Kitteltaschenflaschen können Infektions- und Todesrate in Krankenhäusern senken
Fast 50.000 Patienten sterben europaweit an Infektionen, die sie sich während eines Krankenhausaufenthaltes zugezogen haben. Der Grund: Durch mangelnde Handhygiene bei behandelnden Ärzten und Pflegekräften übertragen sich Erreger von einem auf den anderen Patienten.
Schutz vor haftenden Krankheitserregern an den Händen bietet eine gründliche Desinfektion. Doch oft sind im notwendigen Augenblick keine Desinfektionsspender in Reichweite (etwa bei einem Notfall).
Kleine Kitteltaschenflaschen können Abhilfe schaffen: Sie sind gefüllt mit ca. 50 Milliliter Desinfektionsmittel und lassen sich leicht im Arztkittel verstauen. In einem Positionspapier bewertet der wissenschaftliche Beirat der "Aktion Saubere Hände" das System als "sinnvolle Maßnahme".