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Quanten-Spinflüssigkeit soll helfen Hochtemperatursupraleitung zu verstehen

Forscher des MIT haben einen Kristall hergestellt, der eine zweidimensionale Quanten-Spinflüssigkeit sein könnte. Bei so einem Material handelt es sich um einen Festkörper, dessen atomare Spins auch bei null Kelvin noch Bewegungen zeigen. Der Kristall wird als "Herbertsmithite" bezeichnet.

Bereits 1987 vermutete der Nobelpreisträger Philip W. Anderson, dass Quanten-Spinflüssigkeiten mit der Hochtemperatursupraleitung zusammenhängen könnten. Als letzteres bezeichnet man Supraleitung, also elektrische Stromleitung ohne Widerstand, die bei Temperaturen von über 20 Kelvin auftritt.

Mit diesem Kristall lässt sich womöglich die Hochtemperatursupraleitung enträtseln, obwohl er in seiner reinen Form eigentlich ein Isolator ist. Der Theorie zufolge, sollte das Material aber durch Dotierung zu einem Supraleiter werden. Weitere Experimente sollen die Kristalleigenschaften prüfen.


WebReporter: Getschi2.0
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Strom, Forschung, Physik, Leitung, Quanten, Spinflüssigkeit
Quelle: web.mit.edu

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29.03.2011 15:09 Uhr von Getschi2.0
 
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Ja, ich weiß. Null Kelvin kann man nicht erreichen ;-)
Steht aber so in der Quelle und wird im Sprachgebrauch durchaus benutzt.

Falls es jemand nicht weiß: Dotierung ist einfach eine gezielte Verunreinigung, die vor allem aus der Halbleitertechnik bekannt ist.

Übrigens kommt der Kristall auch in der Natur vor, aber nicht in dieser Reinheit.

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