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Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer - Stuttgart 21 geht auch ohne Tiefbahnhof

Nachdem es bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg zu einem Machtwechsel der Regierung gekommen ist, hat Bundesverkehrsminister Peter Raumsauer in Sachen Stuttgart 21 einen Kompromissvorschlag unterbreitet. Man könne auch ohne unterirdischen Bahnhof auskommen.

Die Strecke Wendlingen-Ulm könnte unabhängig von Stuttgart 21 verwirklicht werden. Allerdings müsste sich das Land weiter mit einer Summe von mehr als 950 Millionen Euro beteiligen. Ramsauer sagte auch, dass bei einem Ausstieg aus dem Projekt Schadensersatzforderungen auf die neue Regierung zukämen.

Renate Künast, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag, sagte, dass man eine Entscheidung über den unterirdischen Bahnhof erst nach einem Stresstest fällen würde. Dieser bringe zu Tage, ob man durch den Bau eine Kapazitätenerhöhung von 30 Prozent erreiche oder nicht.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Stuttgart 21, Kompromiss, Peter Ramsauer, Verkehrsminister
Quelle: www.focus.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.04.2011 13:41 Uhr von Borgir
 
+5 | -3
 
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Wie schnell sich da plötzlich die Dinge wieder verschieben. Erst muss ein unterirdischer Bahnhof unbedingt sein, jetzt geht es ohne Probleme auch wenn man auf ihn verzichtet. Fahne in den Wind sag ich da nur.
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02.04.2011 13:56 Uhr von Really.Me
 
+2 | -1
 
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@Borgir: Ich verstehe es eher so das die Strecke Wendlingen-Ulm auch ohne S21 gebaut werden könnte...dies wäre aber nur ein Teilabschnitt des Projektes S21.

Es steht niergends das man alle Ziele die man mit S21 hatte ohne Durchgangsbahnhof umsetzen könnte! Z.b. Anbindung des Flughafens...darum steht ja auch drin das ohne S21 viele Schadensersatzforderungen eintreffen werden!

[ nachträglich editiert von Really.Me ]
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02.04.2011 14:26 Uhr von lina-i
 
+3 | -1
 
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Das mit den Schadenersatzforderungen: wurde auch bei der Transrapid-Trasse Berlin-Hamburg angeführt, um dieses Projekt durch zu setzen. Nachdem die Finanzierung des Projekts genauer überprüft und eine Unterfinanzierung festgestellt wurde, konnte das ganze Projekt ohne Klagen beerdigt werden.

Daher sollte man das hohle Geplapper dieses Politikers genau so wenig ernst nehmen, wie die Scherze zum gestrigen Tage.

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