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Libyen: NATO bestätigt Al-Kaida Unterwanderung der libyschen Revolte

Nach Angaben des obersten NATO-Kommandeurs, James Stavridis, gibt es eindeutige Hinweise über die Unterwanderung der Rebellen von Al-Kaida Kämpfern.

Nach ihm vorliegenden Geheimdienstinformationen würden sowohl Al-Kaida als auch Hisbollah-Kämpfer auf der Seite von den Revolutionären aktiv sein.

Jedoch wäre es schwierig, den Umfang der Unterwanderung der Rebellen von terroristischen Vereinigung zu schätzen. Man befürchte aber, dass diese die Möglichkeit ergreifen, nach der Absetzung von Gaddafi ihren Einfluss im Land auszubauen.


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WebReporter: StefanPommel
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Libyen, NATO, Al-Kaida, Revolte, Unterwanderung
Quelle: ca.news.yahoo.com

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.03.2011 00:02 Uhr von Schwertträger
 
+11 | -0
 
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Das war recht klar: Überall dort, wo im arabischen und afrikanischen Raum politische Umbrüche im Gange sind, versuchen religiöse Fanatiker ihre Macht auszubauen. Und da das der Al Kaida nützt bzw. in ihr selbst viele Fantiker vertreten sind.... .


Deswegen ist der Einsatz gegen Libyen ja auch so verflixt zweischneidig. Ein Gottesstaat in Libyen wäre eine Katastrophe für Europa.
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30.03.2011 01:28 Uhr von shadow#
 
+13 | -4
 
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@Schwertträger: "Ein Gottesstaat in Libyen wäre eine Katastrophe für Europa."

Genau das ist es aber, was die ganzen Idioten dort grade anzetteln.
Gaddafi hatte immerhin mit Religion nichts am Hut.
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30.03.2011 01:53 Uhr von ElChefo
 
+6 | -9
 
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bad666: Ersteinmal ist die weitere Existenz von verbrecherischen Regimen kein Grund, nicht mit einem spezifischen Regime anzufangen.

Zweitens könnte man durchaus Israel die Luft aus den Segeln nehmen, wenn nicht die Hamas, Hisbollah, der Iran, Syrien und seit neuestem auch die Türkei ihnen dauernd das Wasser auf die Mühlen kippen würden. Solange man Israel Gründe für radikale Maßnahmen liefert, wird Israel diese auch ergreifen und nachher mit dem Finger auf die rauchenden Trümmer zeigen.
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30.03.2011 02:29 Uhr von Kruppzeuch
 
+4 | -4
 
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@shadow#: "Gaddafi hatte immerhin mit Religion nichts am Hut."

Oh doch, das hatte er. Er steht für eine Variante des Sozialismus, die den Islam und den Pan-Arabismus(deFacto: völkischer Nationalismus) als Kernelemente betrachtet. Entsprechend wurde in Libyen jedem Autodieb auch eine Hand amputiert.

Was allerdings die Islamisten störte: Im Libyen unter Gadaffi entwickelte sich die Gleichberechtigung der Geschlechter verhältnismäßig gut. Das wollen die Islamisten zurückdrehen.

Hintergrundinfos gibt es hier:

http://www.faz.net/...~E9AE7BDB3DBC449C784B1BEB1C2BE8B0E~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Die Fahne, die von den Rebellen geschwungen wird, hängt mit den Senussi zusammen - das wiederum sind keine Islamisten, sondern Sufis. Für sie ist der Islam primär eine spirituelle Sache.
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30.03.2011 03:14 Uhr von Schwertträger
 
+2 | -1
 
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@shadow: >Genau das ist es aber, was die ganzen Idioten dort grade anzetteln.<

Das ist wohl richtig.
Deshalb ist es ja zweischneidig.

Wenn der Westen nichts macht, verliert an Glaubwürdigkeit dort, wo es ihm wichtig ist. Also war´s eine Abwägung.
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30.03.2011 06:11 Uhr von usambara
 
+1 | -6
 
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das jetzt die schiitische Hisbollah Seite an Seite mit der sunnitischen Al Kaida kämpft ist so, wie wenn sich Antifa und Neonazis verbünden...
Die Revolutionäre sind mehr oder weniger so stark von Terroristen unterwandert wie jede Gesellschaft im Nahen Osten und im Maghreb.
Die "Libyan Islamic Fighting Group" ist doch eher eine
kleine Splittergruppe in der Cyrenaika
Übrigens: die Taliban haben sich auch geäußert und stehen hinter Gaddafi.

[ nachträglich editiert von usambara ]
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30.03.2011 06:59 Uhr von Reape®
 
+1 | -1
 
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30.03.2011 07:55 Uhr von usambara
 
+3 | -0
 
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@Reape®: die "Libyan Islamic Fighting Group" soll rund 70 Kämpfer haben-
die anderen 15.000 Kämpfer fallen da ja kaum ins Gewicht...
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30.03.2011 09:53 Uhr von karl_valentin
 
+1 | -1
 
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@usambara: du schreibst ansonsten nur mist, aber ich fürchte, hier muss man dir ausnahmsweise recht geben.
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30.03.2011 13:57 Uhr von Schwertträger
 
+2 | -1
 
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@usambara: >das jetzt die schiitische Hisbollah Seite an Seite mit der sunnitischen Al Kaida kämpft ist so, wie wenn sich Antifa und Neonazis verbünden..<

Wie wir ja aus RAF-Zeiten wissen, aus deren Reihen später Leute ins rechtsextreme Lager wechselten, liegen die Ziele der Linksextremen und der Rechtsextremen in Teilbereichen nicht weit auseinander.
Solange es nützt, kann man da doch auch zusammen kämpfen. Wenn´s dann so weit geschafft hat, schaltet man als letztes den vorigen Kampfgefährten aus. Altes Spiel.

Und warum sollten die Hisbollah und die Al Kaida das nicht auch so versuchen? Nichts eint mehr als ein gemeinsamer Feind.
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30.03.2011 18:06 Uhr von ElChefo
 
+1 | -0
 
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Also diese Zweckbündnisse sind ja nun echt nichts Neues.

Ich erinner mich dran, als die Vietnamesen-Mafia in Dortmund Fuss fassen wollte. Da haben sich dann Italiener, Türken, Russen und Neo-Nazis zusammengetan. Nordmarkt + Brechten gegen Vietnam... hätte man damals auch nicht für möglich gehalten.

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