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Fukushima: Zerstörtes AKW soll nun mit Planen zugedeckt werden

Um die austretende Radioaktivität des zerstörten AKW Fukushima zu reduzieren, erwägt die japanische Regierung das Kraftwerk mit Planen abzudecken.

Aus welchem Material diese Planen bestehen sollen, sagte die Regierung nicht.

Regierungssprecher Yukio Edano gab bekannt, man denke momentan über "alle Lösungen" nach. Auch wolle man nun die anderen japanischen Atomkraftwerke überprüfen.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Japan, Katastrophe, Fukushima, AKW, GAU
Quelle: de.news.yahoo.com

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.03.2011 15:18 Uhr von mobock
 
+21 | -6
 
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Ich weiss es! "Aus welchem Material diese Planen bestehen sollen, sagte die Regierung nicht."

Reispapier!
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30.03.2011 15:33 Uhr von Freggle82
 
+21 | -0
 
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Aus dem gleichen Material: wie die "Schutzanzüge" derer, die noch immer vorort sind.

Die Strahlung an sich wird sich dadurch nur unwesentlich reduzieren lassen. Der Austritt von radioaktiven Teilchen (Staub, etc.) hingegen könnte dadurch bestimmt gesenkt werden.

Als Übergangslösung bis zum Tschernobyldeckel vielleicht gar nicht mal so schlecht.
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30.03.2011 15:36 Uhr von Mixuga
 
+8 | -0
 
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auf diese news hab ich gewartet und ich warte auch schon auf antworten nach dem motto: "Es wird zeit für einen sarkophag"

Zunächst mal: Ein Sarkophag wie in Tschernobyl ist zur zeit nicht sinnvoll, da darunter die kernschmelze weitergehen würde und erst recht nicht mehr gestoppt werden könnte.

Die Idee mit den Planen hört sich im ersten moment zwar ziemlich schwachsinnig an, wenn man aber bedenkt, dass das besonders gefährliche plutonium ein heftiges schwergewicht unter den schwermetallen ist, dann ergibt das durchaus sinn, da durch diese planen der größte teil des freiwerdenden Plutoniums in der Nähe der reaktoren verbleibt und das nähere umfeld weniger belasten kann.

allerdings wird auch diese maßnahme leider nichts mehr helfen bei einer vollständigen kernschmelze.
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30.03.2011 16:32 Uhr von Chris9000
 
+3 | -1
 
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@Ma4711: naja Kunstharz ist wahrscheinlich sogar ne bessere Lösung als damals bei Tschernobyl, wo sie Sand reingeschüttet haben. Immerhin verklebt es dann die radioaktiven Staubteilchen ( und bedeckt sie nich nur), die dann nicht mehr in die Atmosphäre gelangen können.
Sicherlich ist das aber keine Lösung um direkt auf den Kern geschüttet zu werden: Wenn das Kunstharz brennt sind die strahlenden Teilchen schnell in viel weiteren Höhen..
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30.03.2011 17:12 Uhr von