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In Leipzig gibt es die meisten HIV-Fälle Ostdeutschlands

Nach Angaben des Leipziger Infektiologen Bernhard Ruf am heutigen Donnerstag gibt es in der sächsischen Großstadt Leipzig die meisten HIV-Patienten von Gesamtostdeutschland. Zudem sei zu vermelden, dass die Zahl der Neuinfektionen im vergangenen Jahr wieder gestiegen sei.

In den letzten Jahren seien die Therapien soweit fortgeschritten, dass bei vielen die Krankheit gar nicht zum Ausbruch käme, so Ruf weiter.

Dies führte leider aber wiederum dazu, das besonders spezielle Risikogruppen wie Homosexuelle oder Drogenabhängige wieder sorgloser mit der Gefahr sich zu infizieren umgingen. Aus der Sicht des Infektiologen müsse wieder mehr für die Aufklärung getan werden.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Leipzig, Krankheit, HIV, AIDS, Infektion
Quelle: de.news.yahoo.com

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.03.2011 13:18 Uhr von Katzee
 
+11 | -0
 
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Aufklärung gut und schön: aber wenn die Menschen HIV nicht mehr als tödliche Krankheit wahrnehmen wollen, wird sich ihr Verhalten nicht ändern, ob sie nun immer wieder und wieder "aufgeklärt" werden oder nicht. Selbst unter Jugendlichen wird HIV doch gar nicht mehr als Bedrohung gesehen und daher Kondome nicht mehr als so wichtig empfunden. Es gibt ja die Pille.
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31.03.2011 15:49 Uhr von ShlomoXX
 
+4 | -0
 
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Analyse? Habe in der news sowas erwartet wie warum in Leipzig die höchste Rate HIVs im Osten vorliegt.
Also Drogenabhäbgige und Homosexuelle gibt es überall und begründet den Anstieg nicht.
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31.03.2011 18:29 Uhr von AnotherHater
 
+3 | -5
 
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HIV ist heilbar, dazu ein Mitentdecker des HI Virus und Nobelpreisträger (0:22 bis 0:43):
http://www.youtube.com/...

Jeder sollte sich einmal die Dokumentation "House of Numbers" ansehen und über AIDS recherchieren - abseits den Aussagen der Pharmalobby.
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03.04.2011 15:43 Uhr von AnotherHater
 
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@m0scito: Schön getrollt, aber nun wieder ab in deine Höhle^^ diese Sonntags-Trolle. *augen roll*
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03.04.2011 17:05 Uhr von cheetah181
 
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AnotherHater: Mal davon abgesehen, dass Montagnier in den letzten Jahren ziemlich esoterische Ansichten verbreitet hat, sagt er da jetzt nichts so Überraschendes:
Ein geschwächtes Immunsystem macht anfällig für Krankheitserreger. Wenn du dir die Zahlen zum Risiko der Übertragung von HIV durch verschiedene Körperflüssigkeiten ansiehst, wirst du auch merken, dass da nicht bei jedem Kontakt eine Übertragung eintritt, obwohl oft Viren vorhanden sind. Genau davon redet er. Aber überschreitet das Virus erstmal die Körperbarrieren, vermehrt sich und setzt sich in den Zellen des Wirts fest, dann kann man HIV nicht mehr los werden oder "heilen" wie du es geschrieben hast.

[ nachträglich editiert von cheetah181 ]
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03.04.2011 18:35 Uhr von AnotherHater
 
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@cheetah181: Du scheinst dich ein wenig besser auszukennen als ich. Ich schreib aus der Sicht eines Laien, welchen Einblick hast du in die Thematik? Könntest du bitte auf die esoterischen Aussagen von Herrn Montagnier näher eingehen? Abgesehen davon ist mir die Funktionsweise unseres Immunsystems im Groben durchaus bekannt, jedoch habe ich seine Aussagen über deine Schilderung hinaus so interpretiert, dass ein gesundes Immunsystem generell HIV "los werden" kann. Leider kam ich noch nicht dazu mir die Dokumentation anzusehen. =/
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03.04.2011 22:41 Uhr von cheetah181
 
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AnotherHater: Ich hatte einige Vorlesungen zum Thema Immunologie, muss aber sagen, dass es dort nur am Rande um HIV ging.
Hier mal ein Ausschnitt von Wikipedia, der das Problem recht gut beschreibt:
"Das Virus in infizierten und ruhenden CD4-positiven T-Zellen entzieht sich dem Angriff seitens antiviraler Medikamente und des Immunsystems. Zu einer Aktivierung dieser Immunzellen kommt es nach Antigenkontakt, zum Beispiel im Rahmen gewöhnlicher oder einer opportunistischen Infektion. Während die Zelle eigentlich gegen einen anderen Krankheitserreger vorgehen will, beginnt sie statt dessen Virusproteine zu produzieren und neue Viren freizusetzen. Diese infizieren dann wiederum andere Zellen.

Was das HI-Virus so außergewöhnlich überlebensfähig macht, ist seine Wandlungsfähigkeit oder, besser gesagt, seine schnelle Evolutionsrate. Von den Influenza-Viren (Grippe) zum Beispiel entwickeln sich in derselben Zeit auf der ganzen Welt nicht einmal halb so viele neue Unterarten wie vom HI-Virus in einem einzelnen infizierten Menschen."

Und dazu kommt noch, dass, wenn das Immunsystem erkennt, dass diese Zellen befallen sind, es die eigenen Immunzellen abtötet.

Nochmal zu dem Interview mit Montagnier:
In dem Ausschnitt, den ich mir angesehen hatte (0:22 bis 0:43) sagt er meiner Meinung nach das, was ich meinte. Ein schlechtes Immunsystem kann eine Infektion wahrscheinlicher machen.
Auf spätere Nachfrage behauptet er jedoch tatsächlich, dass angeblich eine Heilung bei bestehender Infektion möglich sei. Hier stellt sich mir die Frage: Warum gibt es keine bekannten Fälle in denen bei ehemals HIV-Infizierten keine Viren mehr nachgeweisen wurden? (außer dem Fall von Knochenmarkstransplantation) Das wäre eine wissenschaftliche Sensation und wenn Montagnier solche Fälle kennt ist die Frage warum er das nicht veröffentlicht hat.

Dann bestände die Möglichkeit, dass er die Frage falsch versteht, glaube ich aber ehrlich gesagt nicht.

Seine esoterischen Aussagen sind hier gut zusammengefasst:
http://www.scienceblogs.de/...

Edit: Einige der für "House of Numbers" interviewten Wissenschaftler meinten danach sie seien unter Vorspiegelung falscher Tatsachen interviewt worden. Klingt mir nicht sonderlich seriös, um es mal neutral auszudrücken... ;)

[ nachträglich editiert von cheetah181 ]

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