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Prognose und E10-Alternative: Bald 500.000 Autos mit Autogas

Laut der Westfalen AG soll es bald 500.000 Autos auf Deutschlands Straßen geben, die alternativ mit Autogas fahren. Tatsächlich dürfte diese Zahl bald erreicht sein.

Waren anno 2007 nur 200.000 Autos mit einem alternativen Autogasantrieb ausgerüstet, waren es 2010 hingegen schon 400.000 Autos und somit doppelt so viele wie drei Jahre zuvor.

Schon zu Anfang des Jahres 2011 meldete das Kraftfahrt-Bundesamt 418.659 Autogasautos in Deutschland, gegenüber Januar 2010 fast zwölf Prozent Plus. Bis 2015 werden dann sogar 1,5 Millionen Autogas-Fahrzeuge vorhergesagt.


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WebReporter: DP79
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Auto, Prognose, Alternative, E10, Autogas
Quelle: www.green-motors.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.03.2011 15:17 Uhr von DP79
 
+4 | -8
 
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Also vom Preis her - derzeit ist Autogas halb so teuer wie Benzin - auf jeden Fall eine Alternative, zumal auch sauberer. Gegenüber dem E10-Quatsch ist Autogas dann sogar "motorschonend", jedenfalls sind keine Fälle von Motorschäden wegen Autogas bekannt :-)
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31.03.2011 15:38 Uhr von ted1405
 
+12 | -0
 
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@Autors: Zitat: "jedenfalls sind keine Fälle von Motorschäden wegen Autogas bekannt"

ähhhh ...
dann solltest Du Dich aber dringenst besser informieren!

Autogas hat ebenfalls ein paar Voraussetzungen an den Motor, welche erfüllt sein müssen. Tatsächlich ist es z.B. so, daß Autogas an den Einlassventilen eine geringere Kühlwirkung als Benzin hat. Entsprechend können sich die Ventilstößel mancher Motoren (auch von aktuellen Modellen!) zu stark erhitzen, was einen kapitalen Motorschaden zur Folge hat.

Klar - seriöse Umrüster kennen die Schwächen bestimmter Motoren und würden sie entsprechend auch nicht umrüsten. Aber es gibt oder gab wohl auch schon Umrüster, welchen das egal war und in dessen Folge einige Leute bereits Motorschäden durch Autogas erleiden mussten.

[ nachträglich editiert von ted1405 ]
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31.03.2011 16:20 Uhr von Nobody-66
 
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31.03.2011 16:31 Uhr von ted1405
 
+15 | -0
 
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@Nobody: Die Frage nach Motorschaden oder nicht ist mir erst mal völlig bumms, mein Auto könnte E10 vertragen, aber ich möchte diesen Mist gar nicht. Mein Argument dagegen ist also nicht "Unwissenheit", so wie es von den Politikern gern behauptet wird.

Meine Argumente dagegen in Reihe ihrer Priorität sind:
- E10 ist für die Umwelt derzeit in Summe schädlicher als E5.
- E10 erhöht zusätzlich den Verbrauch
- E10 hat einen (geringen) Leistungsverlust zur Folge.

Sollte ein Weg gefunden werden, Bioethanol in der benötigten Menge vernünftig und ohne zusätzlichen Raubbau herzustellen (z.B. über die Algen) und die CO2-Bilanz dann besser sein, als jene von regulärem Benzin, DANN bin ich auch gerne bereit, über Punkte 2 und 3 hinwegzusehen und das Zeug zu benutzen.

Vorher nicht.
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31.03.2011 17:09 Uhr von Nobody-66
 
+0 | -8
 
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@ted1405: gibt es denn wirklich vernünftige quellen, wie die CO2 bilanz von E10 ist? nein, also interessiert es keinen oder es wird mal wieder was verschwiegen. ethanol für E10 soll ja nachhaltig produziert werden. immerhin schon mal ein anfang.
mehrverbrauch und leistungsverlust sind sachen, die man nicht pauschal sagen kann. bei manchen ist es auch nicht der fall ( bei meinem auto z.b. ).
ich halte von E10 nix weiter ( verteufel es aber auch nicht ), weil einfach die vorteile von ethanol-kraftstoffen verspielt werden. E85 oder höher ist da besser. das kann jeder, der will, sich auf das gewünschte verhältniss runtermischen. auch kann man den zündzeitpunkt (leicht ) verstellen lassen, da es klopffester ist wie super (E5), was dann, nach weiteren anpassungen, sogar einen geringeren verbrauch/ mehr leistung zur folge haben kann. aber davon sind wir noch weit entfernt
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01.04.2011 00:01 Uhr von cav3man
 
+1 | -2
 
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E10: "- E10 ist für die Umwelt derzeit in Summe schädlicher als E5."
Quellen?

Also das stimmte mal... aber soweit ich weiß wurden die Anforderungen mit der Einführung von E10 drastisch angehoben.
Die CO2 Bilanz muss seit 1.1.2011 mindestens 35% bessser sein als von normal Benzin. In diese Bilanz muss alles einfließen von Transport über Dünger, Anbau, Ernte, Lagerung etc.
Das Ethanol darf ebenfalls nicht aus ehemaligen Regenwaldgebieten importiert werden.

Ich weiß jetzt natürlich nicht in wie weit das kontrolliert wird, aber ich glaube E10 ist nicht so schlimm wie es momentan dargestellt wird....
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01.04.2011 07:20 Uhr von Jaegg
 
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E10: ist wohl nicht so schädlich was die Umwelt betrifft, aber ich finde es nicht okey, dass wir hier Nahrungsmittel für unglaublich viele Menschen verbrennen. Nutzt lieber nen Elektroauto oder bleibt beim normalen Benzin.

Irgendjemand versucht hier um jeden Preis die Bauern dazu zu treiben, ihre Felder für "Biosprit" oder für Biogasanlagen zu bestellen anstatt ihre Länder dafür zu nutzen den Hunger zu bekämpfen. Verf***** Politiker - ich hoffe immer noch, dass die irgendwann mal das "ernten was sie sähen" - Leid!
Scheiß auf E10. Die Autos fahren auch super mit normalen Super.

Zu den Gasautos: Gasland (Doku - 2010)

[ nachträglich editiert von Jaegg ]
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01.04.2011 10:04 Uhr von Nobody-66
 
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elektroautos eine 100%ige alternative? wohl eher nicht.
schon wenn der strom mit palmöl gewonnen wird, ist die sache für die leute in den produzierenden ländern schlimmer wie E10.
liste lässt sich natürlich fortführen
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01.04.2011 16:47 Uhr von Nobody-66
 
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fahre: seit über 100.000 km ohne die probleme, die bei E10 auftauchen sollen, mit E60
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01.04.2011 18:11 Uhr von Jaegg
 
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@nobody-66: es gibt sehr sehr viele methoden strom effizient und umweltschonend zu erzeugen. ohne raubbau auf ackerflächen oder regenwälder abzuholzen.
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01.04.2011 18:17 Uhr von Nobody-66
 
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@jaegg: mit sehr sehr vielen methoden hängst du dich aber etwas weit aus dem fenster, oder meinst du nicht?

vorallem ist beim E-Auto das problem der energiespeicherung, was ja noch nicht wirklich gut gelöst ist
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03.04.2011 16:20 Uhr von Jaegg
 
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@Nobody-66: Es gibt auf jeden Fall mehr alternative als etablierte Methoden zur Stromerzeugung. ;-)
In Bezug zu E-Autos:
Die Speichertechnologien werden stetig weiterentwickelt. So ist es zum Bleistift schon einem kleinen Entwicklerteam gelungen mit einem E-Auto von München nach Berlin zu fahren.

Es wird auch daran gearbeitet die Karosserie als Akkumulator zu nutzen.
Wasserstoffzellen werden immer leistungsstärker und effizienter (u.A. eine geniale Methode effizient Strom speichern zu können)

Die Industrie hat die technologische Weiterentwicklung nur leider schon seit Jahrzehnten ausgebremst. Man will sich ja nicht Jahrzehnte an fetten Gewinnen entgehen lassen.

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