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Verklumpung des Proteins p53 als Ursache für Krebs

Ein medizinisches Forschungsteam um Frederic Rousseau und Joost Schymkowitz aus Belgien hat die Verklumpung des Proteins p53 als Ursache für Krebserkrankungen ausgemacht. Die neuen Erkenntnisse über die ablaufenden Prozesse könnten die Entwicklung speziell ausgerichteter Krebs-Therapien ermöglichen.

Das Protein p53 hat eine äußerst wichtige Funktion im Körper: Es steuert die Zellteilung und hemmt damit die Bildung von Tumoren, welche durch unkontrolliertes Zellwachstum entstehen. Wenn es aufgrund von Mutationen zu Fehlfaltungen von p53 kommt, verklumpt es und erfüllt seine Kontrollfunktion nicht mehr.

Die Verklumpung zieht auch andere beteiligte Proteine, etwa p63 und p73, in Mitleidenschaft, wodurch auch sie in ihrer Kontrollfunktion eingeschränkt werden. Damit wird ein unkontrolliertes Zellwachstum begünstigt, wodurch sich anschließend in vielen Fällen ein bösartiger Krebstumor bilden kann.


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WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Krebs, Ursache, Tumor, Protein, p53
Quelle: www.astropage.eu

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