Wahlkampf, wird sicher genug geben die der gleichen Meinung sind --> siehe BaWü und die Grünen.
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03.04.2011 13:10 Uhr von PeterLustig2009
 
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Schon lustig wie hier von einzelnen Filialen immer: auf den ganzen Konzern geschimpft wird.

1. Wenn ich mcih als Auszubildender oder Arbeitnehmer ausbeuten lassen bin ich selber schuld
2. Wenn ich dann noch Eltern habe die zwar jammern aber nichts ändern, umso schlimmer
3. Wer für sittenwidrige Löhne arbeitet ist selbst schuld

Ich habe während meiner Studienzeit auch bei Netto gearbeitet und habe als Aushilfe 7,00€ bekommen. Nicht das beste, aber noch weit von "Dumpinglöhnen" entfernt
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03.04.2011 15:34 Uhr von Winneh
 
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Peter, du machst deinem Namen alle Ehre.
7€ ist ein Dumpinglohn, denn leben kann man davon nicht (ohne Hilfe vom Amt). Rechne dir das doch selbst mal durch. Selbst bei über 45Std die Woche muss man jeden Cent 5x umdrehen. DAS kanns doch nicht sein!
Da unser Rechtssystem Dich zwingt solche Jobs anzunehmen, wenn sie dir vom Arbeitsamt angeboten werden - kannst du zwar versuchen dich zu wehren, nur verlieren wirst du dabei immer. Denn dann wird nämlich am Geld gestrichen weil du scheinbar "nicht arbeitswillig" bist.
Und ein Azubi ist froh das er überhaupt eine Lehrstelle hat, auf die er dann später vielleicht aufbauen kann.
Moderne Sklaverei ist das, mehr nicht.
Solange unsere Politik aus Vertretern der Wirtschaft besteht, wird sich da auch nie was dran ändern.

[ nachträglich editiert von Winneh ]
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03.04.2011 20:04 Uhr von Schreiraupe
 
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@Really Me: was erzählst du hier??...--> Niemand, der einen Beruf gelernt hat, wird nach 6 Monaten Arbeitslosigkeit zu einer Tätigkeit gezwungen die nichts mit seinem Beruf zu tun hat! <---

Nein! klar...du hast recht!!..man wirdnicht nach 6 Monaten gezwungen als gelernter Arbeitsloser.....ich wurde breits nach 20 tagen Arbeitslosigkeit gefragt !!!!!!!!!.

Man freut sich dass man seine Ausbildung mit ner schönen 2 abgeschlossen hat und dann wir man von der netten Dame im Arbeitsamt gefrat...."Naja Frau xxx....wenn wir jetz nichts in Ihrem gelernten beruf in nächster Zeit etwas finden sollten..wären Sie dann damit einverstanden das wir in einem anderenBerufsweld etwas suchen würden.?!...

.Meine Antwort: Äääähm o.O ich bin 20 tage arbeitslos??!!!..könnten wir erstma in meinem gelernten Beruf bleiben??!!..

Die zweite Frage gleich danach: Und wenn Sie nichts in Ihrer näheren Umgebung finden würden..wären Sie bereit in ein anderes Bundesland zu ziehen oder gar in ein anderes land!....Hey un ich war noch keine Ende 20 als Sie das zu mir sagte .

Und dann bekommt man Angebote im Call Center..herzlichen Glückwunsch...und bei einigermaßen ordentlichen Unternehmen schreien se alle nach "Berufserfahrung und am besten gute Tschechichkenntnisse da sich die Firma an der Grenze befand !!!"...da könntst du heulen als frischer Facharbeiter!!!!

Du kriegst ja so gut wie noch nimma die Chance überhaupt welche zu sammeln. Und nach nen Jahr sagt die das Arbeitsamt(Ist bei mir jetzt gott sei dank ni so gelaufen) zu dir "Tja sie sind schon komplett aus Ihrem Beruf raus...und geben dir Angebote wo de durch ne Zeitabreitsfirma ne Maschine bedienen darfst. Un wenn de das ni machst wird dir doch glei dein Alg gekürzt.

Und dann versuch aus der Scheiße ma so schnell raus zu kommen du Großmaul!!!!

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