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Mecklenburg-Vorpommern: Atomares Zwischenlager Lubmin nicht sicher

Ein Gutachten im Auftrag des Schweriner Innenministeriums hat ergeben, dass das atomare Zwischenlager Nord in Lubmin nicht sicher sei. Unter anderem sei der Schutz gegen Störmaßnahmen nicht gewährleistet. Vorgelegt wurde das Gutachten am Dienstag von den Grünen.

Jürgen Suhr, Landeschef der Grünen, sagte, dass die Castor-Behälter kaum gegen Terroranschläge oder Flugzeugabstürze geschützt wären. Dies sähe das Atomrecht aber vor. Grund dafür sei deren Lagerung in Leichtbauhallen.

Am Mittwoch dann wurde von allen Fraktionen der Landesregierung die Ablehnung der Erweiterungsanträge von Seiten der Energiewerke Nord gefordert. Insgesamt liegen der Regierung neun Anträge vor. Die Grünen forderten, dass diese Anträge auf den Prüfstand gehörten.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Sicherheit, Mecklenburg-Vorpommern, Castor, Zwischenlager, Lubmin
Quelle: www.ndr.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.03.2011 20:03 Uhr von Mixuga
 
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also ursprünglich sollte ja dort auch nur der radioaktive abfall aus dem KKW lubmin, welches beim rückbau anfäält zwischengelagert werden. oder hab ich das falsch in erinnerung?

ach was waren das noch für zeiten... forellen angeln im ein/auslaufkanal. kein witz! da war mal ne forellenzucht drin und als die netze kaputtgingen wurde die aufgegeben. aber angeln konnte man die forellen trotzdem noch jahrelang. damals... zu ddr-zeiten
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31.03.2011 08:57 Uhr von KamalaKurt
 
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@MIxuga lasse mal alle neune gerade sein und komme mir bitte nicht mit sauberen Gewässern in der damaligen DDR. Ich war einige male zu DDR-Zeiten dort und bin sehr viel Rad gefahren. Um Borna habe ich immer einen großen Bogen gemacht. An Bächen und Flußläufen konnte man oft genug Schaumkronen sichten. Dies zeugt ganz bestimmt nicht von Forellentauglichem Wasser.

Zum Thema Lubmin:
Wenn es dort Bauanträge gibt, so sollte man die auch umsetzen und die geforderten Sicherheitmaßnahmen auch einhalten. Da könnte man dann die nicht sicher gelagerten Castor-Behälter ohne größeren Aufwand umlagern und den bisherigen Lagerort auf den neuesten Sicherheitsstandard bringen.

Natürlich habe ich nun viele Minusgeber mir eingehandelt. Dessen bin ich mir ja bewusst. Aber man hat nun mal den Atommüll produziert, dann muss man ihn auch irgendwo endlagern.

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