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Libyen: Obama autorisiert Aufrüstung der Revolutionäre durch das CIA

Die Frage, wie die Revolutionäre an ihr hoch entwickeltes Waffenarsenal gelangten, scheint nun endgültig geklärt.

Der amerikanische Präsident Barack Obama hatte das CIA beauftragt, die Revolutionäre mit Waffen aufzurüsten.

Der Beschluss erfolgte bereits vor einigen Wochen. Erst heute wurde der geheime Erlass von Regierungskreisen an die Öffentlichkeit getragen.


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WebReporter: StefanPommel
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Barack Obama, Libyen, CIA, Aufrüstung
Quelle: www.reuters.com

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.03.2011 23:07 Uhr von shadow#
 
+26 | -1
 
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Soviel zum Thema UN: Extremisten werden bewaffnet als Bauern in einem Krieg der in vollem Gange ist und offiziell "Flugverbotszone" genannt wird.
Die deutsche Entscheidung war goldrichtig.
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30.03.2011 23:23 Uhr von da-raggy-muffin
 
+9 | -3
 
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Keine Waffen mehr für Libyen! Kein Guantanamo! Zuerst war mir der Mann sympatisch, jetzt verabscheue ich ihn.

Ist dem Mann eigentlich klar , was für ein riesen Gemetzel er damit indirekt anrichtet?

Soviel dann zu der NATO. Aber schön die Merkel ankacken, das Deutschland nicht in den Krieg zieht.

Ist doch lächerlich....
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30.03.2011 23:33 Uhr von StefanPommel
 
+7 | -1
 
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@da-raggy-muffin: Traurig aber wahr.

Das schlimmer ist vor allem, dass das ganze anscheinend hinter dem Rücken von Parlament und co abgelaufen ist.

Selbst Bush hat wenigstens öffentlich angekündigt was er für idiotische Pläne hatte.
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30.03.2011 23:36 Uhr von da-raggy-muffin
 
+7 | -1
 
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@StefanPommel: Ja, in Bush hat man den Ideologen erkannt und wenigstens konnte das Parlament etwas mitreden.

Aber Obama hintergeht die gesamte Bevölkerung der USA, hintergeht die NATO, betrügt seine Bündnisspartner.

Also was die USA sich unter seiner Führung geleistet hat, ist wirklich unbeschreiblich schädlich gewesen.

Aber es hat ja kein anderes Land den Arsch in der Hose um sich gegen die USA zu wehren...


Edit : Nur die Russen trauen sich ein wenig. Das ist meiner Meinung nach das Land, was der USA misstraut und es nicht stillschweigend hinnimmt.

Deutschland nimmt alles der USA stillschweigend hin....

Und das finde ich wirklich sehr traurig. Wo ist der Nationalstolz gebleiben? Die Einigkeit ?

[ nachträglich editiert von da-raggy-muffin ]
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31.03.2011 00:20 Uhr von Sir_Waynealot
 
+4 | -2
 
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@da-raggy-muffin: Weil die USA hier immer noch Besatzungsmacht ist.

Achja und den Friedensnobelpreis sollte man ihm wirklich aberkennen...
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31.03.2011 01:58 Uhr von ElChefo
 
+2 | -2
 
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oh je "...das CIA..."

Mhja. Okay.


@raggy-muffin

Die Russen? Dieselben Russen, die anfangs noch sagten, das ein Machtwechsel nicht in ihrem Interesse wäre (klar, 2 Milliarden für Waffen, wer würde sich das entgehen lassen) und jetzt auf einmal doch einen Regime-Change wünschen?

...und was hat es mit Nationalstolz zu tun, gegen Amerika zu sein? Oder gegen die Zerschlagung eines solchen Regimes zu sein?
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31.03.2011 07:22 Uhr von xanna
 
+1 | -2
 
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@da-raggy-muffin: @da-raggy-muffin

Da die USA ja heute noch immer zahlreiche Stützpunkte ihrer Armee in Deutschland betreiben, glaube ich nicht, dass wir in der Position sind die USA groß zu kritisieren.

Ach und n-tv ist ein Partnersender von CNN, also haben wir auch noch amerikanische Nachrichten.
Ist immer interessant zu wissen, wer einem da was erzählt.

[ nachträglich editiert von xanna ]
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31.03.2011 08:14 Uhr von usambara
 
+2 | -2
 
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hoch gerüstetes Waffenarsenal? bisher habe ich nur alte Waffen aus russischer Produktion bei den Rebellen gesehen.
Ab und zu eine alte FN FAL aus belgischer Produktion, ManPads aus chinesischer Produktion und selber gebautes aus MIG-Kampfflugzeugen.
Sprich alles ist ausnahmslos aus Gaddafis Lagern oder erbeutet.
http://a8.sphotos.ak.fbcdn.net/...

[ nachträglich editiert von usambara ]
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31.03.2011 08:15 Uhr von KamalaKurt
 
+5 | -1
 
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Obama tritt seine Glaubwürdigkeit mit Füßen. Da hat ein Säbelrassler den anderen abgelöst. Statt dass es friedlicher wird auf diesem Globus, vergrößern die USA die Kriegsschauplätze.

Obama hat sich von einem sympatischen Politiker zu einem machtgeilen Politiker gewandelt
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31.03.2011 08:21 Uhr von mort76
 
+4 | -0
 
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super! erinnert das nicht allzusehr an Afghanistan?
Die Amerikaner bewaffnen die Bevölkerung- diese soll einen Stellvertreter-Bürgerkrieg führen, so wie sie damals die Mudschahedin gegen die Russen bewaffnete.
Diese werden dann später mit denselben Waffen gegen die Amerikane kämpfen, wenn diese versuchen, die Bodenschätze des Landes einzukassieren.
Die Geschichte läuft immer im Kreis und keiner lernt was daraus...

Man kann ja mittlerweile nurnoch davon ausgehen, daß da noch mehr im Verborgenen gemauschelt wird- von Anfang an sah der "Volksaufstand" allzusehr inszeniert aus. Wo waren die großen Demonstrationen? Warum wirken die "Freiheitskämpfer" dort alle eher wie Taliban?
Welcher von der Bevölkerung gehaßte Diktator kann es sich erlauben, seine Waffenkammern für das Volk zu öffnen, wenn die Mehrheit gegen ihn ist?
Inwiefern kann es legal sein, schon lange vor der Legalisierung dieses Krieges gegen Libyen Waffen dorthin zu liefern?

Und warum kann unser Außenminister nichtmal den Namen dieses Landes richtig aussprechen (mittlerweile weiß jedes Kind außer Westerwelle, daß es nicht "Lübien" heißt"...?
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31.03.2011 08:30 Uhr von usambara
 
+0 | -3
 
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@mort76: das in Armee-Lagern gehortete Waffenarsenal war schon vorher
irrational groß im Vergleich zu der relativ kleinen libyschen Armee.
Die Luftwaffe und moderne Panzer und Artillerie waren dabei stets in Gaddafis Stammesbrigaden seiner Söhne.
Wenn ein Despot die Absetzung durch die UN verdient hat, dann Gaddafi. Auch die von ihm gesponsorten Bürgerkriege der Sahel-Zone dürften damit deutlich zurück gehen.

[ nachträglich editiert von usambara ]
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31.03.2011 08:46 Uhr von SilentPain
 
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Hmmm mich erinnert das auch sehr stark an Afghanistan und die Mudschaheddin - und wir wissen ja wie das ausgegangen ist
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31.03.2011 09:55 Uhr von mort76
 
+3 | -1
 
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Usambara, offensichtlich haben wir es hier mit einem ebenfalls gesponserten Bürgerkrieg zu tun. Die Waffen wurden schon vor Wochen geliefert. Allerdings sind die Amerikaner diesmal nicht so doof, modernes Equipment zu spendieren- in Afghanistan besitzen nun die Taliban die an die Mudschahedin gelieferten Stinger-Raketen, und das Szenario soll sich nicht wiederholen. Und die Waffen durften natürlich nicht allzugut zurückzuverfolgen sein, um die Legende vom Volksaufstand nicht zu gefährden.

Also, zusammengefaßt: ein Land, das Bürgerkriege sponsert und auslöst, kämpft gegen ein Land, das Bürgerkriege sponsert. Ein Esel schimpft den anderen Langohr. Mir ist das zutiefst suspekt.

Ich frage mich, ob sich nach Gaddhafis Sturz dort etwas verbessern kann- dann beginnt der Kampf um die Macht zwichen der Allianz, den Stämmen, den Extremisten, den Demokraten und der alten Machtelite...das wird noch spannend werden, aber in einer Sache bin ich mir sicher: das Volk wird dabei nicht gewinnen. Da war Ägypten eine große Ausnahme, weil wahrscheinlich ausnahmsweise mal die Falken nicht die Urheber waren, sondern wirklich das betroffene Volk.

[ nachträglich editiert von mort76 ]
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31.03.2011 10:10 Uhr von usambara
 
+1 | -1
 
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@mort76: in Afghanistan von heute gibt es weder Stinger noch Blowpipe -Manpads- die sind schon lange ausgegangen.
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31.03.2011 11:08 Uhr von mort76
 
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Usambara, das stimmt so nicht ganz...
Geliefert wurden vor ca. 20 Jahren 1000 Stinger-Raketen, gegen die Russen eingesetzt wurden aber nur 300. Die CIA konnte von den verbleibenden 700 Stück ein paar Dutzend zurückkaufen- für einen Stückpreis von 150.000-200.000 Dollar...solche Summen zahlt man nicht für unbrauchbaren Schrott.

Bleiben ca. 600 Stück übrig...Verbleib: mutmaßlich größtenteils bei den Taliban.
Wenn man jetzt gönnerhaft vermutet, daß die Hälfte mangels Wartung und Pflege nicht mehr funktioniert, bleiben exakt genausoviele übrig, wie gegen die Russen tatsächlich verwendet wurden...und ich kann mir auch gut vorstellen, daß die Anzahl der gelieferten Raketen untertrieben wurde.
Und diese Raketen WURDEN auch schon im aktuellen Afghanistan-Krieg verwendet.
Allerdings kann man damit nur tieffliegende Flugzeuge abschießen.

[ nachträglich editiert von mort76 ]
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31.03.2011 11:27 Uhr von usambara
 
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@mort76: nach den Rückzug der Sowjets und in dem anschließenden Bürgerkrieg waren die Stinger "wertlos" im Kampf, weil es keine Luftwaffe mehr gab- und wer konnte schon ahnen, das die USA das Land irgendwann besetzen.
Ich denke mal, diese Waffen wurden von Russen, China, Iran, Pakistan etc zwecks Nachbau angekauft.
Jedenfalls ist meines Wissens kein Flugzeugabschuss im heutigen Afghanistan auf Stinger-Beschuss zurück zu führen.

[ nachträglich editiert von usambara ]
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31.03.2011 16:08 Uhr von ElChefo
 
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usambara kommt selten vor, aber ich gebe dir ausnahmslos recht.

...die letzten Stinger wurden demontiert und die Einzelteile für EFP-IEDs verwendet.

mort

Wenn du meinst, das eine Bekämpfungshöhe von maximal 4200 Metern (die Angaben bei wiki sind Quatsch) "Tieffliegerbekämpfung" bedeutet, magst du recht haben. Dem ist aber nicht so.

Fakt ist: Die paar waffenbedingten Notlandungen und Abschüsse, die seit dem Einmarsch passierten, wurden durch RPG, RPK oder FlaK-Beschuss herbeigeführt. Nix Fliegerfaust.

[ nachträglich editiert von ElChefo ]
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31.03.2011 17:10 Uhr von mort76
 
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ElChefo, die modernen Flugzeuge haben Abwehrmechanismen gegen diese Raketen (diese Hitzekörper, die man fallen lassen kann), welche im Tiefflug aber so nicht funktionieren. Deswegen sind Stinger-Raketen gegen höherfliegende Flugzeuge fast wirkungslos.

Der häufige Einsatz von Drohnen hat auch etwas mit der Gefahr von Raketenbeschuß zu tun...

Die Gefahr durch diese Raketen liegt nicht darin, daß man wirklich praktisch mit ihnen beschossen wird, sondern darin, daß mit ihrer Verwendung gerechnet werden muß, was bestimmte Taktiken verhindert.
Und soweit ich weiß, sind Stingers RPGs.

Usambara,
das kann eben niemand wirklich wissen, wieviele dieser Raketen noch existieren, und es WURDEN ja auch wirklich welche in diesem Krieg verwendet. Siehe letzter Punkt...
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31.03.2011 18:31 Uhr von ElChefo
 
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mort76: "die modernen Flugzeuge haben Abwehrmechanismen gegen diese Raketen"

Moderne Flugzeuge haben Abwehrmechanismen gegen ALLES - ausser Flak-Geschosse. Gegen radar-gelenkte Raketen eben Alu-, Stanniol-, oder sonst wie reflektierende (metallbedampfte) Streifen und halt gegen Infrarot-Raketen jene Phosphorfackeln. Da erzählst du mir nichts Neues. Diese Täuschkörper funktionieren gegen jede Rakete gleichmässig in egal welcher Höhe. Beides wird nebenbei nicht fallen gelassen, sondern aus Kartuschen ausgeschossen.

"Deswegen sind Stinger-Raketen gegen höherfliegende Flugzeuge fast wirkungslos."

Das ist insofern falsch, als das die Stinger sowieso nur ein Notmittel des Fußsoldaten ist, der sich in der Doktrin sowieso unter dem Schirm der Theater-, Schlachtfeld-, und Divisionsflugabwehr befindet. Die Stinger ist halt ebendeshalb klein gehalten, damit sie möglichst leicht ist - das schränkt sowohl Geschwindigkeit als auch Treibstoffmasse ein, hat aber nichts mit den Abwehrmaßnahmen zu tun. Wie gesagt: 0-4200m. 4200m ist ein Erfahrungswert vom Luftzielschiessen in Sizilien und Putlos.

"Der häufige Einsatz von Drohnen hat auch etwas mit der Gefahr von Raketenbeschuß zu tun..."

Falsch. Der häufige Einsatz von Drohnen hat mit der grösseren und schnelleren Verfügbarkeit und den niedrigeren Kosten zu tun. Das kannst du mir nebenbei 1:1 glauben, in dem Bereich habe ich die letzten Jahre gearbeitet.

"Die Gefahr durch diese Raketen liegt nicht darin, daß man wirklich praktisch mit ihnen beschossen wird, sondern darin, daß mit ihrer Verwendung gerechnet werden muß, was bestimmte Taktiken verhindert."

Ähm... deshalb ist in jeder Provinz rund um die Uhr immer eine Fliegerbereitschaft in der Luft? B1B, F15 und auch A10...? Wäre das so riskant, naja, dann würden doch wohl nur Predators und Globalhawks fliegen, oder? ...faktisch ist dem nicht so. Faktisch sind wie gesagt dauernd Flieger unterwegs - soviele, das man ja auch schon AWACS zur Koordination und Luftraumüberwachung heranzieht.

"Und soweit ich weiß, sind Stingers RPGs."

Stinger sind Stinger - RPGs sind RPGs. Willst du nun eine Fliegerabwehrlenkwaffe mit einer Panzerfaust in einen Topf werfen?!
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31.03.2011 20:29 Uhr von mort76
 
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ElChefo, diese Abwehrmechanismen werden doch auch eine gewisse Reaktionszeit benötigen, die bei einem Tiefflug unterschritten werden dürfte. Wenn ich mich recht erinnere, war das der Knackpunkt.
Ansonsten sage ich ja nicht, daß dort niemand fliegt, sondern nur, daß bestimmte Taktiken vermieden werden.

Wenn du wirklich aus der Branche kommst, hast du natürlich die besseren Informationen. Ich beziehe mich auf Artikel wie diese, nicht auf die Wikipedia:

http://www.rp-online.de/...

http://www.handelsblatt.com/...

Was sagst du denn dazu?
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31.03.2011 23:08 Uhr von ElChefo
 
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mort76: Also, du musst da schon was unterscheiden.

Die Raketen, die im Besitz der Taliban sind, haben mehrere Eigenschaften, die man in Betracht ziehen sollte:
1. Sie sind alt. Die Flieger, die dort unterwegs sind, wurden ungleich den Raketen fortlaufend modernisiert und gepflegt. Ebenso die Selbstschutzausstattung. Beispielsweise bekamen gerade erst letztes Jahr unsere Tornados neue Dispenser. Was die Reaktionszeiten angeht, naja, kann man vernachlässigen. Sobald der Flieger "merkt", das er getrackt wird, löst er innerhalb eines gewissen Bedrohungsrahmens seine Maßnahmen aus. Das dauert von "registrieren" bis "abwehren" genau so lange, wie der Rechner braucht, die Signale umzusetzen. Also MilBus1553B-typisch verdammt schnell.
2. Was den Handelsblatt-Artikel angeht, der ist mittlerweile auch einige Jahre alt. Wie ich schon sagte, viele Restbestände sind schon nicht mehr einsatzbereit und wurden demontiert, um als Teile in IEDs zum Wirken zu kommen. Beispielsweise als EFP-Ladung in Lehmwänden mit Ausrichtung auf potentielle Konvoirouten/VPs.
3. Tiefflug bedeutet ja nicht nur Tief, sondern auch schnell. Die Ausrichtung der Waffe erfolgt manuell. Stell es dir so vor: Du hast ein Headset auf, indem ein Brummen zu hören ist. Wenn du ein Ziel im Visier verfolgst, wird das Brummen höherfrequenter, bis die Rakete das Ziel aufgeschlossen hat und feuerbereit ist. Verlässt das ZIel beim tracken das Visier, geht das Ganze wieder von vorne los. Das übertrag dann mal auf einen Flieger, der zwischen 30m und 200m bei 800-1000km/h fliegt. Ist also definitiv keine Jedermanns-Waffe - wie es so oft in den Medien geschildert wird.

Vielleicht mag es dir fahrlässig vorkommen - aber die Bedrohungseinschätzung siedele ich so an, das natürlich eine Gefahr besteht. Wie gross das Risiko jedoch ist, ist eine andere Frage. Natürlich kann es auch passieren, das die Triaden mal ausnahmsweise eine Ladung funktionstüchtiger High-Tech-Waffen an die kurze afghanisch-chinesische Grenze schmuggeln. Oder der Iran liefert eine seiner neuen Kampfdrohnen an die Taliban. Die Wahrscheinlichkeit dieser Szenare ist ähnlich gross.
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01.04.2011 07:28 Uhr von mort76
 
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ElChefo, Danke, das klingt plausibel...ich kann mich halt nur nach dem richten, was ich lese.
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20.04.2011 02:50 Uhr von Novoleiner
 
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Kein wunder: Das die amis sich durch solche aktionen immer mehr Feinde schaffen und den titel als meist gehasstes land der welt würdig zu erweisen...irgend wann wird mal eine Nuklear bombe mitten in Newyork explodieren dann werden die amis wachgerütellt werden sie selber rechnen in etwa 10 jahren damit...also warten wirs mal ab....

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