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Bundesrechnungshof kritisiert: Über 100.000 Euro Spesen für externe Berater

Laut einem Bericht der "Financial Times Deutschland" hat der Bundesrechnungshof bemängelt, dass die Vergabe von Beraterverträgen an externe Firmen recht lax gehändelt wird. Diese Verträge seien meist nicht ausreichend begründet und nicht ordentlich ausgeschrieben.

So lagen die Kosten für das Protokollieren einer Sitzung des Verkehrsausschusses bei 17.200 Euro. Die Beantwortung einer Parlamentsanfrage lies sich ein anderes Ressort 5.900 Euro kosten. Auch soll vielen Verträgen die Spesengrenze fehlen. In einem Fall wurden über 100.000 Euro für Spesen abgerechnet.

Die Ministerien begründen die Verträge mit Dringlichkeit und wenig eigenem Sachverstand. Die Prüfer halten dagegen: "Dass einige der Normsetzungsverfahren noch immer nicht abgeschlossen sind, macht deutlich, dass das Argument Dringlichkeit nicht durchweg sachgerecht war."


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WebReporter: Klopfholz
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Euro, Kritik, Kosten, Berater, Bundesrechnungshof, Spesen
Quelle: www.focus.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.03.2011 19:02 Uhr von Klopfholz
 
+5 | -0
 
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Immer schmeißt die Kohle raus! Sind ja eh nur Steuergelder. Und bevor die in der EU versickern könnt ihr hier noch ein paar Leute glücklich machen! Ironie off
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31.03.2011 20:36 Uhr von Klassenfeind
 
+6 | -0
 
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Ich fasse es nicht: Sind jetzt die Politiker auch noch zu doof ihre eigenen Sitzungen zu protokollieren !?
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01.04.2011 06:46 Uhr von KamalaKurt
 
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Bundesrechnungshof kritisiert!! Wenn das alles ist, was er machen kann, brauchen wir den nicht. Hier müssten Köpfe rollen und entsprechende Maßnahmen ergriffen werden, dass dies nicht mehr vorkommen kann.

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