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Libyen: China bestürzt über Libyen-Angriffe der NATO

In einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy äußerte sich der chinesische Staatspräsident Hu Jintao äußerst besorgt über die Angriffe der NATO.

China würde generell militärische Interventionen im Ausland ablehnen. Vor allem in der Libyen-Situation wäre die Gefahr von zivilen Opfern zu hoch.

Er wies des weiteren darauf hin, dass Gewalt keine Lösung für innerpolitische Angelegenheiten sei, wie diejenige momentan in Libyen. China hatte sich, wie Deutschland, einer Zustimmung des UN-Angriffs auf Libyens verweigert.


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WebReporter: StefanPommel
Rubrik:   Politik
Schlagworte: China, Kritik, Libyen, NATO
Quelle: www.voanews.com

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.03.2011 07:53 Uhr von xanna
 
+10 | -18
 
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Ich finde es auch schrecklich, dass die USArmee schon wieder einen Krieg beginnt.
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31.03.2011 08:11 Uhr von xanna
 
+6 | -8
 
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Libyen: Selbstverständlich handelt es sich beim militärischen Eingreifen einer Reihe von Staaten in den innerlibyschen Konflikt ausschließlich um humanitäre Unterstützung. Tote Zivilisten wurden nicht durch Bomben und Tomahawks getötet, sondern durch Gaddafi-Truppen. Und bei den bewaffneten Rebellen handelt es sich um friedliche Demonstranten, die sich nach nichts anderem sehnen als nach Freiheit. Aus diesem Grunde haben sie auch bereits eine neue Ölgesellschaft ins Leben gerufen, um der brutalen Gaddafi-Regierung die Profite zu entreißen. Ja, sogar eine neue Notenbank wurde ins Leben gerufen, damit der Diktator auch die Kontrolle über das Geldwesen verliert. Falls es den Aufständischen am nötigen Geschick im Big Business fehlt, steht mit Sicherheit ausreichend internationale Unterstützung zur Verfügung.

http://www.theintelligence.de/...

/
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31.03.2011 08:15 Uhr von xanna
 
+3 | -8
 
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@aspartam_gift: Welche Zeitung würdest du denn empfehlen?

Es lassen sich schon wieder alle die gleiche Show ("Böser Diktator") vorspielen, wie sie uns auch schon vor dem Irak-Krieg präsentiert worden ist.

Aber gut, dass du weißt, dass Aspartam schlecht ist.

[ nachträglich editiert von xanna ]
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31.03.2011 08:29 Uhr von MikeBison
 
+4 | -2
 
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China: Ja klar
Die sollen doch zuerst die eigenen Probleme in Sachen Menschenrechte lösen
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31.03.2011 08:36 Uhr von SilentPain
 
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Ähm, Hallo?? Dass China solche Sachen von sich ist blanker Hohn

Die scheren sich einen Dreck um Menschenrechte, Freiheiten
und unterstützen Diktatoren

"Gewalt keine Lösung für innerpolitische Angelegenheiten sei"
ist zwar aus dem Kontext gerissen aber gerade China
sollte sich erstmal an die eigene Nase packen

Und das sollte mal denen auch Sagen!!!

[Edit]
und natürlich ist China bestürzt - ist ja selber ne Diktatur

[ nachträglich editiert von SilentPain ]
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31.03.2011 08:40 Uhr von Major_Sepp
 
+4 | -3
 
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Nunja: Wenigstens "versucht" die NATO mit ihren Präzisionswaffen zivile Verluste zu vermeiden/begrenzen.

Die Rebellen hingegen feuern in ihrem Kampf völlig ungezielt Mörser-Granaten aus der Wüste heraus auf Städte. Wo diese landen und wieviele Zivilisten dabei ihr Leben lassen müssen ist ihnen freilich egal.

Das dokumentieren derzeit dutzende Videos auf zahlreichen Newsseiten/Videoportalen hautnah und völlig emotionslos.

Die Rebellen werden stets förmlich "glorifiziert", ihr Kampf gegen die grausamen Gaddafi Truppen als heldenhaft dargestellt. Im Hintergrund wird währenddessen unter Jubel die nächste Granate abgefeuert. Wo diese landet weiß nur Allah allein!

DAS ist abartig Freunde!
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31.03.2011 09:08 Uhr von mr_shneeply
 
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beste Freunde Er und Herr Erdogan sind bestimmt dicke Freunde..

Demnächst wird Marcel Friedmann noch den Drogenkonsum stark verurteilen.
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31.03.2011 09:14 Uhr von spezelist
 
+7 | -2
 
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Nicht das libysche Volk soll von Gaddafi befreit werden, sondern das libysche Öl. So funktioniert nun mal Kapitalismus.
Oder warum greift der Westen nicht im Sudan, Äthopien oder gar in Nordkorea ein ? Den Völkern dort geht viel schlechter.
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31.03.2011 09:26 Uhr von bono2k1
 
+2 | -1
 
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Hu? Hu! "Er wies des weiteren darauf hin, dass Gewalt keine Lösung für innerpolitische Angelegenheiten sei, wie diejenige momentan in Libyen."

Humor hat er ja - das muss man ihm lassen.

Abgesehen davon bin ich gespannt wie lange sich das Regime noch halten kann. Natürlich hätte man auch an der Elfenbeinküste intervenieren können - aber die haben afaik wenig bis kein Öl :-)

Aber natürlich ist die NATO nur darauf aus Menschen zu retten und diesen schlimmen schlimmen Diktator zu entsorgen. Nachdem man jahrzehntelang von ihm und seinen Methoden profitiert hat.

@Spezelist: Ui, jetzt hast Du gleich SpastB, Perisecor und wie sie alle heissen an der Backe...Du wagst es dem Westen unlautere Absichten zu unterstellen? Ts ts ts...der Westen ist doch das Beste was der Welt passieren konnte....

[ nachträglich editiert von bono2k1 ]
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31.03.2011 09:54 Uhr von Gingerkid
 
+4 | -1
 
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@xanna: "Und bei den bewaffneten Rebellen handelt es sich um friedliche Demonstranten, die sich nach nichts anderem sehnen als nach Freiheit"

friedliche demonstranten sind was ganz anderes.

seit wann darf eine regierung sich eigentlich nicht mehr gegen bewaffnete rebellen wehren?


[ nachträglich editiert von Gingerkid ]
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31.03.2011 10:03 Uhr von Kaan71
 
+4 | -2
 
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@gingerKid: Xanna meinte das sarkastisch.

Es ist offensichtlich was hier abgeht.

Ich wundere mich immer wieder wie manipulierbar der Westen ist...Denn komischerweise zieht die Medienpropaganda in anderen Ländern nicht.

Eventuell wollen die westlichen Bürger einfach nicht das Verbrechen ihrer Systeme offen erkennen.
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31.03.2011 10:25 Uhr von spezelist
 
+2 | -0
 
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@bono2k1: Was mich an der Sache aufregt, ist die perfide Scheinheiligkeit des Westens.
Wer hat denn Gaddafi zu dem gemacht was er ist? Woher hat er denn seine vielen Millarden Dollar? Von seinem Volk?
Wohl eher nicht!
Warum wurde nicht schon nach dem Lockerbie oder LaBelle-Attentat eingeschritten?
Richtig! Einem so wichtigen Geschäftspartner pisst man nicht ans Bein.
Und was China angeht, was unternimmt man gegen die dortige Diktatur?
Ein Boykott chinesischer Produkte wäre ein Anfang, aber wir wären nicht der Westen, wenn wir dies tun würden....
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31.03.2011 10:50 Uhr von Gingerkid
 
+1 | -0
 
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@kaan: ist mir im leider zu spät aufgefallen
leider kann man ja nur einmal nachbessern
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31.03.2011 12:06 Uhr von K.T.M.
 
+4 | -0
 
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@Kaan71: "Eventuell wollen die westlichen Bürger einfach nicht das Verbrechen ihrer Systeme offen erkennen."

Das ist eine typisch menschliche Reaktion, die Parallelen zum Stockholm-Syndrom aufweist. Grundsätzlich neigen Menschen dazu, in Zwangs- oder Abhängigkeitssituationen auch moralisch oder ethisch bedenkliche Handlungsweisen von Autoritäten zu relativieren und eine Schutzhaltung für sich zu entwickeln.
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31.03.2011 13:18 Uhr von Dracultepes
 
+0 | -0
 
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@spezelist: Wiedersprichst du dir nicht selber wenn du einerseits sagst:"Nicht das libysche Volk soll von Gaddafi befreit werden, sondern das libysche Öl"

Und dann behauptest der Westen wolle ihm nicht ans Bein pissen weil er ja Geschäftspartner ist und dadurch eh mit ÖL handelt.

Und immer wieder dieser lustige Vergleich mit anderen"Diktaturen". In anderen "Diktaturen" wie China oder sonstwo steht aber gerade nicht das Volk auf und wird wieder niedergemetzelt.
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31.03.2011 13:23 Uhr von Reape®
 
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stefan: jetzt muss ich dir aben nen minus geben: china und deutschland haben die zustimmung des un-angriffs nicht verweigert, sondern sich enthalten.
hätte mal einer von den 5en sein veto eingelegt...
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31.03.2011 13:30 Uhr von BoltThrower321
 
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Scheiss Regime: Pfff....China ist nur Bestürtzt weil die von Ihrer eigenen Boshaftigkeit ablenken wollen. China macht seit Jahren nichts anderes als einen globalen Wirtschaftskrieg gegen den Rest der Welt und ist keinen deut besser als Lybien.
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31.03.2011 15:07 Uhr von spezelist
 
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@Dracultepes: Das mit dem Geschäftspartner war auf die Ereignisse von vor 20 Jahren bezogen. Heute will man ihn einfach nur loswerden, warum sein Öl kaufen, wenn man auch anders rankommt, neue Ölgesellschaft gründen, entsprechende Aktienmehrheiten schaffen und fertig ist der Lack (siehe Irak derzeit)
Und das dafür noch der Al-Kaida nahestehende Rebellen unterstützt werden ist wohl der Gipfel, auch wenn jetzt durchgeklungen ist, dass diese Rebellen wohl nicht an der neuen Regierung beteiligt sein werden.
Und das in der chinesesischen Diktatur das Volk nicht niedergemetzelt wurde, ist jetzt aber nicht dein Ernst, Oder?

[ nachträglich editiert von spezelist ]

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