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Duisburg: Sex-Täter mietet sich wieder eine Wohnung in der Nähe einer Schule

Ein Sexualstraftäter hat sich in Duisburg wieder in der Nähe einer Schule, eines Kindergartens und eines Kinderspielplatzes eine Wohnung genommen. Dies tat er 2010 nach seiner Entlassung aus der Sicherheitsverwahrung schon einmal.

Damals griff er nach kurzer Zeit ein zehnjähriges Mädchen an (ShortNews berichtete). Daraufhin wurde er wegen der Verletzung seiner Auflagen für sechs Monate weggesperrt. Nun wohnt er wieder nur 56 Meter von Kindereinrichtungen entfernt.

Ein Sprecher der Polizei sagte: "K. ist ein freier Mann, wir können ihm nicht vorschreiben, wo er zu wohnen hat. Wir fanden das auch nicht glücklich, aber die Führungsaufsicht des Amtsgerichts hat ihm nur die Auflage erteilt, nicht näher als 50 Meter an einem Schulhof zu wohnen."


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Sex, Schule, Täter, Wohnung, Duisburg, Nähe
Quelle: www.bild.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.03.2011 08:24 Uhr von Bender-1729
 
+11 | -2
 
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Und warum tut er das? Weil er es in Deutschland nunmal kann!

Danke, liebe Kuscheljustiz! In solchen Fällen sollte man wirklich die zuständigen Richter und psychologischen Gutachter mit in die Verantwortung ziehen. Dass hier wieder etwas passieren wird, ist doch zu 99,99 % sicher! Aber wie immer in Deutschland: Täterschutz vor Opferschutz ...

Gute Nacht, Deutschland.
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31.03.2011 08:57 Uhr von Dark_Itachi
 
+2 | -6
 
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@ s0lus

Und wer maßt sich dann an, die Todesstrafe zu vollziehen?

Zum Thema: Um es mal ganz hart auszudrücken --> Wo ist das Problem? Ich wohne in einer günstigen Wohnung in Bahnhofsnähe, gegenüber ist eine ehemalige Schule, im 1. Stockwerk meines Hauses eine KiTa, 30m entfernt eine Jugendherberge, 30m in die andere Richtung ein Kindergarten und irgendwo hier muss noch eine Schule sein. ABER wie gesagt, die Miete ist günstig, die Lage auch. Vielleicht war das ja der Beweggrund für seine Wohnungswahl?
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31.03.2011 09:05 Uhr von Bokaj
 
+3 | -3
 
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genau: denn günstige Wohnungen gibt es hauptsächlich wenn nicht nur genau dort, wo die Schulen und Kigas angesiedelt sind.

Warum?

Weil unsere Gesellschaft nichts von Kinderlärm hält. :-(

Aber dieser Mann sollte/muss auf jeden Fall eine Therapie machen und am Besten lebenslang von einem Psychologen betreut werden.
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31.03.2011 09:09 Uhr von Dark_Itachi
 
+3 | -1
 
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@ s0lus

Du kennst seine Beweggründe doch gar nicht. Und das Argument "Deine Tochter" zieht bei mir nicht.
Meine Einstellung zu dem Thema kennst Du auch nicht.

Aber wer schriftlich nicht einmal ein anständiges Deutsch in einen Kommentar verpacken kann, der wird sich auch nicht um so Dinge wie Objektivität kümmern.

Zur Todesstrafe --> Sicherlich gibt es Freiwillige, aber was unterscheidet diese von anderen Totschlägern oder Mördern? Artikel 1 Abs. 1 GG verbietet dem Staat die Tötung von Menschen, weiterhin ist dieser Artikel nicht änderbar. Das wars dann wohl mit Todesstrafe.
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31.03.2011 09:16 Uhr von Andreas-Kiel
 
+2 | -0
 
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@ Dark_Itachi: Siiiiiiicherlich ist das so. Genau, er ist ein verurteilter Sexualstraftäter mit anschließender Sicherungsverwahrung (leider anscheinend nicht für immer), wird entlassen, mietet sich in der Nähe von Kindereinrichtungen ein und schnappt sich bei nächster Gelegenheit wieder ein Kind. Nun wird er wieder eingesperrt, kommt leider wieder frei, mietet sich wieder in der Nähe von Kindereinrichtungen ein ..........

Wenn Du glaubst, daß das Zufall ist und er natürlich keine unlauteren Absichten hat, bist Du naiv. Liege ich richtig, daß Du keine Kinder hast?

Ich habe welche und hätte keine ruhige Minute mehr, wenn der im meiner Nähe wohnen würde und ich denke, jeder, der Kinder hat, würde es genauso gehen.

[ nachträglich editiert von Andreas-Kiel ]
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31.03.2011 09:18 Uhr von Seridur
 
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finde es eher faszinierend, dass ein vorbestrafter sexualstraftaeter, der sich WIEDER ein kleines maedchen gegriffen hat, nur 6 monate in den knast kam. DAS ist doch der eigentliche skandal.
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31.03.2011 09:41 Uhr von Dark_Itachi
 
+2 | -1
 
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@ Seridur

In einer anderen Bild-Quelle ist die Rede davon, dass ihm das Festhalten des Mädels nicht nachweisbar ist und er gegen seine Auflage, keinen Alkohol trinken zu dürfen, verstoßen hat.
Wo ist da der Skandal? Wäre ihm das Festhalten nachweisbar gewesen, wäre es ein Skandal gewesen. Aber fürs Betrinken?

@ Andreas-Kiel

Ich bin weder naiv noch gutgläubig. Was ich bin: objektiv.
Das mit der Miete war lediglich ein Denkanstoß. Nur weil ein Sexualstraftäter in der Nähe von Kindern wohnt, kann man nicht automatisch auf seine zukünftige Strafbarkeit schließen. Das ist meine Meinung.
Aber da Du mich persönlich angesprochen hast --> Mir ist es auch nicht wohl, wenn ich wüsste, dass gegenüber ein Vergewaltiger wohnt. Ich bin auch für lebenslanges Wegsperren, da ich diese Art von Straftäter für nicht therapierbar halte.
Ich habe meiner früheren Partnerin ein Einhandmesser gegeben und sie anschließend im Messerkampf "ausgebildet", nur um sicher gehen zu können, dass sie da draussen wenigstens ein wenig sicher ist. Ich werde auch meine Kinder in den Kampfkünsten ausbilden, sobald sie alt genug dafür sind.
Natürlich steht es jedem frei, was er glauben möchte. Nur glaube ich, dass Dein Eindruck von mir nicht zu mir passt.

@ Solus
"das das argument mit der eigenen tochter nicht zieht zeigt das du entweder keine hasst, oder sie dir egal ist"

Vielleicht zeigt es auch nur, dass ich selbst im Extremfall meine Objektivität behalten wollen würde.
Würde sich jemand an meiner Tochter vergreift, würde ich mich nicht als Jurist in den Gerichtssaal setzen, sondern den Fall jemand anderes machen lassen. Wer sich als Jurist von Emotionen leiten lässt, ist meines Erachtens im Gerichtssaal deplaziert.
Das kann aber nur jemand verstehen, der die Objektivität als höchstes Gut in der Juristerei ansieht. Und darauf kommt es nunmal an, oder möchtest Du mal wegen Diebstahl angeklagt sein und einen Richter vor Dir haben, der Diebe über alles verachtet?

PS: Ein Freund von mir is auch ein Lega, hat Abitur und kann sich anständig ausdrücken. Falls ich Dir aber zu nahe getreten bin, entschuldige ich mich hiermit bei Dir.

[ nachträglich editiert von Dark_Itachi ]
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31.03.2011 10:35 Uhr von Dark_Itachi
 
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@ DerBelgarath

Nunja, soweit ich weiss ist der Finale Rettungsschuss eine Art der Rechtfertigung, die mit Notwehr auf einer Stufe steht. Und Notwehr erlaubt die Tötung des Angreifers.
Ich hatte z.b. mal den Fall zu entscheiden (Klausur im öff. Recht), ob ein Passagierflugzeug abgeschossen werden darf, wenn es von Terroristen gekapert wird. Das Argument dagegen ist vorallem, dass Menschenleben nicht gegen andere Menschenleben aufgewogen werden dürfen. Der Staat darf dieses Flugzeug also nicht runterholen, weil das Recht zum Töten der Insassen fehlt und weil man Leben nicht mit Leben aufwiegen kann.
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31.03.2011 11:38 Uhr von Andreas-Kiel
 
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@ Dark_Itachi: Das klingt ja schon ganz: anders, als ich es aus Deinem 1. Kommentar gelesen habe.

Dann habe ich Dich wirklich etwas falsch eingeschätzt.

Bei solchen Vorkommnissen ist die Change (Risiko) so groß, daß es eben Kein Zufall ist, daß er so eine Wohnung nimmt, daß meiner Meinung nach der Schutz der Bevölkerung Vorrang vor seinem Selbstbestimmungsrecht haben sollte.

Abgesehen daven, wenn ich so veranlagt wäre und dagegen ankämpfen will, setzte ich mich doch nicht selbst dieser Versuchung aus, sondern versuche ein Umfeld zu finden, wo ich möglichst wenig Kontakt mit Kindern habe, damit das Risiko des Rückfalles kleiner ist. Ich habe allerdings auch mal gelesen, daß Pädopholie eine "Fehlschaltung" im Gehirn ist und NICHT heil- bzw. therapierbar ist.

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