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Studie: Einsame Menschen sterben früher

Statistisch gesehen leben Menschen mit wenigen oder gar keinen sozialen Kontakten kürzer. Nach einer Analyse zahlreicher Studien, soll die soziale Deprivation das Leben sogar so stark verkürzen wie Rauchen oder enormes Übergewicht.

Trotz aller individuellen Bestrebungen sei der Mensch biologisch gesehen ein Gemeinschaftswesen. Die Zeit mit Mitmenschen empfindet er als positiver. Die Menge und Häufigkeit an Kontakten spielt dabei keine Rolle, sondern lediglich die eigene Auffassung, ob man sich einsam fühlt.

Die Einsamkeit führe zu Stress. Der Bluthochdruck ist höher und es wird mehr Cortisol ausgeschüttet. Dafür verbessert sich durch den empfunden Verlust der Gemeinschaft die Fähigkeit für Kampf und Flucht.


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WebReporter: syndikatM
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Studie, Gesellschaft, Einsamkeit, Soziales
Quelle: www.tagesspiegel.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.03.2011 21:35 Uhr von syndikatM
 
+11 | -3
 
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Wer ständig einsam ist, neigt auch eher zu Depressionen und das erhöht ebenfalls die Gefahr von Herzinfarkten und Schlaganfällen. Weitere Folgen seien Alkohol-, Drogensucht, Extremismus, Resignation bis hin zum Selbstmord.
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31.03.2011 22:05 Uhr von Klassenfeind
 
+13 | -12
 
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Na,Na...! Es gibt ´ne menge Singles die mit ihrer Situation bestens klar kommen.
Man ist immer nur so Einsam wie man sich fühlt.

Das ist es wohl !!
Es gibt nähmlich auch viele Singles, die unter ihrer Situation leiden und da könnte ich mir gut vorstellen, das genau bei denen die beschriebenen Symtome auftreten.


Ich glaube das die Symtomatik viel mit dem Einkommen der jeweiligen Person zu tun hat.

Man braucht halt Geld um sich ersteinmal Sachen zu kaufen mit denen man in´s Nachtleben eintauchen kann..dann braucht man(n) Geld um Frauen beeindrucken zu können..vorher sollte die Wohnung toll aussehen..auch das kostet Geld.....denn keine Frau der Welt will in eine Ein-Raum-Wohnung ziehen..


Bei H4 - Leuten unmöglich

Vllt. bei supergut aussehenden H4 - Frauen..wenn es sowas gibt..wenn sie warten..am besten auf der Straße, bis der reiche Traumprinz vorbeikommt...

Ach was soll´s..
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31.03.2011 22:38 Uhr von Damasichthon
 
+4 | -3
 
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@ Klassenfeind: sorry, aber ich bin jetzt auch nicht der typ mit dem fetten bankkonto und/oder der braungebrannte surferboy. trotzdem bin ich nicht einsam oder fühle mich alleine.
es ist eine form des auftretens, die kunst sich an soziale normen und regeln zu halten und sich in sozialen strukturen und netzwerken bewegen zu können. das macht es aus ob du nun viele kontakte hast oder eher weniger (sorry, was will ich mit einem der im lokal/museum/bahn/what ever furzt und sich dabei toll findet? nur mal so als kleines beispiel für soziale normen).

dein einkommen ist in vielen fällen zweitrangig wenn nicht sogar egal. ich sage ein weiterer entscheidender - und wichtigerer - faktor ist nicht knauserig mit dem zu sein was man hat.
was will man mit einem reichen der nichts raus rückt? dann doch lieber einen nicht so gut betuchten menschen der seinen besitz gerne teilt.

[ nachträglich editiert von Damasichthon ]
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31.03.2011 22:40 Uhr von SilentPain
 
+15 | -1
 
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Sieht aus aus hätte ich eine niedrige Lebenserwartung...
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31.03.2011 23:52 Uhr von Mario1985
 
+3 | -0
 
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naja: um mehr "Gemeinschaft" zu erfahren müsste ich meine eigene Meinung aufgeben und den Leuten nach dem Mund reden.... Da das aber einem Verrat an mir selbst gleichkommt, vertrete ich offen und ehrlich meine Meinung und riskiere dadurch weniger Soziale Kontakte, weiß aber die Leute die dennoch mit mir zu tun haben (wollen), mich auch so akzeptieren. Was nicht heißt, dass ich andere Meinungen nicht akzeptiere, ich bin durchaus auch bereit meine Meinung bei entsprechenden Argumenten zu ändern. Genauso akzeptiere ich auch die Meinung anderer, jedoch versuchen die meisten dann i-wie einen Kompromiss oder dich zu überzeugen, mit fadenscheinlichen Argumenten, die mich meistens dazu bewegen wegzugehen, damit diese Personen nicht zu sehr blamiert werden. Denn sie können ja nichts für ihre Unwissenheit.

Ein Arabisches Sprichwort lautet;
Die Rede muss immer besser sein als das Schweigen gewesen wäre.

So aber wie in der News auch gesagt wird, ist das vom persönlichen Empfinden abhängig und ich fühle mich keineswegs einsam, sondern genieße die Momente die ich auch einfach für mich nutzen kann.
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01.04.2011 13:36 Uhr von jayjay2222
 
+2 | -1
 
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Wenn ich hier die Kommentare lese, sehe ich das diese News falsch interpretiert wird.

In der News wird über "soziale Deprivation" berichtet. Dies ist nichts anderes als "Soziale Isolation".

Unter sozialer Isolation leiden meistens Menschen die an Sozialer Phobie leiden. Diese "Behinderung" wiederrum wird zumeist durch traumatische Erlebnissse die in der Kindheit oder in der Jugend erlebt wurden ausgelöst.

Diese Krankheit kann auch vermögende Menschen treffen und hat mit Reichtum nichts zu tun.
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01.04.2011 15:21 Uhr von Danielsun87
 
+0 | -1
 
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glaub ich auch: Also ich muss da mal der schreiberin vor mir zustimmten...
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01.04.2011 16:05 Uhr von neminem
 
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@klassenfeind: dann bleiben immernoch die, die genau so wenig haben. außer man hat auf die selbst keinen bock :D
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01.04.2011 20:42 Uhr von Sh@dowknight99
 
+0 | -0
 
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jayjay2222: ist der einzige, der die News richtig verstanden hat.
soziale Deprivation heißt im allgemeinen Isolation, bzw. unterlassen jeglicher sozialer Interaktionen. Das hat mit "Single" sein absolut nichts zu tun, sonder eher damit, dass man sich in sein Heim und Haus verkriecht und den Anschluss an die Umwelt komplett verweigert/meidet, aufgrund diverser Angstzustände im Umgang/Kontakt mit Menschen --> soziale Phobie.

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