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Die durchschnittliche Öffnungszeit von Arztpraxen liegt bei 28 Stunden pro Woche

Die durchschnittliche Öffnungszeiten von Arztpraxen liegt bei nur 28 Stunden. Das ergab jetzt eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag des Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenversicherung.

Die meisten Hausärzte (96 Prozent) statteten Patienten zwar Hausbesuche ab, kämen aber trotzdem nur auf 36 Stunden. Experten machen den Ärztemangel im hausärztlichen Bereich für den Misstand verantwortlich.

"Da braucht sich niemand mehr zu wundern, warum viele kranke Menschen so lange auf einen Termin warten müssen, obwohl wir immer mehr Ärzte in Deutschland haben", kritisierte Verbandschefin Doris Pfeiffer vom GKV-Spitzenverband.


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WebReporter: Saftkopp
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Arzt, Krankheit, Öffnungszeit, Arztpraxis
Quelle: www.welt.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.04.2011 19:09 Uhr von hans3246343
 
+20 | -3
 
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Dummer, ungerechter Artikel: Ärzte arbeiten doch auch außerhalb der Öffnungszeiten, haben regelmäßig Notdienst und müssen sich laufend fortbilden. Wenn man das alles dazu rechnet, kommt man sicher auf weit über 40 Stunden.
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02.04.2011 19:09 Uhr von Mecando
 
+28 | -0
 
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Wen wunderts. Da sollte Frau Doris Pfeiffer vom GKV-Spitzenverband mal schön die Klappe halten.
Dank den Krankenkassen müssen die Ärzte doch mitlerweile mehr Papierkram erledigen als sie Zeit für Patienten haben.
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02.04.2011 20:33 Uhr von Ich_denke_erst
 
+18 | -1
 
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Glaube keiner Statistik: die du nicht selber gefälscht hast.
Wenn ich die Öffnungszeiten laut Praxisschild rechne stimmt das vielleicht. aber wenn die Praxis erst um 10.00 Uhr öffnet dann wird z.B. im Labor schon mit Termin um 08.00 Uhr Blut abgenommen. Oder dann nach "Praxisschluß" noch Terminpatienten versorgt.
Meiner Meinung nach wird hier wieder mal Stimmung gegen Hausärzte gemacht!
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02.04.2011 20:55 Uhr von kuschelhai
 
+12 | -0
 
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Kein Wunder bei den Krankenkassen: Ich kann es den Ärzten gar nicht mal übel nehmen. Seit der Einführung der "Budgetform" durch die Krankenkassenvereinigung müssen viele niedergelassene Ärzte - wenn das Budget aufgebraucht ist - quasi für umsonst arbeiten.

Um das mal genauer zu erklären: Die Vereinigung der Krankenkassen gewährt einer Arztpraxis pro Quartal bspw. 50.000 EUR, die per Punktesystem abgerechnet werden. D.h. für jede Art der Behandlung kann über eine Kostenziffer abgerechnet werden, die daraufhin den Gesamtpunktebedarf verringert.

Ist nun diese Gesamtpunktzahl des Quartals (3 Monate) aber schon nach 1 Monat bei Null (0) angelangt, müssen die Ärzte für die weiteren verbleibenden 2 Monate trotzdem noch weitere Patienten behandeln. Weiteres Geld von den Krankenkassen bekommen sie dafür aber nicht!

Das schlimme aber daran ist, dass das Budget nach der Gesamtanzahl der behandelten Patienten pro Quartal berechnet wird. Die Ärzte werden also auf gut deutsch dazu gezwungen, weitere Patienten zu behandeln, auch wenn das Budget verbraucht ist, um nicht im Folgequartal ein geringeres Budget zugewiesen zu bekommen.

Und ums mal nur an dem Beispiel von den oben erwähnten 50.000 EUR klar zu machen: Davon müssen die Ärzte, die Angestellten, die Praxismiete samt Nebenkosten sowie alle Verbrauchsmaterialien (dazu gehören auch die Kosten der Medikamente die per Rezept verschrieben werden) bezahlt werden. Und das summiert sich auf Dauer zu recht hohen Beträgen zusammen.

Also ich hab vollstes Verständnis dafür, wenn die Ärzte hergehen und die wöchentliche Öffnungszeit dermassen einschränken. Sollen sich doch bitte mal die Patienten, die lange auf einen Termin warten müssen bei den Krankenkassen beschweren. Denn sowohl bei denen in der Verwaltung, als auch in den Pharmaunternehmen und den Krankenhäusern wird das meiste Geld verschleudert - denn dort gibt es so eine Budgetform nicht.

Viele "normale" Filialleiter einer Krankenkasse verdienen sogar jährlich das dreifache eines Jahresgehaltes eines eingesessenen Arztes. Das einzige was die dafür tun müssen: sich den Popo plattsitzen...

Und für die Pharmaunternehmen: erkläre mir doch bitte mal einer, warum für eine Packung Axpirin (gewollt falsch geschrieben wg. Markenrecht) hier in deutschen Apotheken 5 EUR kassiert werden, und in den Nachbarländern nur 2 EUR verlangt werden. Wohlgemerkt, gleiche Menge, gleiches Produkt, gleiche Verpackung, gleiche Zusammensetzung.

Und dann machen die angeblich noch nicht einmal Gewinne. Bekommen staatliche Zuschüsse noch und nöcher, und drehen das Ganze auch so, dass die keine Steuern zahlen müssen...

Aber die braven deutschen Normalverbraucher nehmen das ja alles so einfach hin. Ist doch egal, ob die gesetzlichen Abgaben an die Krankenversicherungen ständig steigen, ist doch egal, dass die armen Krankenkassen trotz der Mehreinnahmen weiterhin noch Zusatzbeiträge in nicht festgelegten Höhen einfordern dürfen. Hauptsache der deutsche Arbeitnehmer hat seine wohlverdiente Ruhe nach seinem stressigen und unterbezahltem 8 Stunden-Tag.
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02.04.2011 21:54 Uhr von Kalle87
 
+1 | -0
 
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Wartezeit: Gott sei Dank sind alle Ärzte so und nicht nur meiner.

Wenn ich mal zum Doc geh, muss ich mit mindestens einer Stunde Wartezeit rechnen, einmal hatte ich fast 2 Stunden gewartet, dabei war ich vor 10 Uhr schon da.

Mittlerweile gehe ich auch nur noch zum Doc, wenn es wirklich ernsthaft ist, ansonsten direkt zur Apotheke, die helfen einen praktisch genauso gut und Medikamente muss man ja sowieso kaufen, verschrieben wird ja nichts mehr...
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03.04.2011 13:11 Uhr von CrazyCatD
 
+3 | -1
 
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Also mir erscheint das zu wenig: Mein Hausartzt hat jeden Morgen ab 7.30 geöffnet, da wird dann Blut abgenommen und Labor gemacht, er selber ist ab 8.30 da hat Mittags bis 11.30 Sprechstunde, ist aber meist um 13.00 noch da, anschließend macht er von 13.30 bis 15.30 seine Hausbesuche und hat dann von 16.00 bis 18.00 nochmals Sprechstunde, auch da ist er meist bis 19.30 da, Dienstag Nachmitag macht er von 13.30 bis 19.00 nur Hausbesuche, Mittwoch Nachmittags ist geschlossen, da komme ich aber auf fast 45 Stunden die Woche und ned auf 28. Warten muss ich da auch schon mal ne Stunde, jedoch weißt mein Artzt keine Patienten ab, da werden auch Notfälle ohne Termin noch mit reingenommen und da warte ich gerne mal etwas länger.

[ nachträglich editiert von CrazyCatD ]
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03.04.2011 13:32 Uhr von Maku28
 
+2 | -0
 
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aha: wenn da nicht mal jemand versucht den "schwarzen Peter" weiterzugeben.....
Verbandschefin Doris Pfeiffer sie sollten sich schämen !

[ nachträglich editiert von Maku28 ]
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03.04.2011 14:23 Uhr von knuddchen
 
+2 | -0
 
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Ich glaube: diesem Artikel kein Wort. Meine Tante muss früh morgens auf Arbeit und ist erst nach 19uhr zuhause. Sie arbeitet als Sprechstundenhilfe bei meiner Hausärztin. Also ist der Artikel echt schwachsinnig.

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