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Schneller Atomausstieg laut BDI unmöglich

Björn Klusmann, Geschäftsführer des Bundesverbandes Erneuerbare Energien (BEE), verkündete, dass man die Atomkraft bis 2020 sicher ersetzen könne. Dabei bliebe der Strom, gewonnen aus Wind, Wasser oder Sonne, auch bezahlbar.

Zurzeit seien insgesamt 370.000 Personen in der Branche beschäftigt. Die Zahl der Mitarbeiter würde aber weiter steigen, so Klusmann weiter. Allerdings müsse das Genehmigungsverfahren für Wind- und Solaranlagen vereinfacht werden.

Der BDI, Bundesverband der deutschen Industrie, warnte unterdessen vor einer zu schnellen Wende. Man halte einen sofortigen Ausstieg aus der Kernenergie für unmöglich, so BDI-Chef Hans-Peter Keitel. Eine zu schnelle Wende würde den Wohlstand in Deutschland gefährden.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Energie, Atomausstieg, BDI, Erneuerbare Energie
Quelle: www.tagesschau.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.03.2011 18:11 Uhr von shadow#
 
+16 | -4
 
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Wer wollte was anderes? Ach so...
Die Pfeifen aus der Union, die den durchdachten Ausstiegsplan ja erst gekippt haben...
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30.03.2011 19:55 Uhr von Hartz IV
 
+2 | -1
 
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Keine Ahnung wer von den beiden Recht hat, aber eins weiß ich ganz genau, es gibt keine 370.000 Beschäftigte in der erneuerbaren Energien. Die Erklärung ist relativ einfach. Bis vor wenigen Jahren wurde die erneuerbare Energie statistisch nicht erfasst. Man weiß daher nicht, wie viele Unternehmen sich in der Branche tummeln. Es gibt viele Unternehmen, die schon mal eine Wärmepumpe an einen Sonnenkollektor angeschlossen haben. Diese Unternehmen werden bei den Schätzung erfasst, obwohl das nicht ihr Kerngeschäft ist. Die Branche befindet sich in der Konsolidierungsphase, d.h. viele Unternehmen entstanden nur aufgrund der lukrativen Subventionen, sind aber an sich nicht überlebensfähig.
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30.03.2011 21:40 Uhr von wally611
 
+1 | -0
 
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tja was will derBDI? Hoher Wohlstand - aber leider sind die meisten verstrahlt! Andererseits - die Rentenkassen würden merklich entlastet werden....
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30.03.2011 23:34 Uhr von a.j.kwak
 
+4 | -0
 
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gefährdet unsern wohlstand - ok. und warum? ich hör immer nur solche mahnenden aussagen aber nie ne begründung. meint der die energie wird zu teuer oder es gibt dann zu wenig energie oder was meint der? und was heißt von heute auf morgen? die nächsten jahre, in zehn jahren, wirklich morgen?
wahrscheinlich meint er einfach nur wir müssen erstmal alle inne halten....
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31.03.2011 07:20 Uhr von U.R.Wankers
 
+2 | -0
 
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Zigarettenwerbung kann man auch nicht abschaffen: im restlichen Europa geht das zwar problemlos, aber in Deutschland nicht.

Aber da mit aller Kraft gebremst, quer gestellt und boykottiert wird, verläuft das natürlich sehr schleppend.
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31.03.2011 08:56 Uhr von JesusSchmidt
 
+1 | -0
 
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die meinen nur ihren eigenen wohlstand: lobbyisten halt...

der größte teil deutschlands lebt zwar sicherlich nicht schlecht, aber "wohlstand" ist das nun oft nicht gerade. millionen von arbeitslosen und ausgebeuteten werden sich wohl kaum für wohlhabend halten.
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31.03.2011 08:58 Uhr von mort76
 
+1 | -0
 
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Hartz4, das Feld der erneuerbaren Energien war und ist ein erfolgreicher, aufstrebender Sektor- wir sind dort weltweit eine der führenden Nationen.

Denk mal drüber nach, wie viele Menschen an der Produktion, der Montage, Wartung und Entwicklung hätten beteiligt werden könnten, wenn wir auf die inzwichen mit 200 Milliarden Euro Steuergeld subventieonierte Kernenergie (zusätzlich zum hohen Strompreis, plus Rückbau der alten Meiler, plus fragliche Entsorgung des Abfalls, plus Kosten für eventuelle Explosionen) verzichtet hätten und gleich eine anständige Energierezeugung verwirklicht hätten.

Du siehst: Atomkraft ist NICHT billig, wenn man ALLE Kosten berücksichtigt. Und sie schafft auch so gut wie garkeine Arbeitsplätze. Erst recht nicht für die, die wirklich Arbeit brauchen.

Du sagst, die Unternehmen in der Branche wären ohne Subventionierungen nicht überlebensfähig?
Warum wurde ùnd wird die Kernenergie dann so unglaublich üppig subventioniert? Warum gilt für die Konzerne niocht das selbe Maß?
Was hätte man denn mit den 200 Milliarden Euro nicht alles machen können?
Gut, davon hätten dann unsere Monopolistenkonzerne weniger profitiert als die freie Wirtschaft, die Handwerksbetriebe etc., aber das hätte ich in Kauf genommen...

Naja...ich vergaß die schlimmen Schlagschatten und die "Verspargelung der Landschaft"...so ein hübscher Meiler und ein schönes Kohlekraftwerk schmücken die Landschaft hingegen wie ein Rehkitz vorm Sonnenuntergang...
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31.03.2011 09:15 Uhr von Silent_Santa
 
+2 | -0
 
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finds interessant: Sagt jemand aus dem Atomunmfeld: "Geht so schnell nich wie ihr euch das vorstellt" brüllen alle direkt "Lobbyisten!!! .... die haben keine Ahnung und manipulieren alle!"
Sagt jemand aus den Umfeld der Erneuerbaren Energeien: "Klar geht das!" Sagen alle: "aha, habs doch gesagt"

Ich möchte euch nur vor Augen führen dass hinter beiden "Umfeldern" große Industrien und Firmen stehen. Natürlich wollen nur die einen die Zuhörerschafft zu Ihren gunsten beeinflussen, die anderen sind ja die Guten....

[ nachträglich editiert von Silent_Santa ]
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31.03.2011 11:35 Uhr von U.R.Wankers
 
+1 | -0
 
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Beispiel Atommüllentsorgung: Ein unkündbarer Monopolvertrag von 1984 (Helmut Kohl) garantiert der “Deutschen Gesellschaft zum Bau und Betrieb von Endlagern für Abfallstoffe mbH (DBE)” den Gewinn an der Entsorgung von radioaktiven Sondermüll. Selbstverständlich auf Kosten der Steuerzahler.
Die Atomkonzerne halten über die Gesellschaft für Nuklearservice (GNS) 75% der Anteile an der DBE.
Gemäß dem beim Unternehmensregister hinterlegen Konzernabschluss beträgt die Eigenkapitalrendite (ohne Einbeziehung von Gewinnrücklagen) stolze 57,6%.

Zur Erinnerung:
Die Bundesregierung hat die Solarstromvergütung gesenkt, weil angeblich Unternehmen in der Branche zu hohe Gewinne einstreichen würden. Dort war die Rendite jedoch ganz erheblich niedriger als bei der GNS…

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