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LHCb: Wie B-Mesonen helfen sollen zu erklären, warum es so viel Materie gibt

Wie ShortNews bereits berichtete, kann man am Teilchenbeschleuniger "LHC" B-Mesonen beobachten. Ein Team um Sheldon Stone konnte in einer gerade erschienenen Studie zwei verschiedene Zerfälle von "seltsamen" B-Mesonen nachweisen. B-Mesonen enthalten ein Bottom-Quark und außerdem ein Antiquark.

Kurz nach dem Urknall sollten Materie und Antimaterie zu gleichen Teilen vorhanden gewesen sein, aber heute dominiert offensichtlich Materie das Geschehen. B-Mesonen könnten helfen, dies zu erklären, da sie anders zerfallen als ihre Antiteilchen. Stone will dieses Verhalten mit seinem Team erklären.

Dazu arbeiten sie am LHCb-Detektor, einem der sechs großen Experimente am LHC. Stone ist bezüglich des Potenzials zuversichtlich und meint, dass "LHCb weiter bis an die Grenzen gehen wird". In der Tat ist die Datenmenge so groß, dass LHCb nur etwa 2.000 von 20 Millionen Kollisionen speichern kann.


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WebReporter: Getschi2.0
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Materie, LHC, Quark, B-Mesonen
Quelle: www.physorg.com

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.03.2011 19:56 Uhr von Getschi2.0
 
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Seltsam bezieht sich in diesem Fall natürlich auf die zweite Komponente des Mesons: Ein Strange-Antiquark.

Falls schon mal jemand "CP-Verletzung" gehört hat, weiß er jetzt, mit was sie zusammenhängt. Nämlich damit ;-)

Das C steht für einen mathematischen Operator, der die Ladung eines Teilchens vertauscht (+ -> -) und P gibt allen örtlichen Koordinaten ein Minus (läuft man nach links, ändert P die Richtung in rechts). Unter Einwirkung von beiden, also CP, sollte die Physik die gleiche sein.
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23.04.2011 19:21 Uhr von Petabyte-SSD
 
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Warum ist nicht Nichts? Wenn kein Materie-Überschuss vorhanden wären ,dann könnte niemand fragen warum, so einfach :)
Googlet mal nach "Warum ist nicht Nichts" (Harald Lesch erklärt`s) :)

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