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Göttinger Zeitung lässt sich aus Presseverteiler der Linkspartei streichen

Das Göttinger Anzeigenblatt "Blick" will keine Post der Linkspartei mehr erhalten: "Sehr geehrte Damen und Herren, dankbar wäre ich Ihnen, wenn Sie uns aus dem Verteiler streichen könnten."

Es ist zwar in Ordnung, jedoch ungewöhnlich für eine Zeitung sich aus einem Presseverteiler streichen zu lassen. Die Linken wittern deshalb hier eine Vermengung von Publizistik und Parteipolitik. Der Redaktionsleiter des Blattes ist Gerd Goebel, seines Zeichens CDU-Mitglied und Bürgermeister.

Bald ist Wahlkampf in Göttingen und bei diesem sollte laut Presserat neutral berichtet werden: "Zur wahrhaftigen Unterrichtung der Öffentlichkeit gehört, dass die Presse in der Wahlkampfberichterstattung auch über Auffassungen berichtet, die sie selbst nicht teilt."


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Presse, Zeitung, Anzeige, Linkspartei, Göttingen
Quelle: www.taz.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.03.2011 14:32 Uhr von usambara
 
+5 | -7
 
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das Blatt war schon immer rechts der Mitte...
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30.03.2011 14:50 Uhr von d1pe
 
+7 | -2
 
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Huch: Ich habe erst Gerd Goebbels gelesen.Dann hätte es mich auch nicht gewundert.
Aber in der Tat: Neutrale Berichterstattung sieht anders aus.
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30.03.2011 16:08 Uhr von Kappii
 
+3 | -0
 
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wäre schön gewesen: wenn das "Warum" hier in der News gestanden hätte und nicht nur in der Quelle.

"...Jedoch nähmen die E-Mails der Parteien derart zu, "dass die Blick-Redaktion fast erstickt"

Es geht hier nur um E-Mails. Die Zeitung weigert sich also nicht Informationen/Nachrichten der Linken zu lesen und gegebenfalls zu publizieren.
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30.03.2011 16:21 Uhr von Boon
 
+5 | -4
 
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ist natürlich: quasi ein staatsverbrechen wenn man die LINKEN aus einem verteiler streicht...

stellt euch mal die schlagzeile vor wenn eine zeitung mal eine RECHTE partei IN den verteiler nehmen würde...

links=lächerlich
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30.03.2011 16:23 Uhr von HateDept
 
+2 | -1
 
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@Kappii: "Sehr geehrte Damen und Herren, dankbar wäre ich Ihnen, wenn Sie uns aus dem Verteiler streichen könnten.« Mit dieser dürren E-Mail teilte die Redaktion des Göttinger Anzeigenblattes Blick dem Kreisverband der Linken Anfang März mit, daß künftig keine Pressemitteilungen der Partei mehr erwünscht seien."

Es geht um Pressemitteilungen, die i.d.R. via Email eingehen.
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30.03.2011 16:26 Uhr von HateDept
 
+0 | -0
 
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der gleiche Artikel vom 21.03.11: http://www.jungewelt.de/...

Was ist hier wieder los? Identischer Wortlaut, anderer Redakteur. Hier: "auf Anfrage der jw" ... in der TAZ-Quelle vom 29.03.: "auf Anfrage der TAZ ...
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30.03.2011 16:27 Uhr von HateDept
 
+0 | -3
 
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@Boon: ja, ... danke für Deinen Kommentar.

Dein Kommentar=lächerlich

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